Evangelischer Radiogottesdienst am 2. August

10.05 – 11.00 Uhr aus der Friedenskirche in Gräfelfing bei München, live übertragen im Deutschlandfunk

Friedenskirche Gräfelfing

Am Sonntag, dem 2. August 2026, von 10.05 bis 11.00 Uhr überträgt der Deutschlandfunk live einen evangelischen Gottesdienst aus der Friedenskirche in Gräfelfing bei München. Pfarrerin Julia Rittner-Kopp predigt, Pfarrer Bernd Reichert gestaltet die Liturgie. Die Lesung aus der Bibel übernimmt Regina zu Ortenburg. Gudrun Kröniger spielt Fagott, Michael Leyk das Piano, der auch die musikalische Leitung hat.
Nicht untergehen! Das nimmt man sich oft vor im ganz normalen Chaos des Alltags. Im größeren Zusammenhang gilt es natürlich erst recht. Ein Paradebeispiel dafür ist in der Bibel die Geschichte von der Sintflut. Die Arche wird für Menschen und Tiere zu einem Schutzraum auf Zeit. In einer Krise braucht man eine Zuflucht, um stürmische Zeiten zu überstehen. Aber irgendwann muss man die Arche verlassen und neu aufbrechen. Dazu gehört Mut – vor allem, wenn noch kein Regenbogen in Sicht ist.

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Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst!

Einstieg

Marcello Sonate 1: Largo

Liturgische Begrüßung
Im Namen Gottes – des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen
Der Herr sei mit euch.
Gemeinde: Und mit deinem Geist.

Morgenlicht leuchtet EG 455
1. Morgenlicht leuchtet, rein wie am Anfang.
Frühlied der Amsel, Schöpferlob klingt.
Dank für die Lieder, Dank für den Morgen,
Dank für das Wort, dem beides entspringt.

2. Sanft fallen Tropfen, sonnendurchleuchtet.
So lag auf erstem Gras erster Tau.
Dank für die Spuren Gottes im Garten,
grünende Frische, vollkommnes Blau.

3. Mein ist die Sonne, mein ist der Morgen,
Glanz, der zu mir aus Edena aufbricht!
Dank überschwänglich, Dank Gott am Morgen!
Wiedererschaffen grüßt uns sein Licht.

    Mensch vor Gott

    Psalm 13 mit gesungenem Kehrvers (2. Mose 15,1)
    Kehrvers: Dem Herrn will ich singen, denn er ist hoch erhaben

    Herr, wie lange willst du mich so ganz vergessen?
    Wie lange verbirgst du dein Antlitz vor mir?
    Wie lange soll ich sorgen in meiner Seele /
    und mich ängsten in meinem Herzen täglich?
    Wie lange soll sich mein Feind über mich erheben?
    Kehrvers: Dem Herrn will ich singen, denn er ist hoch erhaben

    Schaue doch und erhöre mich, Herr, mein Gott!
    Erleuchte meine Augen, dass ich nicht im Tode entschlafe,
    dass nicht mein Feind sich rühme, er sei meiner mächtig geworden,
    und meine Widersacher sich freuen, dass ich wanke.
    Kehrvers: Dem Herrn will ich singen, denn er ist hoch erhaben

    Ich traue aber darauf, dass du so gnädig bist; /mein Herz freut sich, dass du so gerne hilfst.
    Ich will dem Herrn singen, dass er so wohl an mir tut.
    Kehrvers: Dem Herrn will ich singen, denn er ist hoch erhaben

    Kyrie 178.2 + Gloria
    Kyrie, Kyrie eleison.
    Kyrie, Kyrie eleison.

    Großer Gott, wir loben dich EG 331,1-3
    1. Großer Gott, wir loben dich,
    Herr, wir preisen deine Stärke.
    Vor dir neigt die Erde sich
    und bewundert deine Werke.
    Wie du warst vor aller Zeit,
    so bleibst du in Ewigkeit.

    2. Alles, was dich preisen kann,
    Cherubim und Seraphinen,
    stimmen dir ein Loblied an,
    alle Engel, die dir dienen,
    rufen dir stets ohne Ruh
    »Heilig, heilig, heilig!« zu.

    3. Heilig, Herr Gott Zebaoth!
    Heilig, Herr der Himmelsheere!
    Starker Helfer in der Not!
    Himmel, Erde, Luft und Meere
    sind erfüllt von deinem Ruhm;
    alles ist dein Eigentum.

      Tagesgebet

      Lesung I (1.Mose 6,13-22)
      Da sprach Gott zu Noah: (…) Mache dir einen Kasten von Tannenholz und mache Kammern darin und verpiche ihn mit Pech innen und außen. Und mache ihn so: Dreihundert Ellen sei die Länge, fünfzig Ellen die Breite und dreißig Ellen die Höhe. Ein Fenster sollst du für den Kasten machen obenan, eine Elle groß. Die Tür sollst du mitten in seine Seite setzen. Und er soll drei Stockwerke haben, eines unten, das zweite in der Mitte, das dritte oben.
      Denn siehe, ich will eine Sintflut kommen lassen auf Erden, zu verderben alles Fleisch, darin Odem des Lebens ist, unter dem Himmel. Alles, was auf Erden ist, soll untergehen. Aber mit dir will ich meinen Bund aufrichten, und du sollst in die Arche gehen mit deinen Söhnen, mit deiner Frau und mit den Frauen deiner Söhne. Und du sollst in die Arche bringen von allen Tieren, von allem Fleisch, je ein Paar, Männchen und Weibchen, dass sie leben bleiben mit dir. Von den Vögeln nach ihrer Art, von dem Vieh nach seiner Art und von allem Gewürm auf Erden nach seiner Art: Von den allen soll je ein Paar zu dir hineingehen, dass sie leben bleiben. Und du sollst dir von jeder Speise nehmen, die gegessen wird, und sollst sie bei dir sammeln, dass sie dir und ihnen zur Nahrung diene. Und Noah tat alles, was ihm Gott gebot.

      Musik Martin Peter Aus Knocking on Wood! 1. The nut Tree (gekürzt)

      Besinnung I

      Lesung II (1.Mose 7,11b-24 i.A.)
      Und dann brachen alle Brunnen der großen Tiefe auf und taten sich die Fenster des Himmels auf, und ein Regen kam auf Erden vierzig Tage und vierzig Nächte. An ebendiesem Tage ging Noah in die Arche mit Sem, Ham und Jafet, seinen Söhnen, und mit seiner Frau und den drei Frauen seiner Söhne; dazu alles wilde Getier nach seiner Art, alles Vieh nach seiner Art, alles Gewürm, das auf Erden kriecht, nach seiner Art und alle Vögel nach ihrer Art, alles, was fliegen konnte, alles, was Fittiche hatte; das ging alles zu Noah in die Arche paarweise, von allem Fleisch, darin Odem des Lebens war. (…)
      Und der Herr schloss hinter ihm zu.
      Und die Sintflut war vierzig Tage auf Erden, und die Wasser wuchsen und hoben die Arche auf (…) und die Arche fuhr auf den Wassern. Und die Wasser nahmen überhand und wuchsen so sehr auf Erden, dass alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden.

      Musik Charles Köchlin: Trois Pieces Op. 34, 2. Andante moderato

      Besinnung II

      Lesung III (1.Mose 8, 4-5)
      Am siebzehnten Tag des siebenten Monats setzte die Arche auf dem Gebirge Ararat auf. Es nahmen aber die Wasser immer mehr ab bis auf den zehnten Monat. Am ersten Tage des zehnten Monats sahen die Spitzen der Berge hervor.

      Glaubensbekenntnis
      Ich glaube an Gott, den Vater,
      den Allmächtigen,
      den Schöpfer des Himmels und der Erde.

      Und an Jesus Christus,
      seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
      empfangen durch den Heiligen Geist,
      geboren von der Jungfrau Maria,
      gelitten unter Pontius Pilatus,
      gekreuzigt, gestorben und begraben,
      hinabgestiegen in das Reich des Todes,
      am dritten Tage auferstanden von den Toten,
      aufgefahren in den Himmel;
      er sitzt zur Rechten Gottes,
      des allmächtigen Vaters;
      von dort wird er kommen,
      zu richten die Lebenden und die Toten.

      Ich glaube an den Heiligen Geist,
      die heilige christliche Kirche,
      Gemeinschaft der Heiligen,
      Vergebung der Sünden,
      Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
      Amen.

      Lied Befiehl du deine Wege EG 361,1.2.6
      1. Befiehl du deine Wege
      und was dein Herze kränkt
      der allertreusten Pflege
      des, der den Himmel lenkt.
      Der Wolken, Luft und Winden
      gibt Wege, Lauf und Bahn,
      der wird auch Wege finden,
      da dein Fuß gehen kann.

      2. Dem Herren musst du trauen,
      wenn dir’s soll wohlergehn;
      auf sein Werk musst du schauen,
      wenn dein Werk soll bestehn.
      Mit Sorgen und mit Grämen
      und mit selbsteigner Pein
      lässt Gott sich gar nichts nehmen,
      es muss erbeten sein.

      6. Hoff, o du arme Seele,
      hoff und sei unverzagt!
      Gott wird dich aus der Höhle,
      da dich der Kummer plagt,
      mit großen Gnaden rücken;
      erwarte nur die Zeit,
      so wirst du schon erblicken
      die Sonn der schönsten Freud.

        Predigt I

        Lesung (1. Mose 8, 11b-19.22)
        …und siehe, sie hatte ein frisches Ölblatt in ihrem Schnabel. Da merkte Noah, dass die Wasser sich verlaufen hatten auf Erden. Aber er harrte noch weitere sieben Tage und ließ die Taube ausfliegen; sie kam nicht wieder zu ihm. (…) Da tat Noah das Dach von der Arche und sah, dass der Erdboden trocken war. (…)Da redete Gott mit Noah und sprach: Geh aus der Arche, du und deine Frau, deine Söhne und die Frauen deiner Söhne mit dir. Alles Getier, das bei dir ist (…), dass sie sich regen auf Erden und fruchtbar seien und sich mehren auf Erden. So ging Noah heraus mit seinen Söhnen und mit seiner Frau und den Frauen seiner Söhne, dazu alles wilde Getier, alles Vieh, alle Vögel und alles Gewürm, das auf Erden kriecht; das ging aus der Arche, ein jedes mit seinesgleichen.
        Und Gott sprach: Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

        Musik Allessandro Longo: Aus Suite für Fagott, 2. Romanza (Ausschnitt)

        Predigt II

        Improvisation

        Predigt III

        Lied Die güldne Sonne EG 449,1.4.12
        1. Die güldne Sonne
        voll Freud und Wonne
        bringt unsern Grenzen
        mit ihrem Glänzen
        ein herzerquickendes, liebliches Licht.
        Mein Haupt und Glieder,
        die lagen darnieder;
        aber nun steh ich,
        bin munter und fröhlich,
        schaue den Himmel mit meinem Gesicht.

        4. Abend und Morgen
        sind seine Sorgen;
        segnen und mehren,
        Unglück verwehren
        sind seine Werke und Taten allein.
        Wenn wir uns legen,
        so ist er zugegen;
        wenn wir aufstehen,
        so lässt er aufgehen
        über uns seiner Barmherzigkeit Schein.

        12. Kreuz und Elende,
        das nimmt ein Ende;
        nach Meeresbrausen
        und Windessausen
        leuchtet der Sonnen gewünschtes Gesicht.
        Freude die Fülle
        und selige Stille
        wird mich erwarten
        im himmlischen Garten;
        dahin sind meine Gedanken gericht’.

          Fürbitten – mit gesprochenem Gebetsruf
          „Bleib mit deiner Gnade bei ihnen und uns allen!“

          Vaterunser
          Vater unser im Himmel
          Geheiligt werde dein Name.
          Dein Reich komme.
          Dein Wille geschehe,
          wie im Himmel, so auf Erden.
          Unser tägliches Brot gib uns heute.
          Und vergib uns unsere Schuld,
          wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
          Und führe uns nicht in Versuchung,
          sondern erlöse uns von dem Bösen.
          Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
          in Ewigkeit.
          Amen.

          Lied Ach bleib mit deiner Gnade EG 347, 1.3.4
          1. Ach bleib mit deiner Gnade
          bei uns, Herr Jesu Christ,
          dass uns hinfort nicht schade
          des bösen Feindes List.

          3. Ach bleib mit deinem Glanze
          bei uns, du wertes Licht;
          dein Wahrheit uns umschanze,
          damit wir irren nicht.

          4. Ach bleib mit deinem Segen
          bei uns, du reicher Herr;
          dein Gnad und alls Vermögen
          in uns reichlich vermehr.

            Verabschiedung der Radiogemeinde und Sendungswort

            Segen
            Der Herr/Gott segne dich und behüte dich;
            der Herr/Gott lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
            der Herr/Gott erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

            Musik

            Mitwirkende:
            Liturgie: Pfarrer Bernd Reichert
            Lektorin: Regina zu Ortenburg
            Predigt: Pfarrerin Julia Rittner-Kopp
            Orgel und musikalische Leitung: Michael Ley
            Fagott: Gudrun Kröniger

            Liturgische Beratung: Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen, Pfarrerin Julia Rittner-Kopp
            Redaktionelle Verantwortung: Pfarrer Martin Vorländer (DLF)

            Alle Texte verfügbar nach dem Gottesdienst auf unserer Homepage http://www.evangelisch-im-br.de

            Digitales Liedblatt: ELKB (ktb)

            Evangelische Morgenfeier am 2. August (9. Sonntag nach Trinitatis)

            live um 10.05 Uhr in Bayern 1 und danach als Podcast

            Sandra Zeidler (c) Pfarrei Nürnberg-Südstadt

            Anhören ab 10.00 Uhr auf Bayern 1 und danach als Podcast hier zu finden Bayern 1-Morgenfeiern: Zum Nachlesen und Nachhören | Religion & Orientierung | Themen | BR.de

            Text der Morgenfeier auch hier abrufbar Sonntagsblatt https://www.sonntagsblatt.de/morgenfeier

            Evangelische Morgenfeier am 26. Juli (8. Sonntag nach Trinitatis)

            live um 10.05 Uhr in Bayern 1 und danach als Podcast

            Stefanie Schardien

            Wie es wohl einmal sein wird, wenn diese vielen Krisen gemeistert sind? Oder darf man so naiv in düsteren Zeiten gar nicht denken? Die Evangelische Morgenfeier wagt es. Schließlich müssen wir irgendwo anfangen damit, „Licht für die Welt“ zu sein, findet Pfarrerin Stefanie Schardien aus Fürth.

            Anhören ab 10.00 Uhr auf Bayern 1 und danach als Podcast hier zu finden Bayern 1-Morgenfeiern: Zum Nachlesen und Nachhören | Religion & Orientierung | Themen | BR.de

            Text der Morgenfeier auch hier abrufbar Sonntagsblatt https://www.sonntagsblatt.de/morgenfeier

            Fernsehgottesdienst am 19. Juli

            BR Fernsehen
            Sonntag, 19.07.2026, 10.00-11.00 Uhr

            Evangelischer Gottesdienst aus der Segenskirche Holzkirchen

            Segenskirche Holzkirchen (c) C. Wenger

            Wie kann ein wohlwollendes Miteinander gelingen, wenn Hass und Politisierung des Religiösen um sich greifen? Darum geht es in dem evangelischen Gottesdienst aus der Segenskirche in Holzkirchen. Im Mittelpunkt steht das Jesuswort „Segnet, die euch verfluchen!“ Vor dem Hintergrund der Religionen entfalten die evangelische Pfarrerin und landeskirchliche Beauftragte für den interreligiösen Dialog, Mirjam Elsel, die liberale Jüdin Gabriela Schneider und die muslimische Religionspädagogin, Nurten Öztürk, Perspektiven auf das Thema Segen. Das Gemeinsame: Segen ist ein Gottesgeschenk und zugleich eine Aufgabe an jede und jeden, für andere ein Segen zu sein.
            Am Gottesdienst sind Mitglieder des interreligiösen Friedensgebetkreises an der Segenskirche Holzkirchen beteiligt. Die Liturgie gestaltet Pfarrerin Melitta Müller-Hansen. Der Kirchenmusiker Michael Leyk setzt evangelisches Liedgut mit orientalischer Musik in Beziehung. Die aus dem Irak stammende Buschra Poles singt unter anderem Werke aus der westlichen und der christlich-aramäischen Tradition. Mehmet Yeşilçay spielt die Oud, ein Saiteninstrument aus dem arabischen Raum.

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            Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst!

            Begrüßung
            Wir beginnen
            Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
            Amen.

            EG 449 „Die güldne Sonne voll Freud und Wonne“, 1.3.4

            1. Die güldne Sonne
            voll Freud und Wonne
            bringt unsern Grenzen
            mit ihrem Glänzen
            ein herzerquickendes, liebliches Licht.
            Mein Haupt und Glieder,
            die lagen darnieder;
            aber nun steh ich,
            bin munter und fröhlich,
            schaue den Himmel mit meinem Gesicht.

            3. Lasset uns singen,
            dem Schöpfer bringen
            Güter und Gaben;
            was wir nur haben,
            alles sei Gotte zum Opfer gesetzt!
            Die besten Güter
            sind unsre Gemüter;
            dankbare Lieder
            sind Weihrauch und Widder,
            an welchen er sich am meisten ergötzt.

            4. Abend und Morgen
            sind seine Sorgen;
            segnen und mehren,
            Unglück verwehren
            sind seine Werke und Taten allein.
            Wenn wir uns legen,
            so ist er zugegen;
            wenn wir aufstehen,
            so lässt er aufgehen
            über uns seiner Barmherzigkeit Schein.

            Vorstellung der Mitwirkenden

            Lied Nohoroch (mit deinem licht sehen wir licht)

            Gebet

            Psalm 133
            Wir beten mit Psalm 133, wie eine Frau aus Guatemala ihn übertragen hat
            Ein Tuch aus Zärtlichkeit
            Siehe, wie gut und schön ist es,
            wenn Frauen und Männer
            geschwisterlich
            miteinander umgehen.
            Wie gut und schön ist es,
            für Gleichheit zu kämpfen,
            das Leben miteinander zu teilen
            und an einem neuen Leben in Freiheit zu bauen.
            Das ist wie köstliches Parfümöl,
            das über unsere Köpfe ausgegossen wird,
            das uns umgibt und uns einhüllt
            wie ein Tuch aus Zärtlichkeit und Wohlgefühl.
            Das ist wie Tau, der sich
            Auf die trockene und leblose Erde legt
            Und sie benetzt mit Zärtlichkeit und Wohlgefühl.
            Das ist wie Tau, der sich
            Auf die trockene und leblose Erde legt
            Und sie benetzt mit Zärtlichkeit, Dank und Segen:
            Ewige Liebe unseres Vaters und unserer Mutter
            Für immer in unserem Leben gegenwärtig. Amen

            EG 304, 1+2+5 Lobet den Herren, denn er ist sehr freundlich

            1. Lobet den Herren, denn er ist sehr freundlich;
            es ist sehr köstlich, unsern Gott zu loben,
            sein Lob ist schön und lieblich anzuhören.
            Lobet den Herren!

            2. Singt umeinander dem Herren mit Danken,
            lobt ihn mit Harfen, unsern Gott, mit Psalmen,
            denn er ist mächtig und von großen Kräften.
            Lobet den Herren!

            5. Danket dem Herren, Schöpfer aller Dinge;
            der Brunn des Lebens tut aus ihm entspringen
            gar hoch vom Himmel her aus seinem Herzen.
            Lobet den Herren!

            Einführung Segen in den 3 Religionen

            Musikstück Oud

            Lesung AT (Gen 12,1-3)
            Im ersten Buch der Bibel, im Buch Genesis, steht eine berühmte Segensgeschichte:
            Gott sprach zu Abram:
            »Verlass dein Land, deine Verwandtschaft
            und das Haus deines Vaters!
            Geh in das Land, das ich dir zeigen werde!
            Ich will dich zum Stammvater
            eines großen Volkes machen.
            Ich will dich segnen
            und deinen Namen groß machen,
            sodass du ein Segen sein wirst.
            Ich werde die segnen, die dich segnen.
            Wer dir aber Böses wünscht, den werde ich verfluchen.
            Alle Völker der Erde
            sollen durch dich gesegnet werden.«

            Statements Segen in den 3 Religionen

            EG 630 Wo ein Mensch Vertrauen gibt
            1. Wo ein Mensch Vertrauen gibt,
            nicht nur an sich selber denkt,
            fällt ein Tropfen von dem Regen,
            der aus Wüsten Gärten macht.

            2. Wo ein Mensch den andern sieht,
            nicht nur sich und seine Welt,
            fällt ein Tropfen von dem Regen,
            der aus Wüsten Gärten macht.

            3. Wo ein Mensch sich selbst verschenkt
            und den alten Weg verlässt,
            fällt ein Tropfen von dem Regen,
            der aus Wüsten Gärten macht.

            Lesung NT (Mt 5,44-48 inkl. Lk 6,28)
            Im Matthäusevangelium ist die Bergpredigt, im Lukasevangelium die Feldrede Jesu überliefert. Da sagt er:
            Begegnet denen, die euch Feindschaft entgegenbringen, mit Liebe. Betet für die, die euch verfolgen und segnet, die euch verfluchen. So werdet ihr Töchter und Söhne Gottes, eures Vaters und eurer Mutter im Himmel, die ihre Sonne über Böse und Gute aufgehen lässt und es über Gerechte und Ungerechte regnen lässt. Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, welchen Lohn wird Gott euch geben? Tun das nicht auch die Zolleinnehmer? Und wenn ihr nur eure Geschwister grüßt, was tut ihr Großartiges? Tun das nicht auch die Menschen aus den Völkern? Seid vollkommen, wie euer Gott im Himmel vollkommen ist.

            Statements „Segen weitergeben“

            Vorspiel zum Lied: „Lass leuchten dein Angesicht, du Gott der Liebe selbst“

            1. Strophe arabisch

            2. Dir gebe ich zum Lob die schönsten Melodien.
            Du bist die Herrlichkeit, des Guten klarer Quell.
            Die Hoffnung schenke mir, die Liebe, Glauben auch, dass ich sie weitergebe allezeit.

            3. Die Treue halt ich Dir in Freude, Leid und Not.
            Verkünden will ich stets, daß Du den Frieden bringst.
            Dein Name sei gelobt vom Morgen bis zur Nacht.
            Die Liebe bleibt bestehen allezeit.

            Selbstvorstellung Friedensgebet-Team

            EG 651 Ubi caritas
            Ubi caritas et amor,
            Ubi caritas, Deus ibi est.

            Fürbitten mit Liedruf
            Liedruf: EG 651
            Ubi caritas et amor,
            Ubi caritas, Deus ibi est.

            Vaterunser aramäisch gesungen

            Vaterunser
            Vater unser im Himmel!
            Geheiligt werde dein Name.
            Dein Reich komme.
            Dein Wille geschehe,
            wie im Himmel, so auf Erden.
            Unser tägliches Brot gib uns heute.
            Und vergib uns unsere Schuld,
            wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
            Und führe uns nicht in Versuchung,
            sondern erlöse uns von dem Bösen.
            Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
            in Ewigkeit. Amen.

            Gemeindelied Segen (Komm, Herr, segne uns, EG 170)
            1. Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen,
            sondern überall uns zu dir bekennen.
            Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
            Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

            2. Keiner kann allein Segen sich bewahren.
            Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen.
            Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen,
            schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn.

            3. Frieden gabst du schon, Frieden muss noch werden,
            wie du ihn versprichst uns zum Wohl auf Erden.
            Hilf, dass wir ihn tun, wo wir ihn erspähen –
            die mit Tränen säen, werden in ihm ruhn.

            4. Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen,
            sondern überall uns zu dir bekennen.
            Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
            Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

            Musik Oud

            Abschluss-Statements

            Segen
            Gott segne und behüte uns
            Gotte lasse sein Angesicht leuchten über uns
            Und sei uns gnädig
            Gotte erheb dein Angesicht auf uns
            Und gebe uns Frieden. +
            Amen

            Goudimell (1514-1572) Schlussmusik Psalm 5 aus dem Genfer Psalter

            Mitwirkende:
            Pfarrerin Melitta Müller-Hansen, Pfarrerin Mirjam Elsel, Gabriela Schneider, Nurten Öztürk
            Lektorin: Johanna Heuten
            Musikalische Gesamtleitung und Orgel: Michael Leyk
            Buschra Poles, Gesang;
            Mehmet Yeşilçay, Oud

            Team Friedensgebet:
            -Diakon Klaus Mrosczok (Kath. Pfarrverband Holzkirchen-Warngau)
            -Imam Arben Emini (Moschee Holzkirchen; Islamisches Kulturzentrum Holzkirchen e.V.)
            -Tanja Resse (Bahaji Gemeinde Holzkirchen)
            -Terry Swarzberg (Jews Engaged With Society)
            -Pfarrerin Ulrike Lorentz (Evang. Luth. Kirchengemeinde Holzkirchen)
            -Pfarrerin Madelaine Strassburg (Evang. Methodistische Gemeinde Otterfing)

            Liturgische Beratung: Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen

            Alle Texte verfügbar nach dem Gottesdienst auf unserer Homepage http://www.evangelisch-im-br.de

            Digitales Liedblatt: ELKB (ktb)

            Evangelische Morgenfeier am 19. Juli (7. Sonntag nach Trinitatis)

            live um 10.05 Uhr in Bayern 1 und danach als Podcast

            Raphael Quandt (c) Bayerischer Rundfunk

            Gastfreundschaft ist in allen Kulturen und Religionen ein hohes Gut. Wenn sie nicht nur Familie und Freunde einschließt, sondern auch Fremde, dann fordert Gastfreundschaft mehr als freundlich und nett sein, sagt Pfarrer Raphael Quandt aus München in der evangelischen Morgenfeier.

            Anhören ab 10.00 Uhr auf Bayern 1 und danach als Podcast hier zu finden Bayern 1-Morgenfeiern: Zum Nachlesen und Nachhören | Religion & Orientierung | Themen | BR.de

            Text der Morgenfeier auch hier abrufbar Sonntagsblatt https://www.sonntagsblatt.de/morgenfeier

            Evangelische Morgenfeier am 12. Juli (6. Sonntag nach Trinitatis)

            live um 10.05 Uhr in Bayern 1 und danach als Podcast

            Jacqueline Barraud-Volk

            Nicht nur in der Kirche und in der Gesellschaft erleben wir große Veränderungen. Auch das eigene Leben überrascht immer wieder mit turbulenten Zeiten und überraschenden Wendungen. Zeit, zu fragen: worauf man sich eigentlich verlassen kann, und warum das so wichtig ist für unser Miteinander, findet Pfarrerin Jacqueline Barraud-Volk aus Bad Kissingen.

            Anhören ab 10.00 Uhr auf Bayern 1 und danach als Podcast hier zu finden Bayern 1-Morgenfeiern: Zum Nachlesen und Nachhören | Religion & Orientierung | Themen | BR.de

            Text der Morgenfeier auch hier abrufbar Sonntagsblatt https://www.sonntagsblatt.de/morgenfeier

            Evangelische Morgenfeier am 05. Juli (5. Sonntag nach Trinitatis)

            live um 10.05 Uhr in Bayern 1 und danach als Podcast

            Angela Hager (c) Altkofer

            In die Tiefe gehen. Nicht auf der Oberfläche bleiben. Sich und anderen etwas zumuten. Das kostet Überwindung. Aber es macht das Leben reicher. So erzählt es Pfarrerin Angela Hager in der evangelischen Morgenfeier.

            Anhören ab 10.00 Uhr auf Bayern 1 und danach als Podcast hier zu finden Bayern 1-Morgenfeiern: Zum Nachlesen und Nachhören | Religion & Orientierung | Themen | BR.de

            Text der Morgenfeier auch hier abrufbar Sonntagsblatt https://www.sonntagsblatt.de/morgenfeier

            Evangelische Morgenfeier am 28. Juni (4. Sonntag nach Trinitatis)

            live um 10.05 Uhr in Bayern 1 und danach als Podcast

            Regina Fritz in Bibliothek
            Regina Fritz

            „Herr der Ringe“, „Harry Potter“: Der große Kampf zwischen Gut und Böse auf der Kinoleinwand fesselt Millionen. Lange wirken die Guten unterlegen – und am Ende siegen sie doch. Kino-Logik: Ende gut, alles gut. Im echten Leben ist das anders. Da ist es nicht immer so eindeutig, was das Gute ist. Eindeutig ist aber: Wenn Gutes geschieht, ist das kein Abspann, sondern ein Anfang. Davon erzählt Pfarrerin Regina Fritz aus Nürnberg.

            Anhören ab 10.00 Uhr auf Bayern 1 und danach als Podcast hier zu finden Bayern 1-Morgenfeiern: Zum Nachlesen und Nachhören | Religion & Orientierung | Themen | BR.de

            Text der Morgenfeier auch hier abrufbar Sonntagsblatt https://www.sonntagsblatt.de/morgenfeier

            Evangelische Morgenfeier am 21. Juni 2026 (3. Sonntag nach Trinitatis)

            live in Bayern 1 und danach als Podcast

            (c) Hans Christian Kley

            Zorn ist eine hitzige Emotion. Er kann sich gegen Ungerechtigkeit richten. Aber auch selbst ungerecht und zerstörerisch sein. Wie ist das mit Gottes Zorn? Pfarrer Hans Christian Kley aus Landshut erkennt darin etwas Positives. Warum – das erzählt er in der evangelischen Morgenfeier.

            Anhören ab 10.00 Uhr auf Bayern 1 und danach als Podcast hier zu finden Bayern 1-Morgenfeiern: https://www.br.de/themen/religion/sendungen/morgenfeiern/index.html

            Text der Morgenfeier auch im Sonntagsblatt abrufbarhttps://www.sonntagsblatt.de/morgenfeier

            Evangelische Morgenfeier am 14. Juni 2026 (2. Sonntag nach Trinitatis)

            Porträt Florian Ihsen
            Florian Ihsen

            Glück, Freude am Dasein … – das klingt einfach, ist aber gar nicht so leicht. Wie aus Freude neue Kraft wachsen kann – gerade für Menschen, die sich müde und belastet fühlen, erzählt Pfarrer Florian Ihsen aus München in der evangelischen Morgenfeier.

            Anhören ab 10.00 Uhr auf Bayern 1 und danach als Podcast hier zu finden Bayern 1-Morgenfeiern: https://www.br.de/themen/religion/sendungen/morgenfeiern/index.html

            Text der Morgenfeier auch im Sonntagsblatt abrufbar

            https://www.sonntagsblatt.de/morgenfeier