Bemerkenswert

Evangelischer Gottesdienst zum Neujahrstag

01.01.2026 10.05-11.00 Uhr aus München-Sendling
übertragen im DLF

Himmelfahrtskirche innen mit Altar und Orgel

Das Neue entdecken im Neuen Jahr. Auch das Neue, das Gott verspricht. Dazu ermutigt die Jahreslosung für das Jahr 2026: „Siehe, ich mache alles neu.“ Diese Worte aus dem letzten Buch der Bibel sind himmlische Verheißung und Motivation, Machtwort und Trostwort zugleich. Sie sprechen von einem neuen Himmel und einer neuen Erde ohne Leid und Tränen. Der Gottesdienst aus der Himmelfahrtskirche in München-Sendling stellt sich bewusst in die weihnachtliche Zeit und fragt: Was hält mich im Alten und was ersehne ich im Neuen?

Musikalisch Vertrautes und Neues wie das Chorstück „I saw a new Heaven“ von Edgar Bainton singt ein Vokalensemble unter der Leitung von (Dekanatskantor) Dr. Paul Tarling, der auch die Orgel spielt. Liturgie und Predigt gestalten Pfarrerin Stephanie Höhner und Pfarrer Clemens Monninger.

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Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst!

Glocken

Musik Johann Pachelbel, Toccata in F-Dur

Begrüßung

Lied EG 23 Gelobet seist du, Jesu Christ 1.3.4.6.7
1. Gelobet seist du, Jesu Christ,
dass du Mensch geboren bist
von einer Jungfrau, das ist wahr;
des freuet sich der Engel Schar.
Kyrieleis.

3. Den aller Welt Kreis nie beschloss,
der liegt in Marien Schoß;
er ist ein Kindlein worden klein,
der alle Ding erhält allein.
Kyrieleis.

4. Das ewig Licht geht da herein,
gibt der Welt ein’ neuen Schein;
es leucht’ wohl mitten in der Nacht
und uns des Lichtes Kinder macht.
Kyrieleis.

6. Er ist auf Erden kommen arm,
dass er unser sich erbarm
und in dem Himmel mache reich
und seinen lieben Engeln gleich.
Kyrieleis.

7. Das hat er alles uns getan,
sein groß Lieb zu zeigen an.
Des freu sich alle Christenheit
und dank ihm des in Ewigkeit.
Kyrieleis.

Neujahrsgedanken

Gebet

Psalm 121 gesungen (Nach Satz von Walford Davies)
mit Leitvers „Siehe ich mache alles neu“ 

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,
und der dich behütet, schläft nicht.
Siehe, der Hüter Israels
schläft noch schlummert nicht.
Siehe, ich mache alles neu.

Der Herr behütet dich;
der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
dass dich des Tages die Sonne nicht steche
noch der Mond des Nachts.
Der Herr behüte dich vor allem Übel,
er behüte deine Seele.
Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang
von nun an bis in Ewigkeit!
Siehe, ich mache alles neu.

Lesung Apk 21, 1-7
Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr da. Und ich sah die heilige Stadt: das neue Jerusalem. Sie kam von Gott aus dem Himmel herab – für die Hochzeit bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her rufen: »Sieh her: Gottes Wohnung ist bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein. Gott selbst wird als ihr Gott bei ihnen sein. Er wird jede Träne abwischen von ihren Augen. Es wird keinen Tod und keine Trauer mehr geben, kein Klagegeschrei und keinen Schmerz. Denn was früher war, ist vergangen.«
Der auf dem Thron saß, sagte: »Ich mache alles neu.« Und er fügte hinzu: »Schreib alles auf, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.« Dann sagte er zu mir: »Es ist geschehen! Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich werde dem Durstigen Wasser geben, das aus der Quelle des Lebens fließt. Ich gebe es ihm umsonst.

Glaubensbekenntnis
Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Amen.

Johann Sebastian Bach, „Meine Seele erhebt den Herren“ BWV 648 (Cantus firmus gesungen)
Meine Seele erhebet den Herrn,
und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes.

Predigt I

Lied Gloria sei dir gesungen
3. Gloria sei dir gesungen
mit Menschen- und mit Engelzungen,
mit Harfen und mit Zimbeln schön.
Von zwölf Perlen sind die Tore
an deiner Stadt; wir stehn im Chore
der Engel hoch um deinen Thron.
Kein Aug hat je gespürt,
kein Ohr hat mehr gehört
solche Freude.
Des jauchzen wir und singen dir
das Halleluja für und für.

Predigt II

Edgar Bainton, And I saw a New Heaven
And I saw a new heaven and a new earth:
for the first heaven and the first earth were passed away;
and there was no more sea.
And I John saw the holy city, new Jerusalem,
coming down from God out of heaven,
prepared as a bride adorned for her husband.
And I heard a great voice out of Heaven, saying,
Behold, the tabernacle of God is with men,
and he will dwell with them, and they shall be his people,
and God himself shall be with them, and be their God.
And God shall wipe away all tears from their eyes;
and there shall be no more death, neither sorrow, nor crying,
neither shall there be any more pain:
for the former things are passed away.

Predigt III

Orgel: Jan Pieterszoon Sweelinck, Da pacem domine III

Predigt IV

Lied 440 All Morgen ist ganz frisch und neu
1. All Morgen ist ganz frisch und neu
des Herren Gnad und große Treu;
sie hat kein End den langen Tag,
drauf jeder sich verlassen mag.

2. O Gott, du schöner Morgenstern,
gib uns, was wir von dir begehrn.
Zünd deine Lichter in uns an,
lass uns an Gnad kein Mangel han.

3. Treib aus, o Licht, all Finsternis;
behüt uns, Herr, vor Ärgernis,
vor Blindheit und vor aller Schand
und reich uns Tag und Nacht dein Hand,

4. zu wandeln als am lichten Tag,
damit, was immer sich zutrag,
wir stehn im Glauben bis ans End
und bleiben von dir ungetrennt.

Fürbittgebet mit gesprochenem Bittruf
Gott, wir bitten dich: Sei da!

Vaterunser
Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Verabschiedung

Lied EG 637, 1.4.6 Von guten Mächten
1. Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Kehrvers
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Segen
Gott segne dich und behüte dich.
Gott lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
Gott erhebe ihr Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
Amen

Johann Hermann Schein, „Verleih uns Frieden, gnädiglich“
Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unsern Zeiten. Es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könnte streiten denn du unser Gott alleine.

Jan Pieterszoon Sweelinck, Da pacem domine IV

Mitwirkende:
Liturgie und Predigt: Pfarrerin Stephanie Höhner und Pfarrer Clemens Monninger
Lektorin: Sophia Frankl
Musikalische Leitung: Paul Tarling
Franziska Winzke (Sopran), Louise-Lotte Edler (Alt), Moonyung Oh (Tenor), Michael Mantaj, (Bass)

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (ktb)

Alle weiteren Texte abrufbar auf unserer Homepage: http://www.evangelisch-im-br.de

Evangelischer Gottesdienst zum 1. Weihnachtstag

St. Matthäus von außen


live übertragen aus St. Matthäus München im BR Fernsehen und in Bayern 1 von 10.00 bis 11.00 Uhr

Was feiern wir an Weihnachten? Gott wird Mensch aus lauter Liebe. Weihnachten ist die pure Zuwendung. Davon erzählt eines der kürzesten Bücher der Bibel, der Titusbrief. Die pure Liebe Gottes zu den Menschen. Barmherzig, bedingungslos, vorbehaltlos. Vor 2000 Jahren kam diese Menschenliebe in eine Welt der Verhärtung und des Unfriedens. Sie zieht ihre Kreise durch alle Jahrhunderte und wirkt in das Leben von ungezählten Menschen. Von der Krippe geht eine Liebeskraft aus, die bis heute wirkt.

Der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern Christian Kopp predigt und feiert die Liturgie zusammen mit Pfarrer Dr. Norbert Roth aus St. Matthäus. Musikalisch gestalten den Festgottesdienst der Münchner Motettenchor und das Residenzorchester München sowie die Mezzosopranistin Katharina Guglhör und der Bariton Jakob Schad. Unter der Leitung von Prof. Benedikt Haag erklingen Teile aus Antonio Vivaldis „Gloria“ sowie aus Georg Friedrich Händels „Messias“.

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Glocken mit Titel

Begrüßung der Fernsehgemeinde

Vivaldi: Gloria in excelsis Deo
Gloria in excelsis Deo

Liturgische Begrüßung
Im Namen Gottes, des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Der Herr sei mit euch!
Gemeinde: Und mit deinem Geist.

EG 45, 1-4 Herbei, oh ihr Gläub’gen
1. Herbei, o ihr Gläub’gen, fröhlich triumphieret,
o kommet, o kommet nach Bethlehem!
Sehet das Kindlein, uns zum Heil geboren!
O lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König!

2. Du König der Ehren, Herrscher der Heerscharen,
verschmähst nicht zu ruhn in Marien Schoß,
Gott, wahrer Gott von Ewigkeit geboren.
O lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König!

3. Kommt, singet dem Herren, singt, ihr Engelchöre!
Frohlocket, frohlocket, ihr Seligen:
»Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden!«
O lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König!

4. Ja, dir, der du heute Mensch für uns geboren,
Herr Jesu, sei Ehre und Preis und Ruhm,
dir, fleischgewordnes Wort des ewgen Vaters!a
O lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König!

Kyrie
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn.
Gemeinde: der Himmel und Erde geschaffen hat.

Maria durch ein Dornwald ging
Maria durch ein Dornwald ging,
Kyrie eleison.
Maria durch ein Dornwald ging,
der hat in sieben Jahrn kein Laub getragen.
Jesus und Maria.

Was trug Maria unter ihrem Herzen?
Kyrie eleison.
Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
das trug Maria unter ihrem Herzen.
Jesus und Maria.

Da haben die Dornen Rosen getragen,
Kyrie eleison.
Als das Kindlein durch den Wald getragen,
da haben die Dornen Rosen getragen.
Jesus und Maria

Gnadenzuspruch

Glorialied „Lobt Gott ihr Christen alle gleich” EG 27,1-6
1. Lobt Gott, ihr Christen alle gleich,
in seinem höchsten Thron,
der heut schließt auf sein Himmelreich
und schenkt uns seinen Sohn,
und schenkt uns seinen Sohn.

2. Er kommt aus seines Vaters Schoß
und wird ein Kindlein klein,
er liegt dort elend, nackt und bloß
in einem Krippelein,
in einem Krippelein.

3. Er äußert sich all seiner G’walt,
wird niedrig und gering
und nimmt an eines Knechts Gestalt,
der Schöpfer aller Ding,
der Schöpfer aller Ding.

4. Er wechselt mit uns wunderlich:
Fleisch und Blut nimmt er an
und gibt uns in seins Vaters Reich
die klare Gottheit dran,
die klare Gottheit dran.

5. Er wird ein Knecht und ich ein Herr;
das mag ein Wechsel sein!
Wie könnt es doch sein freundlicher,
das herze Jesulein,
das herze Jesulein!

6. Heut schließt er wieder auf die Tür
zum schönen Paradeis;
der Cherub steht nicht mehr dafür.
Gott sei Lob, Ehr und Preis,
Gott sei Lob, Ehr und Preis!

Gebet

Musik G.F. Händel: Messiah I
The People that walked in darkness have seen a great light.
Das Volk, das im Finstern wandelt, hat ein großes Licht gesehen.

Lesung Lk 2,1-8
Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war, auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. 

Musik Händel: Messiah II
The People that walked in darkness have seen a great light. And they that dwall in the land of the shadow of the death. Upon them hath the light shined.
Das Volk, das im Finstern wandelt, hat ein großes Licht gesehen, und die im Land des Todesschattens wohnen, über ihnen ist das Licht erschienen

Lesung Lk 2,9-14
Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Lied EG 54 Hört, der Engel helle Lieder
1. Hört, der Engel helle Lieder
klingen das weite Feld entlang,
und die Berge hallen wider
von des Himmels Lobgesang:
Gloria in excelsis Deo.
Gloria in excelsis Deo.

2. Hirten, warum wird gesungen?
Sagt mir doch eures Jubels Grund!
Welch ein Sieg ward denn errungen,
den uns die Chöre machen kund?
Gloria in excelsis Deo.
Gloria in excelsis Deo.

3. Sie verkünden uns mit Schalle,
dass der Erlöser nun erschien,
dankbar singen sie heut alle
an diesem Fest und grüßen ihn.
Gloria in excelsis Deo.
Gloria in excelsis Deo.

Lesung Lk 2,15-20
Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Lied EG 36 Fröhlich soll mein Herze springen
1. Fröhlich soll mein Herze springen
dieser Zeit, da vor Freud
alle Engel singen.
Hört, hört, wie mit vollen Chören
alle Luft laute ruft:
Christus ist geboren!

2. Heute geht aus seiner Kammer
Gottes Held, der die Welt
reißt aus allem Jammer.
Gott wird Mensch dir, Mensch, zugute,
Gottes Kind, das verbind’t
sich mit unserm Blute.

3. Sollt uns Gott nun können hassen,
der uns gibt, was er liebt
über alle Maßen?
Gott gibt, unserm Leid zu wehren,
seinen Sohn aus dem Thron
seiner Macht und Ehren.

8. Wer sich fühlt beschwert im Herzen,
wer empfind’t seine Sünd
und Gewissensschmerzen,
sei getrost: hier wird gefunden,
der in Eil machet heil
die vergift’ten Wunden.

10. Süßes Heil, lass dich umfangen,
lass mich dir, meine Zier,
unverrückt anhangen.
Du bist meines Lebens Leben;
nun kann ich mich durch dich
wohl zufrieden geben.

Glaubensbekenntnis
Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Amen.

Musik: A.Vivaldi, Gloria 4+5
Gratias agimus tibi.
Wir danken dir.
Propter magnam gloriam tuam.
Denn groß ist deine Herrlichkeit.

Predigt Teil 1

Lesung Predigttext Titus 3,4-7
Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns selig – nicht um der Werke willen, die wir in Gerechtigkeit getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit – durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist, den er über uns reichlich ausgegossen hat durch Jesus Christus, unsern Heiland, damit wir, durch dessen Gnade gerecht geworden, Erben seien nach der Hoffnung auf ewiges Leben.

Predigt Teil 2

Musik Vivaldi, Gloria, Arie, Nr. 10
Qui sedes ad dexteram patris, miserere nobis.
Du sitzest zur Rechten des Vaters, erbarme Dich unser.

Fürbitten im Wechsel mit EG 37 Ich steh an deiner Krippen hier
1. Ich steh an deiner Krippen hier,
o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm alles hin
und lass dir’s wohlgefallen.

4. Ich sehe dich mit Freuden an
und kann mich nicht satt sehen;
und weil ich nun nichts weiter kann,
bleib ich anbetend stehen.
O dass mein Sinn ein Abgrund wär
und meine Seel ein weites Meer,
dass ich dich möchte fassen!

5. Wann oft mein Herz im Leibe weint
und keinen Trost kann finden,
rufst du mir zu: »Ich bin dein Freund,
ein Tilger deiner Sünden.
Was trauerst du, o Bruder mein?
Du sollst ja guter Dinge sein,
ich zahle deine Schulden.«

8. Du fragest nicht nach Lust der Welt
noch nach des Leibes Freuden;
du hast dich bei uns eingestellt,
an unsrer Statt zu leiden,
suchst meiner Seele Herrlichkeit
durch Elend und Armseligkeit;
das will ich dir nicht wehren.

Vaterunser
Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Musik Vivaldi, Gloria (Reprise)
Quoniam tu solus sanctus, to solus dominus, tu solus altissimus, Jesu Christe.
Denn Du allein bist der Heilige, Du allein der Herr, du allein der Höchste, Jesus Christus.

Weihnachtsgruß + Segen
Der Herr segne dich und behüte dich;
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Lied O du fröhliche, EG 44, 1-3
1. O du fröhliche, o du selige,
Gnaden bringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!

2. O du fröhliche, o du selige,
Gnaden bringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!

3. O du fröhliche, o du selige,
Gnaden bringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!

Musik Vivaldi, Gloria, Nr. 12
Cum sancto spiritu, in gloria Dei Patris. Amen.
Mit dem heiligen Geist, zur Ehre Gottes des Vaters. Amen.

Liturgie
Landesbischof Christian Kopp
Pfarrer Dr. Norbert Roth
Lektorin Julia Stelzer

Liturgische Beratung für die BR-Übertragung: Rundfunkpfarrer Alexander Brandl, Kirchenrätin Sandra Bach

Musikalische Gestaltung
Katharina Guglhör, Mezzosopran
Jakob Schad, Bariton
Maximilian Nigg, Trompete
Andrea Kempff, Oboe
Kumiko Yamauchi, Violine 1
Otto Jussel, Violine 2
Beate Metzger, Viola
Franz Lichtenstern, Violoncello
Johann Wagenbauer, Kontrabass
Martin Wiedenhofer, Truhenorgel
Münchner Motettenchor
Michael Leyk, Orgel
Musikalische Leitung: Prof. Benedikt Haag

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (ktb)

Alle weiteren Texte in Kürze abrufbar auf unserer Homepage: http://www.evangelisch-im-br.de

Evangelischer Fernsehgottesdienst am 3. Advent

BR Fernsehen
Sonntag, 14.12.2025, 10.00-11.00 Uhr
aus der Christuskirche in München

„Bereitet Gott den Weg!“ Dieser jahrtausendealte prophetische Imperativ gehört zum Advent. Er spricht von der Sehnsucht nach Gott, nach einem Neuanfang. Und legt doch das Gewicht auf das Handeln der Menschen. Und man fragt sich von Neuem: „Was können wir tun?“ „Wie sollen wir das machen?“ Wie werde ich zu Gottes Wegbereiterin und Wegbereiter?“ im Gottesdienst erzählen Menschen von ihren Erfahrungen und Entdeckungen: Lukas, Hauptmann bei der Bundeswehr, Anke als Unternehmerin und Christiane, engagiert in der Partnerschaft mit der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Kiew, auch jetzt in Kriegszeiten.
Das Dekane Ehepaar Claudia Häfner und Christoph Jahnel feiert die Liturgie und predigt, Emilia Jahnel liest die biblischen Texte. Musikalisch steht Friedrich Händels „Messias“ im Mittelpunkt. Auszüge daraus bringen die Kantorei der Christuskirche mit dem Serafin-Ensemble zu Gehör und Tenor Q-Won Han. Die Musikalische Leitung hat KMD Christoph Demmler.

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Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst!

Glocken

Liturgische Eröffnung und Begrüßung

Lied Macht hoch die Tür EG 1, 1+5

1. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit;
es kommt der Herr der Herrlichkeit,
ein König aller Königreich,
ein Heiland aller Welt zugleich,
der Heil und Leben mit sich bringt;
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Schöpfer reich von Rat.

2. Er ist gerecht, ein Helfer wert
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt
Sein Königskron´ ist Heiligkeit
Sein Zepter ist Barmherzigkeit
All unsre Not zum End´ er bringt
Derhalben jauchzt, mit Freuden singt
Gelobet sei mein Gott
Mein Heiland, groß von Tat!

5. Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
meins Herzens Tür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnade ein;
dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heilger Geist uns führ und leit
den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr,
sei ewig Preis und Ehr.

Psalm 85 i.A. mit Kyrie EG 178.12
Kyrie eleison
Kyrie, Kyrie eleison.
Kyrie, Kyrie eleison

Musik Lift up your heads
Lift up your heads all ye gates
And be ye lift up your everlasting doors
And the King of Glory shall come in.
Who ist he King of Glory?
The Lord, strong and mighty in battle!
Lift up your heads all ye gates
And be ye lift up your everlasting doors
And the King of Glory shall come in.
Who ist he King of Glory?
The Lord oh Hosts
He ist the King of Glory.

Adventsgebet

Lesung „Bereitet Gott den Weg“.

Das Evangelium nach Lukas, im 3 Kapitel
Und Johannes der Täufer kam in die ganze Gegend um den Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden, wie geschrieben steht im Buch der Worte des Propheten Jesaja: »Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Steige eben!
Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden; und was krumm ist, soll gerade werden, und was uneben ist, soll ebener Weg werden, und alles Fleisch wird das Heil Gottes sehen.«

Arie aus “Messias”, Comfort ye my people
Comfort ye, comfort ye my people!
Comfort ye my people
Saith your God.
Speak ye comfortably to Jerusalem.
And cry unto her
That her warfare is accomplished,
That her inequity is pardoned.
The voice of him, that cries in the wilderness:
Prepare ye the way of the Lord,
Make straight in the desert a highway for your God.

Glaubensbekenntnis
Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Amen.

Adventslied EG 11, 1+3-5
1. Wie soll ich dich empfangen
und wie begegn ich dir,
o aller Welt Verlangen,
o meiner Seelen Zier?
O Jesu, Jesu, setze
mir selbst die Fackel bei,
damit, was dich ergötze,
mir kund und wissend sei.

3. Was hast du unterlassen
zu meinem Trost und Freud,
als Leib und Seele saßen
in ihrem größten Leid?
Als mir das Reich genommen,
da Fried und Freude lacht,
da bist du, mein Heil, kommen
und hast mich froh gemacht.

4. Ich lag in schweren Banden,
du kommst und machst mich los;
ich stand in Spott und Schanden,
du kommst und machst mich groß
und hebst mich hoch zu Ehren
und schenkst mir großes Gut,
das sich nicht lässt verzehren,
wie irdisch Reichtum tut.

5. Nichts, nichts hat dich getrieben
zu mir vom Himmelszelt
als das geliebte Lieben,
damit du alle Welt
in ihren tausend Plagen
und großen Jammerlast,
die kein Mund kann aussagen,
so fest umfangen hast.

Predigt I

Instrumentalstück Pifa aus dem Messias

Lesung
Da sprach Johannes zu der Menge, die hinausging, um sich von ihm taufen zu lassen: Ihr Otterngezücht, wer hat euch gewiss gemacht, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet?
Und die Menge fragte ihn und sprach: Was sollen wir nun tun? Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat; und wer Speise hat, tue ebenso.
Es kamen aber auch Zöllner, um sich taufen zu lassen, und sprachen zu ihm: Meister, was sollen denn wir tun? Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, als euch vorgeschrieben ist!
Da fragten ihn auch Soldaten und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemandem Gewalt noch Unrecht und lasst euch genügen an eurem Sold! (Lukas 3, 7+10-14)

Predigt II den Weg bereiten – was sollen wir tun?

Statements

Musik Händel: O thou, that tellest…
O thou, that tellest good tidings to Zion
Get the up into the high mountain!
O thou, that tellest good tidings to Jerusalem
Lift up thy voice with strength.
Lift up, be not afraid.
Say unto the cities of Judah
Behold your God!

Predigt III

Adventslied EG 13 Tochter Zion freue dich
1. Tochter Zion, freue dich,
jauchze laut, Jerusalem!
Sieh, dein König kommt zu dir,
ja er kommt, der Friedefürst.
Tochter Zion, freue dich,
jauchze laut, Jerusalem!

2. Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk!
Gründe nun dein ewig Reich,
Hosianna in der Höh!
Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk!

3. Hosianna, Davids Sohn,
sei gegrüßet, König mild!
Ewig steht dein Friedensthron,
du, des ewgen Vaters Kind.
Hosianna, Davids Sohn,
sei gegrüßet, König mild!

Fürbitten mit Liedruf EG 18, 1
1. Seht, die gute Zeit ist nah,
Gott kommt auf die Erde,
kommt und ist für alle da,
kommt, dass Friede werde,
kommt, dass Friede werde.

Vater unser
Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Musik And the glory of the Lord
And the Glory, the Glory of the Lord
Shall be revealed.
And all flesh shall see it together,
For the mouth of the Lord has spoken it.

Sendung und Segen
Der Herr segne dich und behüte dich;
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Musik Toccata C Dur, J.S. Bach

Mitwirkende
Dekanin Dr. Claudia Häfner und Dekan Dr. Christoph Jahnel
Lektorin: Emilia Jahnel
Statements: Christiane N., Lukas R., Anke Z.-H.
Kantorei Christuskirche
Ensemble Serafin
Tenor: Q-Won Han

Die kirchliche Leitung lag bei Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen.

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (ktb)

Alle weiteren Texte im Anschluss abrufbar auf unserer Homepage: http://www.evangelisch-im-br.de

Digitales Liedblatt zum Buß- und Bettag

Evangelische Kirche St. Matthäus, Erlangen
19.11.2025, 19 Uhr in Bayern1

Altar St. Matthäus Erlangen (c) Kirchengemeinde

In Sack und Asche

Ein Mensch zieht los. Er mahnt andere, sich mit ihrer Schuld auseinanderzusetzen. Und am Ende? Hält Gott ihm selbst den Spiegel vor. Die biblische Jona-Geschichte erzählt von neuen Perspektiven. Von Buße, Vergebung und Neuanfängen. Die Erzählung bildet den Rahmen für den Abendgottesdienst am Buß- und Bettag aus der Evangelische Kirche St. Matthäus in Erlangen. Predigen wird dazu Rundfunkpfarrerin Julia Rittner-Kopp. Gemeinsam mit Pfarrer Christian Düfel gestaltet sie den Gottesdienst auch liturgisch. Beichte und Lossprechung sind Teil der Buß- und Bettagsliturgie. KMD Susanne Hartwich-Düfel interpretiert mit dem Vokalensemble St. Matthäus und einem Streichquartett Sätze aus der Kantate „Gott sei mir gnädig“ – eine Vertonung von Psalm 51 aus der Feder des Barock-Komponisten Johann Kuhnau.

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Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst!

Glockengeläut

Begrüßung

Orgelmusik

Liturgische Begrüßung & Hinführung

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.

Der Herr sei mit euch.
Und mit deinem Geist.

Orgelvorspiel

EG 473,1-3 Mein schönste Zier und Kleinod

1. Mein schönste Zier und Kleinod bist
auf Erden Du, Herr Jesu Christ;
Dich will ich lassen walten
und allezeit in Lieb und Leid
in meinem Herzen halten.

2. Dein Lieb und Treu vor allem geht,
kein Ding auf Erd so fest besteht;
solchs muss man frei bekennen.
Drum soll nicht Tod, nicht Angst, nicht Not
von Deiner Lieb mich trennen.

3. Dein Wort ist wahr und trüget nicht
und hält gewiss, was es verspricht,
im Tod und auch im Leben.
Du bist nun mein und ich bin Dein,
Dir hab ich mich ergeben.

Intro zum Jona-Psalm

Jona-Psalm

Und Jona betete zu dem HERRN, seinem Gott, im Leibe des Fisches und sprach: Ich rief zu dem HERRN in meiner Angst, und er antwortete mir. Ich schrie aus dem Rachen des Todes, und du hörtest meine Stimme. Du warfst mich in die Tiefe, mitten ins Meer, dass die Fluten mich umgaben. Alle deine Wogen und Wellen gingen über mich, dass ich dachte, ich wäre von deinen Augen verstoßen, ich würde deinen heiligen Tempel nicht mehr sehen. Wasser umgaben mich bis an die Kehle, die Tiefe umringte mich, Schilf bedeckte mein Haupt. Ich sank hinunter zu der Berge Gründen, der Erde Riegel schlossen sich hinter mir ewiglich. Aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, HERR, mein Gott! Als meine Seele in mir verzagte, gedachte ich an den HERRN, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel. Die sich halten an das Nichtige, verlassen ihre Gnade. Ich aber will mit Dank dir Opfer bringen. Meine Gelübde will ich erfüllen. Hilfe ist bei dem HERRN.

Und der HERR sprach zu dem Fisch, und der spie Jona aus ans Land.

1. Satz aus: Gott sei mir gnädig nach deiner Güte, Johann Kuhnau

Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte
und tilge meine Sünde nach deiner großen Barmherzigkeit.

Lesung (Jona 3)

Und es geschah das Wort des HERRN zum zweiten Mal zu Jona: Mach dich auf, geh in die große Stadt Ninive und predige ihr, was ich dir sage! Da machte sich Jona auf und ging hin nach Ninive, wie der HERR gesagt hatte. Ninive aber war eine große Stadt vor Gott, drei Tagereisen groß. Und als Jona anfing, in die Stadt hineinzugehen, und eine Tagereise weit gekommen war, predigte er und sprach: Es sind noch vierzig Tage, so wird Ninive untergehen. Da glaubten die Leute von Ninive an Gott und riefen ein Fasten aus und zogen alle, Groß und Klein, den Sack zur Buße an. Und als das vor den König von Ninive kam, stand er auf von seinem Thron und legte seinen Purpur ab und hüllte sich in den Sack und setzte sich in die Asche und ließ ausrufen und sagen in Ninive als Befehl des Königs und seiner Gewaltigen: Es sollen weder Mensch noch Vieh, weder Rinder noch Schafe etwas zu sich nehmen, und man soll sie nicht weiden noch Wasser trinken lassen; und sie sollen sich in den Sack hüllen, Menschen und Vieh, und heftig zu Gott rufen. Und ein jeder kehre um von seinem bösen Wege und vom Frevel seiner Hände! Wer weiß, ob Gott nicht umkehrt und es ihn reut und er sich abwendet von seinem grimmigen Zorn, dass wir nicht verderben. Als aber Gott ihr Tun sah, wie sie umkehrten von ihrem bösen Wege, reute ihn das Übel, das er ihnen angekündigt hatte, und tat’s nicht.

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

2. Satz aus: Gott sei mir gnädig nach deiner Güte, Johann Kuhnau

An dir allein hab ich gesündiget,
und Übel vor dir getan.
Auf daß du recht behaltest in deinen Worten,
und rein bleibest, wenn du gerichtet wirst.

1. Predigtteil

Lesung (Jona 4)

Das aber verdross Jona sehr, und er ward zornig und betete zum HERRN und sprach: Ach, HERR, das ist’s ja, was ich dachte, als ich noch in meinem Lande war. Deshalb wollte ich ja nach Tarsis fliehen; denn ich wusste, dass du gnädig, barmherzig, langmütig und von großer Güte bist und lässt dich des Übels gereuen. So nimm nun, HERR, meine Seele von mir; denn ich möchte lieber tot sein als leben. Aber der HERR sprach: Meinst du, dass du mit Recht zürnst? Und Jona ging zur Stadt hinaus und ließ sich östlich der Stadt nieder und machte sich dort eine Hütte; darunter setzte er sich in den Schatten, bis er sähe, was der Stadt widerfahren würde. Gott der HERR aber ließ einen Rizinus wachsen; der wuchs über Jona, dass er Schatten gab seinem Haupt und ihn errettete von seinem Übel. Und Jona freute sich sehr über den Rizinus. Aber am Morgen, als die Morgenröte anbrach, ließ Gott einen Wurm kommen; der stach den Rizinus, dass er verdorrte. Als aber die Sonne aufgegangen war, ließ Gott einen heißen Ostwind kommen, und die Sonne stach Jona auf den Kopf, dass er matt wurde. Da wünschte er sich den Tod und sprach: Ich möchte lieber tot sein als leben. Da sprach Gott zu Jona: Meinst du, dass du mit Recht zürnst um des Rizinus willen? Und er sprach: Mit Recht zürne ich bis an den Tod. Und der HERR sprach: Dich jammert der Rizinus, um den du dich nicht gemüht hast, hast ihn auch nicht aufgezogen, der in einer Nacht ward und in einer Nacht verdarb, und mich sollte nicht jammern Ninive, eine so große Stadt, in der mehr als hundertzwanzigtausend Menschen sind, die nicht wissen, was rechts oder links ist, dazu auch viele Tiere?

2. Predigtteil

3. Satz aus: Gott sei mir gnädig nach deiner Güte, Johann Kuhnau

Entsündige mich mit Isopen, daß ich rein werde,
wasche mich, daß ich schneeweiß werde.

3. Predigtteil

Improvisation

Gemeindelied: Hilf Herr meines Lebens EG 419

1. Hilf, Herr meines Lebens,
dass ich nicht vergebens,
dass ich nicht vergebens
hier auf Erden bin.

2. Hilf, Herr meiner Tage,
dass ich nicht zur Plage,
dass ich nicht zur Plage
meinem Nächsten bin.

3. Hilf, Herr meiner Stunden,
dass ich nicht gebunden,
dass ich nicht gebunden
an mich selber bin.

4. Hilf, Herr meiner Seele,
dass ich dort nicht fehle,
dass ich dort nicht fehle,
wo ich nötig bin.

5. Hilf, Herr meines Lebens,
dass ich nicht vergebens,
dass ich nicht vergebens
hier auf Erden bin.

Beichte, 3x unterbrochen von EG 699 Oculi nostri

Oculi nostri ad Dominum Deum.
Oculi nostri ad Dominum nostrum.

Lossprechung

4.Satz aus: Gott sei mir gnädig nach deiner Güte, Johann Kuhnau 

Laß mich hören Freud und Wonne, 
Daß die Gebeine fröhlich werden, 
die du zerschlagen hast. 

Psalm Hanns Dieter Hüsch

Orgelvorspiel

Gemeindelied: Der Mond ist aufgegangen

1. Der Mond ist aufgegangen
die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar.
Der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar.

2. Wie ist die Welt so stille
und in der Dämmrung Hülle
so traulich und so hold
als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt.

3. Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.

7. So legt euch denn, ihr Brüder,
in Gottes Namen nieder;
kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott, mit Strafen
und lass uns ruhig schlafen.
Und unsern kranken Nachbarn auch!

Abendgebet

Vaterunser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsre Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Sendung und Segen

Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
Amen.

Orgelnachspiel

Liturgie: Pfarrer Christian Düfel, Pfarrerin Julia Rittner-Kopp
Lesungen: Stefan Rieger
Predigt: Pfarrerin Julia Rittner-Kopp
musikalische Leitung: KMD Susanne Hartwich-Düfel
Orgel: KMD Susanne Hartwich-Düfel
Streichquartett: Henry Cain und Mai Ly: Violinen; N.N.: Viola; Christina Hussong: Viola da gamba; Helena Düfel: Violoncello
Chor: Vokalensemble St. Matthäus (Solostimme: Andrea Dakkouri-Baldauf)

Die kirchliche Leitung lag bei Pfarrer Alexander Brandl.

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (ktb)

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Digitales Liedblatt zum Gottesdienst zum Volkstrauertag

16. November 2025, 10.00-11.00 Uhr
Fernsehgottesdienst BR Fernsehen
aus der Petruskirche in Neu-Ulm

Petruskirche in Neu-Ulm, Bild von Hans-Peter Thomas

Was ist der Mensch? Diese existentielle Frage aus Psalm 8 steht im Mittelpunkt des Gottesdienstes zum Volkstrauertag. Der Mensch ist vergänglich, verletzlich, er stiftet Unfrieden. Wenn an diesem Tag Kränze an Kriegsdenkmälern niedergelegt werden, betrauern wir genau das. „Wie eine Blume blüht der Mensch auf und wird abgeschnitten. Wie ein Schatten flieht er und bleibt nicht hier“, heißt es in der Bibel. Und doch kann vom Menschen auch Segen ausgehen, er kann Licht sein für die Welt, ein Friedenstifter.

In der Petruskirche hängt etwas, das an einen ausrangierten Blaumann erinnert, daneben stehen vier verschiedene Farbtafeln. Das Kunstwerk des Niederländers Klaas Kloosterboer ist der Versuch einer Antwort auf die Frage: Was ist der Mensch? Es geht um die Vergänglichkeit und das Hoffnungsvolle, das von Menschen ausgehen kann. Diakonin Theresa Kosog feiert mit der Gemeinde die Liturgie, Pfarrer Jean-Pierre Barraud hält die Predigt, Christl Mayr spricht die biblischen Texte. Klage und Aufbruch kommt in der Musik von Salvatore La Ferrera zum Ausdruck. Anna M. Stephany ist als Mezzosopran zu hören. Tanja Schmid spielt die Orgel.

Der Kunstgottesdienst wurde ermöglicht durch die Förderung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V. und des Landeskirchlichen Kunstreferats der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. 

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Glocken

Begrüßung

Lied: KAA 0166, 1-7 Du Licht des Morgens

1.Du Licht des Morgens, Halleluja.
Du Anfang und Ende, Halleluja.
Du Anfang und Ende der Zeit, Halleluja.

2.Du Glanz des Tages, Halleluja.
Du Licht unsrer Wege, Halleluja.
Du Anfang und Ende der Zeit, Halleluja.

3.Du Stern des Abends, Halleluja.
Du Trost in der Dunkelheit, Halleluja.
Du Anfang und Ende der Zeit, Halleluja.

4.Du Schöpfer des Lebens, Halleluja.
Du Quelle der Freude, Halleluja.
Du unvergängliches Licht, Halleluja.

5.Du Schöpfer der Erde, Halleluja.
Erhalter des Lebens, Halleluja.
Du naher, barmherziger Gott, Halleluja.

Psalm 8

HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen, der du zeigst deine Hoheit am Himmel!
Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge hast du eine Macht zugerichtet um deiner Feinde willen, dass die Feinde verstummen und die Rachgierigen.

Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:
was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?

Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.
Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du unter seine Füße getan:
Schafe und Rinder allzumal, dazu auch die wilden Tiere,
die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer und alles, was die Meere durchzieht.

HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen!

Kyrie KAA 084

Kyrie, Kyrie eleison.
Kyrie, Kyrie eleison.
Kyrie, Kyrie eleison.

Gebet

Lobe den Herrn, meine Seele KAA 010, Verse 1+2

Kehrvers: Lobe den Herrn, meine Seele,
und seinen heiligen Namen.
Was er dir Gutes getan hat,
Seele, vergiss es nicht, Amen.
Lobe, lobe den Herrn,
lobe den Herrn, meine Seele.
Lobe, lobe den Herrn,
lobe den Herrn, meine Seele.

1.Der meine Sünden vergeben hat,
Der mich von Krankheit gesund gemacht,
den will ich preisen mit Psalmen und Weisen,
von Herzen ihm ewiglich singen.

Kehrvers Lobe den Herrn, meine Seele,
und seinen heiligen Namen.
Was er dir Gutes getan hat,
Seele, vergiss es nicht, Amen.
Lobe, lobe den Herrn,
lobe den Herrn, meine Seele.
Lobe, lobe den Herrn,
lobe den Herrn, meine Seele.

2.Der mich im Leiden getröstet hat,
der meinen Mund wieder fröhlich macht,
den will ich preisen mit Psalmen und Weisen,
von Herzen ihm ewiglich singen.

Kehrvers Lobe den Herrn, meine Seele,
und seinen heiligen Namen.
Was er dir Gutes getan hat,
Seele, vergiss es nicht, Amen.
Lobe, lobe den Herrn,
lobe den Herrn, meine Seele.
Lobe, lobe den Herrn,
lobe den Herrn, meine Seele.

Was ist der Mensch?

Musik

Lesung Buch Hiob Kapitel 14

Predigt I

Gedicht von Mascha Kaleko

Musik

Predigt II

EG 398 In dir ist Freude

1. In dir ist Freude in allem Leide,
o du süßer Jesu Christ!
Durch dich wir haben himmlische Gaben,
du der wahre Heiland bist;
hilfest von Schanden, rettest von Banden.
Wer dir vertrauet, hat wohl gebauet,
wird ewig bleiben. Halleluja.
Zu deiner Güte steht unser G’müte,
an dir wir kleben im Tod und Leben;
nichts kann uns scheiden. Halleluja.

Predigt III 

Halleluja – Suchet zuerst Gottes Reich in dieser Welt EG 182, 1-4

1. Halleluja, Hallelu-, Halleluja,
Halleluja, Halleluja.
Halleluja, Hallelu-, Halleluja,
Halleluja, Halleluja.

2. Suchet zuerst Gottes Reich in dieser Welt,
seine Gerechtigkeit, Amen.
So wird euch alles von ihm hinzugefügt.
Halleluja, Halleluja.

3. Betet, und ihr sollt es nicht vergeblich tun.
Suchet, und ihr werdet finden.
Klopft an, und euch wird die Türe aufgetan.
Halleluja, Halleluja.

4. Lasst Gottes Licht durch euch scheinen in der Welt,
dass sie den Weg zu ihm findet
und sie mit euch jeden Tag Gott lobt und preist.
Halleluja, Halleluja.

Fürbitten mit Liedruf EG 702

Bleib mit deiner Gnade bei uns, Herr Jesu Christ.
Ach, bleib mit deiner Gnade bei uns,
du treuer Gott.

Vater unser

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Sei stille dem Herrn, Felix Mendelssohn-Bartholdy

Sei stille dem Herrn und warte auf ihn!
Er wird dir geben, was dein Herz wünscht;
sei stille dem Herrn und warte auf ihn!
Er wird dir geben, was dein Herz wünscht;
er wird dir geben, was dein Herz wünscht.
Befiehl ihm deine Wege und hoffe auf ihn,
befiehl ihm deine Wege und hoffe auf ihn
(und) warte auf ihn!
Sei stille dem Herrn und warte auf ihn!

Sendung und Segen

Der Herr segne dich und behüte dich;
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Toccata d-Moll von Gordon Balch Nevin (1892-1943)

Mitwirkende

Liturgie und Predigt: Diakonin Theresa Kosog, Pfarrer Jean-Pierre Barraud
Musik: Tanja Schmid, Orgel; Salvatore La Ferrera, Akkordeon; Anna M. Stephany, Mezzosopran
Lektorin: Christl Mayr
Spiel mit dem Kunstwerk: Thorsten Freudenberger, Reiner Schlecker, Stefanie Dathe, Hidde van Seggelen

Die kirchliche Leitung lag bei Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen.

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (ktb)

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Digitales Liedblatt zum Gottesdienst am Reformationstag

Reformationstag, 31. Oktober 2025, 19.00-20.00 Uhr 
Hörfunkgottesdienst BR1 
aus der Neustädter Kirche Erlangen 

Neustädter Kirche Außenansicht

In Christus befreit 

„Ein Christenmensch ist freier Herr über alle Dinge und niemand untertan.“ Dieser Satz von Martin Luther bleibt aktuell. Das feiern evangelische Christinnen und Christen am Reformationstag. Wie zeigt sich diese Freiheit heute im Leben und im Glauben und was bewirkt sie? Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen, die predigen wird, und Dekan Dr. Bernhard Petry gehen auf vielfältige Weise dem reformatorischen Freiheitsgedanken nach. Julia Haack liest die biblischen Texte. Musikalisch gestalten den Gottesdienst ein Bläserensemble unter der Leitung von Michael Rausch und das Vokalensemble des Erlanger Bachchors unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Wieland Hofmann, der auch die Orgel spielen wird.  

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Glockengeläut

Con spirito, Georg Philipp Telemann

Begrüßung

Vorspiel

Lied Sollt ich meinem Gott nicht singen EG 325,1.2.4

1. Sollt ich meinem Gott nicht singen?
Sollt ich ihm nicht dankbar sein?
Denn ich seh in allen Dingen,
wie so gut er’s mit mir mein’.
Ist doch nichts als lauter Lieben,
das sein treues Herze regt,
das ohn Ende hebt und trägt,
die in seinem Dienst sich üben.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.

(Solo: 2. Wie ein Adler sein Gefieder
über seine Jungen streckt,
also hat auch hin und wieder
mich des Höchsten Arm bedeckt,
alsobald im Mutterleibe,
da er mir mein Wesen gab
und das Leben, das ich hab
und noch diese Stunde treibe.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.)

4. Seinen Geist, den edlen Führer,
gibt er mir in seinem Wort,
dass er werde mein Regierer
durch die Welt zur Himmelspfort;
dass er mir mein Herz erfülle
mit dem hellen Glaubenslicht,
das des Todes Macht zerbricht
und die Hölle selbst macht stille.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.

Psalm-Gebet (Psalm 126 – verschränkt mit Texten)

Introitus zum Ende des Kirchenjahres (Psalm 126)

(Orgel + Chor
„Wenn der Herr die Gefangenen Zions erlösen wird,
so werden sie sein wie die Träumenden.
Dann wird unser Mund voll Lachens und unsre Zunge voll Rühmens sein.
Da wird man sagen unter den Heiden:
Der Herr hat Großes an ihnen getan!
Der Herr hat Großes an uns getan, des sind wir fröhlich:
Herr, bringe wieder unsre Gefangenen,
wie Du die Bäche wiederbringst im Mittagslande.
Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.
Sie gehen hin und weinen, und tragen edlen Samen,
und kommen mit Freuden, und bringen ihre Garben.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar,
und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.)

Kyrie

Kyrie eleison
Herr, erbarme dich

Christe eleison
Christe, erbarme dich

Kyrie eleison
Herr, erbarm dich über uns.

Gloria

Ehre sei Gott in der Höhe
und auf Erden Fried, den Menschen ein Wohlgefallen

Allein Gott in der Höh Glorialied 179.1

1. Allein Gott in der Höh sei Ehr
und Dank für seine Gnade,
darum dass nun und nimmermehr
uns rühren kann kein Schade.
Ein Wohlgefalln Gott an uns hat;
nun ist groß Fried ohn Unterlass,
all Fehd hat nun ein Ende.

Gebet

Lesung Mt 10, 26b-31

Da sagt Jesus zu den (Jüngerinnen und) Jüngern: Es ist nichts verborgen, was nicht offenbar wird, und nichts geheim, was man nicht wissen wird. Was ich euch sage in der Finsternis, das redet im Licht; und was euch gesagt wird in das Ohr, das verkündigt auf den Dächern. Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet viel mehr den, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.
Verkauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen? Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Haupt alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht; ihr seid kostbarer als viele Sperlinge.

Benedetto Marcello (1686-1739): Largo aus der Sonate F-Dur für Posaune und Orgel

Gedanken zum Frei- und Geborgensein im Glauben

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Vorspiel zu Ein feste Burg, Thomas Riegler

Lied Ein feste Burg EG 362, 1-3

1. Ein feste Burg ist unser Gott,
ein gute Wehr und Waffen.
Er hilft uns frei aus aller Not,
die uns jetzt hat betroffen.
Der alt böse Feind
mit Ernst er’s jetzt meint;
groß Macht und viel List
sein grausam Rüstung ist,
auf Erd ist nicht seinsgleichen.

2. Mit unsrer Macht ist nichts getan,
wir sind gar bald verloren;
es streit’ für uns der rechte Mann,
den Gott hat selbst erkoren.
Fragst du, wer der ist?
Er heißt Jesus Christ,
der Herr Zebaoth,
und ist kein andrer Gott,
das Feld muss er behalten.

3. Und wenn die Welt voll Teufel wär
und wollt uns gar verschlingen,
so fürchten wir uns nicht so sehr,
es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt,
wie sau’r er sich stellt,
tut er uns doch nicht;
das macht, er ist gericht’:
Ein Wörtlein kann ihn fällen.

Predigt I Muttersprache des Glaubens

„Alta trinita beata“ (Anonymus, Italien, 16. Jahrhundert)

Predigt II  Die Freiheit eines Christenmenschen

Improvisation über „Ein feste Burg“

Predigt III Alle sind freie Christenmenschen

Liedvers (2. Teil umgedichtet von Julia Rittner-Kopp)

4) Das Wort sie sollen lassen stahn
und kein Dank dazu haben;
er ist bei uns wohl auf dem Plan
mit seinem Geist und Gaben.
In Christus befreit
zur Ewigkeit
In Gottes Schalom
wandeln wir frisch und fromm
als freie Christenmenschen!

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) „Der 100. Psalm” für vier- bis achtstimmigen Chor

(Chor „Jauchzet dem Herrn alle Welt.
Dienet dem Herrn mit Freuden,
kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken.
Erkennet, dass der Herr Gott ist.
Er hat uns gemacht und nicht wir selbst
zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.
Gehet zu seinen Toren ein mit Danken,
zu seinen Vorhöfen mit Loben,
danket ihm, lobet seinen Namen.
Denn der Herr ist freundlich und seine Gnade währet ewig,
und seine Wahrheit für und für.“)

Fürbittgebet mit Liedruf

Liedruf: Zur Freiheit hat uns Christus befreit, lebendige Gerechtigkeit!

Vaterunser

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen

Lied Bleib bei uns, Herr EG 488,1-5

(Chor 1. Bleib bei mir, Herr! Der Abend bricht herein.
Es kommt die Nacht, die Finsternis fällt ein.
Wo fänd ich Trost, wärst du mein Gott nicht hier?
Hilf dem, der hilflos ist: Herr, bleib bei mir!)

2. Wie bald verebbt der Tag, das Leben weicht,
die Lust verglimmt, der Erdenruhm verbleicht;
umringt von Fall und Wandel leben wir.
Unwandelbar bist du: Herr, bleib bei mir!

(Solo+Chor 3. Ich brauch zu jeder Stund dein Nahesein,
denn des Versuchers Macht brichst du allein.
Wer hilft mir sonst, wenn ich den Halt verlier?
In Licht und Dunkelheit, Herr, bleib bei mir!)

5. Halt mir dein Kreuz vor, wenn mein Auge bricht;
im Todesdunkel bleibe du mein Licht.
Es tagt, die Schatten fliehn, ich geh zu dir.
Im Leben und im Tod, Herr, bleib bei mir!

Sendung

Segen

Gott segne Dich und behüte Dich
Gott lasse leuchten sein Angesicht über Dir und sei Dir gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf Dich
✢ und gebe Dir Frieden.

Jan Zwart (1877-1937): Toccata über Psalm 146 „Preiset den Herrn mit frohem Schall“

Mitwirkende

Liturgie: Dekan Dr. Bernhard Petry + KRin Pfarrerin Melitta Müller-Hansen
Lesungen: Julia Haack
Predigt: KRin Pfarrerin Melitta Müller-Hansen
Musikalische Leitung: KMD Wieland Hofmann
Orgel: KMD Wieland Hofmann
Michael Fuchs – Posaune
Vokalensemble des Bachchors Erlangen
Bläserensemble: Leitung Michael Rausch

Die kirchliche Leitung lag bei Pfarrerin Julia Rittner-Kopp.

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (ktb)

Alle weiteren Texte im Anschluss abrufbar auf unserer Homepage: www.evangelisch-im-br.de

Digitales Liedblatt zum Gottesdienst am 19. Oktober

Außenansicht Wenzeslauskirche in Hohenstadt

Neuanfang

Evangelischer Rundfunkgottesdienst am Sonntag, 19. Oktober 2025, aus der St. Wenzeslauskirche in Hohenstadt, live im Deutschlandfunk, 10.05 bis 11.00 Uhr

Um Neuanfänge geht es im evangelischen Gottesdienst am Sonntag, 19. Oktober 2025, von 10.05 bis 11.00 Uhr aus der St. Wenzeslauskirche in Hohenstadt bei Nürnberg. Der Deutschlandfunk überträgt live.
Viele sehnen sich nach einem Neuanfang im eigenen Leben, in Beziehungen und für die Welt. Wenn etwas gründlich schiefläuft, kann es doch nicht einfach so weitergehen. Oder auch, wenn das Leben dem immer gleichen Trott folgt.
Die Bibel erzählt viele Geschichten vom Neuanfang. Zum Beispiel, wie Jesus eine Handvoll Fischer anspricht und sie zu Menschenfischern macht. Darüber wird Pfarrerin Renate Schauer predigen. Die Musik im Gottesdienst greift das Thema Neuanfang auf mit dem Lied „Ermutigung“ von Wolf Biermann. Es spielt das MAJ-Jazz-Trio unter der Leitung von Markus Wollin. Martina Wollin spielt die Orgel. Es singen Lisa Albert und Birgit Rösch.

Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst!

Glocken

Musik Duke Ellington, Satin Doll

Begrüßung I

Lied Wach auf, mein Herz, und singe EG 446, 1-4

1. Wach auf, mein Herz, und singe
dem Schöpfer aller Dinge,
dem Geber aller Güter,
dem frommen Menschenhüter.

(Solo) 2. Heut, als die dunklen Schatten
mich ganz umgeben hatten,
hat Satan mein begehret;
Gott aber hat’s gewehret.

(Solo) 3. Du sprachst: »Mein Kind, nun liege,
trotz dem, der dich betrüge;
schlaf wohl, lass dir nicht grauen,
du sollst die Sonne schauen.«

4. Dein Wort, das ist geschehen:
Ich kann das Licht noch sehen,
von Not bin ich befreiet,
dein Schutz hat mich erneuet.

Begrüßung II

Lied EG 446, 8.9

(Solo) 8. Sprich Ja zu meinen Taten,
hilf selbst das Beste raten;
den Anfang, Mitt und Ende,
ach Herr, zum Besten wende.

9. Mich segne, mich behüte,
mein Herz sei deine Hütte,
dein Wort sei meine Speise,
bis ich gen Himmel reise.

Mensch vor Gott mit Musik-Improvisationen zu “Ermutigung”

Kyrie EG 178.2

Kyrie eleison
Herr, erbarme dich

Christe eleison
Christus, erbarme dich

Kyrie eleison
Herr, erbarme dich über uns.

Gnadenzusage

„Ermutigung“ instrumental

Psalm 27 mit gesprochenem Kehrvers

Wir beten mit Worten aus dem 27. Psalm. Gemeinsam sprechen wir: Der HERR ist meines Lebens Kraft.

Der HERR ist meines Lebens Kraft.
Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen? 
Der HERR ist meines Lebens Kraft.
Wenn die Übeltäter an mich wollen, mich zu verschlingen, meine Widersacher und Feinde, müssen sie selber straucheln und fallen.
Der HERR ist meines Lebens Kraft.
Wenn sich auch ein Heer wider mich lagert, so fürchtet sich dennoch mein Herz nicht; wenn sich Krieg wider mich erhebt, so verlasse ich mich auf ihn.
Der HERR ist meines Lebens Kraft.
HERR, höre meine Stimme, wenn ich rufe; sei mir gnädig und antworte mir! Mein Herz hält dir vor dein Wort: / »Ihr sollt mein Antlitz suchen.« Darum suche ich auch, HERR, dein Antlitz.
Der HERR ist meines Lebens Kraft.
Verbirg dein Antlitz nicht vor mir, verstoße nicht im Zorn deinen Knecht! Denn du bist meine Hilfe; verlass mich nicht und tu die Hand nicht von mir ab, du Gott meines Heils!
Der HERR ist meines Lebens Kraft.
Amen

Lied Du meine Seele singe EG 302, 1-2

1. Du meine Seele, singe,
wohlauf und singe schön
dem, welchem alle Dinge
zu Dienst und Willen stehn.
Ich will den Herren droben
hier preisen auf der Erd;
ich will ihn herzlich loben,
solang ich leben werd.

(Solo) 2. Wohl dem, der einzig schauet
nach Jakobs Gott und Heil!
Wer dem sich anvertrauet,
der hat das beste Teil,
das höchste Gut erlesen,
den schönsten Schatz geliebt;
sein Herz und ganzes Wesen
bleibt ewig unbetrübt.

Tagesgebet

Lesung Markus 1, 16-20

Als Jesus aber am Galiläischen Meer entlangging, sah er Simon und Andreas, Simons Bruder, wie sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer. Und Jesus sprach zu ihnen: Kommt, folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! Und sogleich verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.
Und als er ein wenig weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, wie sie im Boot die Netze flickten. Und sogleich rief er sie, und sie ließen ihren Vater Zebedäus im Boot mit den Tagelöhnern und gingen fort, ihm nach.

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Amen.

Musik Frank Foster, Shiny stockings

Predigt I

Musik Ned Washington/Victor Young, My Foolish Heart

Predigt II

Lied Wolf Biermann, Ermutigung

Du, lass dich nicht verhärten
In dieser harten Zeit
Die allzu hart sind, brechen
Die allzu spitz sind, stechen
Und brechen ab sogleich
Und brechen ab sogleich.

Du, lass dich nicht verbittern
In dieser bitt’ren Zeit
Die Herrschenden erzittern
Sitzt du erst hinter Gittern
Doch nicht vor deinem Leid
Doch nicht vor deinem Leid.

Du, lass dich nicht erschrecken
In dieser Schreckenszeit
Das woll’n sie doch bezwecken
Dass wir die Waffen strecken
Schon vor dem großen Streit
Schon vor dem großen Streit.

Du, lass dich nicht verbrauchen
Gebrauche deine Zeit
Du kannst nicht untertauchen
Du brauchst uns und wir brauchen
Grad deine Heiterkeit
Grad deine Heiterkeit.

Wir woll’n es nicht verschweigen
In dieser Schweigezeit
Das Grün bricht aus den Zweigen
Wir woll’n das allen zeigen
Dann wissen sie Bescheid
Dann wissen sie Bescheid

Predigt III

Lied Wo Menschen sich vergessen (KAA 075)

1.Wo Menschen sich vergessen,
die Wege verlassen und neu beginnen, ganz neu.
Da berühren sich Himmel und Erde,
dass Friede werde unter uns,
da berühren sich Himmel und Erde,
dass Friede werde unter uns.

2.Wo Menschen sich verschenken,
die Liebe bedenken, und neu beginnen, ganz neu.
Da berühren sich Himmel und Erde,
dass Friede werde unter uns,
da berühren sich Himmel und Erde,
dass Friede werde unter uns.

3. Wo Menschen sich verbünden,
den Hass überwinden, und neu beginnen, ganz neu.
Da berühren sich Himmel und Erde,
dass Friede werde unter uns,
da berühren sich Himmel und Erde,
dass Friede werde unter uns.

Fürbitt-Gebet

Vaterunser

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.

Amen.

Lied Nehmt Abschied, Brüder KAA 0173, 1.3.4 

1. Nehmt Abschied, Brüder/ G’schwister…
ungewiss ist alle Wiederkehr,
die Zukunft liegt in Finsternis
und macht das Herz uns schwer.
Der Himmel wölbt sich übers Land.
Ade, auf Wiederseh’n!
Wir ruhen all in Gottes Hand.
Lebt wohl, auf Wiederseh’n!

(Solo) 3. So ist in jedem Anbeginn
das Ende nicht mehr weit,
wir kommen her und gehen hin,
und mit uns geht die Zeit.
Der Himmel wölbt sich übers Land.
Ade, auf Wiederseh’n!
Wir ruhen all in Gottes Hand.
Lebt wohl, auf Wiederseh’n!

4. Nehmt Abschied, Brüder/G’schwister…, schließt den Kreis!
Das Leben ist ein Spiel;
und wer es recht zu spielen weiß,
gelangt ans große Ziel.
Der Himmel wölbt sich übers Land.
Ade, auf Wiederseh’n!
Wir ruhen all in Gottes Hand.
Lebt wohl, auf Wiederseh’n!

Verabschiedung und Sendung

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich;
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Musik Frank Churchill, Some Day my Prince will come

Liturgie und Predigt: Pfarrerin Renate Schauer
Musikalische Leitung: Dr. Martina Wollin und Dr. Markus Wollin
Orgel: Dr. Martina Wollin
MAJ Jazz Trio: Dr. Arne Manzeschke, Dr. Markus Wollin, Jockel Streb
Gesang: Lisa Albert, Birgit Rösch

Die kirchliche Leitung hatte Pfarrerin Julia Rittner-Kopp, die redaktionelle Verantwortung Pfarrer Martin Vorländer, der evangelische Senderbeauftragte. Wer mit der Gemeinde sprechen möchte, kann das im Anschluss bis 13 Uhr tun unter der Rufnummer 0 91 54 -12 83.

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (ktb)

Alle weiteren Texte nach dem Gottesdienst abrufbar auf unserer Homepage: www.evangelisch-im-br.de

Digitales Liedblatt zum Hörfunkgottesdienst am Pfingstmontag

Vielstimmigkeit aushalten, sich verbinden und einander verstehen lernen. Das tut allem Zusammenleben gut, ist unverzichtbar für eine Demokratie und hilft gegen manche Un-Geister. Vielleicht sollten wir viel mehr von der Heiligen Geistkraft reden und sie wirken lassen. Schon in der Bibel sorgt sie für Bewegung und bringt beim ersten Pfingstfest die Menschen in Jerusalem ganz schön durcheinander – und zusammen. Der Evangelische Gottesdienst am Pfingstmontag aus der Kirche St. Paul in Augsburg feiert den Heiligen Geist in Wort und Musik.

Sie können diesen Gottesdienst live von 10 bis 11 Uhr auf Bayern 1 hören. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Musik Christoph Pampuch, Roter Himmel, blaue Wolken 

Begrüßung 

Lied O Heiliger Geist, o Heiliger Gott… EG 131, 1-4.6

1. O Heiliger Geist, o heiliger Gott, 
du Tröster wert in aller Not, 
du bist gesandt vons Himmels Thron 
von Gott dem Vater und dem Sohn. 
O Heiliger Geist, o heiliger Gott! 

2. O Heiliger Geist, o heiliger Gott, 
gib uns die Lieb zu deinem Wort; 
zünd an in uns der Liebe Flamm, 
danach zu lieben allesamt. 
O Heiliger Geist, o heiliger Gott! 

3. O Heiliger Geist, o heiliger Gott, 
mehr’ unsern Glauben immerfort; 
an Christus niemand glauben kann, 
es sei denn durch dein Hilf getan. 
O Heiliger Geist, o heiliger Gott! 

4. O Heiliger Geist, o heiliger Gott, 
erleucht uns durch dein göttlich Wort; lehr uns den Vater kennen schon, 
dazu auch seinen lieben Sohn. 
O Heiliger Geist, o heiliger Gott! 

6. O Heiliger Geist, o heiliger Gott, 
verlass uns nicht in Not und Tod. 
Wir sagen dir Lob, Ehr und Dank 
allzeit und unser Leben lang. 
O Heiliger Geist, o heiliger Gott! 

Vom Heiligen Geist reden 

Psalm 118 i.A. – mit Gedanken verschränkt 

Dies ist der Tag, den Gott macht.  
Lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein 
Oh Herr hilf, O Herr lass wohlgelingen 
Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn; Der Herr ist Gott, der uns erleuchtet 
Du bist mein Gott, und ich danke dir mein Gott , ich will dich preisen. Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich.  
Amen.  

Kyrie aus der Mass of Remembrance, Marty Haugen 

Tagesgebet  

Lied: EG 132 als Kanon 

Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes, 
des Heiligen Geistes empfangen 
Und werdet meine Zeugen sein. 
und werdet meine Zeugen sein. 
meine Zeugen, meine Zeugen sein. 

Lesung: Apg 12,1-12 

Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab.  

Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.  

Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde verstört, denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galiläer? Wie hören wir sie denn ein jeder in seiner Muttersprache? Parther und Meder und Elamiter und die da wohnen in Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, Pontus und der Provinz Asia, Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Römer, die bei uns wohnen, Juden und Proselyten, Kreter und Araber 

Wir hören sie in unsern Sprachen die großen Taten Gottes verkünden. 

Sie entsetzten sich aber alle und waren ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden?  

Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, 
den Allmächtigen, 
den Schöpfer des Himmels und der Erde. 

Und an Jesus Christus, 
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, 
empfangen durch den Heiligen Geist, 
geboren von der Jungfrau Maria, 
gelitten unter Pontius Pilatus, 
gekreuzigt, gestorben und begraben, 
hinabgestiegen in das Reich des Todes, 
am dritten Tage auferstanden von den Toten, 
aufgefahren in den Himmel; 
er sitzt zur Rechten Gottes, 
des allmächtigen Vaters; 
von dort wird er kommen, 
zu richten die Lebenden und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, 
die heilige christliche Kirche, 
Gemeinschaft der Heiligen, 
Vergebung der Sünden, 
Auferstehung der Toten und das ewige Leben. 

Amen. 

Wenn ich alle Sprachen… Text + Vertonung: Markus Pytlik  

1. Wenn ich alle Sprachen dieser Welt 
sprechen könnte, 
und ich könnt sie alle verstehen, 
wenn ich den Gesang des Paradieses verstünde, 
sänge wie die Engel so schön, 
dann wär meine Sprache nur Sprachlosigkeit, 
wie lärmende Pauken, wie Glockengeläut, 
wie berstende Felsen, wie Glas das zerbricht, 
hätte ich die Liebe nicht! 

Ref.: Die Liebe ist gütig, geduldig und freundlich, 
die Liebe verletzt nicht und redet nicht schlecht. 
Die Liebe sucht Frieden, freut sich an der Wahrheit, 
sie trägt Dir nichts nach, und sucht nicht ihr Recht. 
Die Liebe verändert der Welten verlauf, die 
Liebe hört niemals auf. 

2. Wenn ich auch Visionen hätte wie die Propheten, 
wär mir kein Geheimnis verhüllt, 
könnte ich mit meinem Glauben Berge versetzen, 
und wär ganz mit Weisheit erfüllt, 
dann wärn diese Gaben nur wertloser Tand, 
wie Steine im Wasser, wie rieselnder Sand, 
wie welkende Blätter im herbstlichen Licht, 
hätte ich die Liebe nicht! 

Ref.: Die Liebe ist gütig, geduldig und freundlich, 
die Liebe verletzt nicht und redet nicht schlecht. 
Die Liebe sucht Frieden, freut sich an der Wahrheit, 
sie trägt Dir nichts nach, und sucht nicht ihr Recht. 
Die Liebe verändert der Welten verlauf, die 
Liebe hört niemals auf.  

3. Wenn ich all mein Hab und Gut an Arme verschenkte 
und bekämpfte Hunger und Not; 
wenn ich auf Gerechtigkeit und Freiheit bestünde, 
stürbe gar den Märtyrertod, 
dann wäre mein Leben vergebene Zeit, 
ein sinnloses Streben nach Vollkommenheit, 
dann trüge ich Masken vor meinem Gesicht, 
hätte ich die Liebe nicht! 

Predigt I  

Lesung 1. Kor 12,4-11 

Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen.  Durch einen jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller. Dem einen wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben; dem andern ein Wort der Erkenntnis durch denselben Geist; einem andern Glaube, in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen, in dem einen Geist; einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen. Dies alles aber wirkt derselbe eine Geist, der einem jeden das Seine zuteilt, wie er will. 

Denn wie der Leib einer ist und hat doch viele Glieder, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. 

Predigt II 

Lied What a wonderful world Louis Armstrong 

I see trees of green, red roses too 
I see them bloom for me and for you 
And I think to myself 
What a wonderful world 
I see skies of blue and clouds of white 
The bright blessed days, dark sacred nights 
And I think to myself 
What a wonderful world 
The colors of the rainbow, so pretty in the sky 
Are also on the faces of people going by 
I see friends shaking hands, saying, „How do you do?“ 
They′re really sayin‘, „I love you“ 
I hear babies cry, I watch them grow 
They′ll learn much more than I’ll never know 
And I think to myself 
What a wonderful world 
Yes, I think to myself 
What a wonderful world 

Predigt III 

Musik Ubi Caritas Maurice Duruflé Op10, 1 aus Quatre Motets 

Ubi Caritas et amor, Deus ibi est. Congregavit 
nos in unum, christi amor. 
Exultemus et in ipso jucundemur, timeamus et 
amemus deum vivum. Et ex corde diligamus 
nos sincero. Amen 

Predigt IV 

Lied Komm, Heilger Geist EG 564

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

1. Wie das Feuer sich verbreitet 
und die Dunkelheit erhellt, 
so soll uns dein Geist ergreifen, 
umgestalten unsre Welt. 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

2. Wie der Sturm so unaufhaltsam, 
dring in unser Leben ein. 
Nur wenn wir uns nicht verschließen, 
können wir deine Kirche sein. 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

3. Schenke uns von deiner Liebe, 
die vertraut und die vergibt. 
Alle sprechen eine Sprache, 
wenn ein Mensch den andern liebt. 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

Fürbittgebet mit Liedruf 131: O Heiliger Geist, o Heiliger Gott…  

O Heiliger Geist, O Heiliger Gott 

Vaterunser 

Vater unser im Himmel 
Geheiligt werde dein Name. 
Dein Reich komme. 
Dein Wille geschehe, 
wie im Himmel, so auf Erden. 

Unser tägliches Brot gib uns heute. 
Und vergib uns unsere Schuld, 
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. 
Und führe uns nicht in Versuchung, 
sondern erlöse uns von dem Bösen. 

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit 
in Ewigkeit.  

Amen. 

Verabschiedung  

Lied EG 132 als Kanon 

Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes, 
des Heiligen Geistes empfangen 
Und werdet meine Zeugen sein. 
und werdet meine Zeugen sein. 
meine Zeugen, meine Zeugen sein. 

Sendung + Segen 

Gott segne und behüte dich 
Gott lasse das Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig. 
Gott erhebe das Angesicht auf Dich und schenke Dir Frieden. 

Amen.  

Musik Johann Pachelbel, Kanon in D-Dur  

Mitwirkende 

Liturgie: Pfarrerin Sabine Dempewolf + Pfarrer Tobias Wittenberg 
Predigt: Pfarrer Tobias Wittenberg 
Lektorin: Anja Menge 
Musikalische Leitung, Chorleitung + Orgel: Clara Suckart
Kirchenchor St. Paul 
Harfe: Veronika Hein 

Teamleitung und liturgische Beratung:
Pfarrerin Julia Rittner-Kopp

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (ktb)

Digitales Liedblatt zum Fernsehgottesdienst am Pfingstsonntag

Sie können diesen Gottesdienst live aus der Christi Himmelfahrtskirche in Freising von 10 bis 11 Uhr in der ARD ansehen. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Das tiefe Vertrauen, dass Gottes Geist wirkt, verbindet Menschen der drei abrahamitischen Religionen: Judentum, Christentum und Islam. Und die Christi Himmelfahrtskirche in Freising ist wie gemacht dafür, dieses verbindende Vertrauen zu feiern. Im Altarraum lädt das Kunstwerk von Werner Mally mit den ineinander verschlungenen Stuhlrahmen dazu ein, seinen Platz zu suchen und zu finden in der großen Menschengemeinschaft bei Gott.  Doch das Vertrauen bekommt immer wieder Risse. Vielen Menschen erscheint die Welt gottverlassen wie lange nicht.  

Die Erzählung vom murrenden Gottesvolk kennen alle drei Religionen. Auf dem Weg ins gelobte Sehnsuchtsland entzieht es dem Anführer Mose und Gott das Vertrauen. Die Hoffnung, ihre Geschichte könnte gut ausgehen, scheint dahin. Und Gott antwortet auf überraschende Weise, erzählen Bibel und Koran.  

Wie nehmen wir, wenn Hoffnung fern scheint, Gottes Geist in uns wahr? Wie entdecken wir wieder seine Kraft, seine Inspiration?

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Sehnsucht nach Gottes Geist

Begrüßung  

Gemeindelied Komm, Heilger Geist EG 564, 1-3 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

1. Wie das Feuer sich verbreitet 
und die Dunkelheit erhellt, 
so soll uns dein Geist ergreifen, 
umgestalten unsre Welt. 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

2. Wie der Sturm so unaufhaltsam, 
dring in unser Leben ein. 
Nur wenn wir uns nicht verschließen, 
können wir deine Kirche sein. 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

3. Schenke uns von deiner Liebe, 
die vertraut und die vergibt. 
Alle sprechen eine Sprache, 
wenn ein Mensch den andern liebt. 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

Hinführung 

Ney-Musik  

Gedicht 

Gebet  

Musik Kurbanlar tiglandi Bektasi 

Gedanken zur Ney 

Psalm 63 in Tur-Sinai-Übersetzung 

Gemeindelied O Heil’ger Geist EG 130, 1+5solistisch+6 

1. O Heil’ger Geist, kehr bei uns ein 
und lass uns deine Wohnung sein, 
o komm du Herzens Sonne. 
Du Himmelslicht, lass deinen Schein 
bei uns und in uns kräftig sein 
zu steter Freud und Wonne. 
Sonne, Wonne, himmlisch Leben 
willst du geben, wenn wir beten 
zu dir kommen wir getreten. 

5. O starker Fels und Lebenshort, 
lass uns dein himmelsüßes Wort 
in unsern Herzen brennen, 
dass wir uns mögen nimmermehr 
von deiner weisheitsreichen Lehr 
und treuen Liebe trennen. 
Fließe, gieße deine Güte 
ins Gemüte, dass wir können 
Christum unsern Heiland nennen. 

6. Du süßer Himmelstau, lass dich 
in unsre Herzen kräftiglich 
und schenk uns deine Liebe, 
dass unser Sinn verbunden sei 
dem Nächsten stets mit Liebestreu 
und sich darinnen übe. 
Kein Neid, kein Streit dich betrübe,  
Fried und Liebe müssen schweben, 
Fried und Freude wirst du geben. 

Lesung Röm 8, 18-23 (Übersetzung Jörg Zink) 

Credo 

Ich glaube an Gott
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen

Musik Felix Mendelssohn-Bartholdy: Meine Seele dürstet nach Gott (Psalm 42 op.42) 

Meine Seele dürstet nach Gott, 
nach dem lebendigen Gotte! 
Wann werde ich dahin kommen, 
dass ich Gottes Angesicht schaue? 

Midrasch zu Bemidbar/Numeri 11,1-35 

Musik Ya quddssa rruhi I-llah

Dialogpredigt zu Numeri 11,1-35 

Gemeindelied Ya qudssa rruhi I-llah/ Erschein, du Heilger Geist  

1. Erschein, du Heilger Geist, die Liebe Gottes selbst, gibst Leben zum Geschenk, die große Gnade auch. 
Und wenn es dunkel wird, wend‘ ich zu dir mich hin, denn du wirst mich geleiten allezeit. 

2. Solo: Dir gebe ich zum Lob die schönsten Melodien. 
Du bist die Herrlichkeit, des Guten klarer Quell. 
Die Hoffnung schenke mir, die Liebe, Glauben auch, dass ich sie weitergebe allezeit. 

Fürbitten mit Liedruf 

Liedruf: Komm, heilger Geist, mit deiner Kraft, die uns verbindet und Leben schafft.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel. 
Geheiligt werde dein Name. 
Dein Reich komme. 
Dein Wille geschehe, 
wie im Himmel, so auf Erden. 
Unser tägliches Brot gib uns heute. 
Und vergib uns unsere Schuld, 
wie auch wir vergeben 
unseren Schuldigern. 
Und führe uns nicht in Versuchung, 
sondern erlöse uns von dem Bösen. 
Denn dein ist das Reich 
und die Kraft 
und die Herrlichkeit 
in Ewigkeit. 
Amen. 

Gemeindelied Komm, Herr, segne uns EG 170, 1-3 

1. Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen, 
sondern überall uns zu dir bekennen. 
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen. 
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein. 

2. Keiner kann allein Segen sich bewahren. 
Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen. 
Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen, 
schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn. 

3. Frieden gabst du schon, Frieden muss noch werden, 
wie du ihn versprichst uns zum Wohl auf Erden. 
Hilf, dass wir ihn tun, wo wir ihn erspähen – 
die mit Tränen säen, werden in ihm ruhn. 

Verabschiedung 

Segen 

Gott segne und behüte dich 
Gott lasse sein Angesicht leuchten und sei dir gnädig 
Gott erhebe sein Angesicht auf dich  
Und gebe dir Frieden. Amen. 

Musik Üsküdara gideriken  

Mitwirkende 

Pfarrerin Melitta Müller-Hansen 
Dekan Christian Weigl 
Alexandra Morath
Prof. Dr. Susanne Talabardon 
Dr. Aysun Yaşar 
Lektor: Bernd Sutor 

Musikalische Gestaltung 

Musikalische Gesamtleitung: Michael Leyk 
Irina Firouzi, Sopran 
Volkan Türlü, Ney 
Marius Herb, Orgel 

Teamleitung und liturgische Beratung:
Pfarrer Alexander Brandl

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (ktb)

Digitales Liedblatt zum Radiogottesdienst am Ostersonntag

Sie können diesen Gottesdienst live aus Apostelkirche in Miesbach am 20. April von 10 bis 11 Uhr auf Bayern 1 hören. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Glockengeläut

Musik

William Boyce: Trumpet tune in B

Begrüßung und Ostergruß

Der Herr ist auferstanden!
Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja.

Lied: „Wir wollen alle fröhlich sein“
(EG 100, 1-2)

1 Wir wollen alle fröhlich sein
in dieser österlichen Zeit;
denn unser Heil hat Gott bereit’.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

2 Es ist erstanden Jesus Christ,
der an dem Kreuz gestorben ist,
dem sei Lob, Ehr zu aller Frist.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

Ostergruß und Einleitung

Der Herr ist auferstanden!
Er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja!

Lied: „Wir wollen alle fröhlich sein“
(EG 100, 4-5)

4 Es singt der ganze Erdenkreis
dem Gottessohne Lob und Preis,
der uns erkauft das Paradeis.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

5 Des freu sich alle Christenheit
und lobe die Dreifaltigkeit
von nun an bis in Ewigkeit.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

Der Mensch vor Gott

Psalm 118

Der HERR ist meine Macht und mein Psalm
und ist mein Heil.

Liedruf: „Ich werde nicht sterben sondern leben.“

Man singt mit Freuden vom Sieg /
in den Hütten der Gerechten:
Die Rechte des HERRN behält den Sieg!
Die Rechte des HERRN ist erhöht;
die Rechte des HERRN behält den Sieg!

Liedruf: „Ich werde nicht sterben sondern leben“

Der HERR züchtigt mich schwer;
aber er gibt mich dem Tode nicht preis.
Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit,
dass ich durch sie einziehe und dem HERRN danke.

Liedruf: „Ich werde nicht sterben sondern leben“

Das ist das Tor des HERRN;
die Gerechten werden dort einziehen.
Ich danke dir, dass du mich erhört hast
und hast mir geholfen.

Liedruf: „Ich werde nicht sterben sondern leben“

Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,
ist zum Eckstein geworden.
Das ist vom HERRN geschehen
und ist ein Wunder vor unsern Augen.
Dies ist der Tag, den der HERR macht;
lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.

Liedruf: „Ich werde nicht sterben sondern leben“

Kyrie (EG 178.2)

Kyrie eleison.
Herr, erbarme dich.
Christe eleison.
Christe, erbarme dich.
Kyrie eleison.
Herr, erbarm dich über uns.

Gloria

Ehre sei Gott in der Höhe
und auf Erden Fried, den Menschen ein Wohlgefallen.

Glorialied: „Christ ist erstanden“ (EG 99)

Christ ist erstanden
von der Marter alle;
des solln wir alle froh sein,
Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.

Wär er nicht erstanden,
so wär die Welt vergangen;
seit dass er erstanden ist,
so lobn wir den Vater Jesu Christ’.
Kyrieleis.

Halleluja,
Halleluja,
Halleluja!
Des solln wir alle froh sein,
Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.

Gebet

Musik

Dennis Armitage: „Amen“, Arrangement: Bertrand Moren

Lesung

aus dem Johannesevangelium 20,11-14a

Maria (von Magdala) aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Als sie nun weinte, beugte sie sich in das Grab hinein und sieht zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, einen zu Häupten und den andern zu den Füßen, wo der Leichnam Jesu gelegen hatte. Und die sprachen zu ihr: Frau, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Und als sie das sagte, wandte sie sich um …

Predigt I

Lied: „Korn, das in die Erde“ (EG 98)

1 Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt,
Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt –
Liebe lebt auf, die längst erstorben schien:
Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.

2 Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab,
wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab.
Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn?
Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.

3 Im Gestein verloren Gottes Samenkorn,
unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn –
hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien:
Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.

Lesung

Aus dem Johannesevangelium 20,14-16

Und als sie das sagte, wandte sie sich um und sieht Jesus stehen und weiß nicht, dass es Jesus ist. Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir: Wo hast du ihn hingelegt? Dann will ich ihn holen. Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: Rabbuni!, das heißt: Meister!

Predigt II

Musik

Guiseppe Torelli: Andante aus Sonate G.1 für Trompete, Streicher und Continuo.

Predigt III

Musik

Jean-Michel Damase, aus „Trois Prières sans Paroles“ Nr.1 Moderato

Lesung

aus dem Johannesevangelium 20,17-18

Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: „Ich habe den Herrn gesehen“, und was er zu ihr gesagt habe.

Predigt IV

Lied: „Gelobt sei Gott im höchsten Thron“ (EG 103, 1-5)

Die Gemeinde singt die Verse 1,2 und 5

1 Gelobt sei Gott im höchsten Thron
samt seinem eingebornen Sohn,
der für uns hat genug getan.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

2 Des Morgens früh am dritten Tag,
da noch der Stein am Grabe lag,
erstand er frei ohn alle Klag.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

3 Der Engel sprach: »Nun fürcht’ euch nicht;
denn ich weiß wohl, was euch gebricht.
Ihr sucht Jesus, den find’t ihr nicht.«
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

4 »Er ist erstanden von dem Tod,
hat überwunden alle Not;
kommt, seht, wo er gelegen hat.«
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

5 Nun bitten wir dich, Jesu Christ,
weil du vom Tod erstanden bist,
verleihe, was uns selig ist.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen

Musik

Gospel: The angel rolled the stone away (Traditional) Arrangement Jan Meyer

Fürbittgebet

mit Liedruf aus Psalm 118
„Ich werde nicht sterben, sondern leben und des Herrn Werke verkündigen.“

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen

Verabschiedung und Ostergruß

Der Herr ist auferstanden!
Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja!

Lied: „Er ist erstanden, Halleluja“
(EG 116, 1-4 )

1 Er ist erstanden, Halleluja.
Freut euch und singet, Halleluja.
Denn unser Heiland hat triumphiert,
all seine Feind gefangen er führt.
Lasst uns lobsingen vor unserem Gott,
der uns erlöst hat vom ewigen Tod.
Sünd ist vergeben, Halleluja!
Jesus bringt Leben, Halleluja!

2 Er war begraben drei Tage lang.
Ihm sei auf ewig Lob, Preis und Dank;
denn die Gewalt des Tods ist zerstört;
selig ist, wer zu Jesus gehört.
Lasst uns lobsingen vor unserem Gott,
der uns erlöst hat vom ewigen Tod.
Sünd ist vergeben, Halleluja!
Jesus bringt Leben, Halleluja!

3 Der Engel sagte: »Fürchtet euch nicht!
Ihr suchet Jesus, hier ist er nicht.
Sehet, das Grab ist leer, wo er lag:
er ist erstanden, wie er gesagt.«
Lasst uns lobsingen vor unserem Gott,
der uns erlöst hat vom ewigen Tod.
Sünd ist vergeben, Halleluja!
Jesus bringt Leben, Halleluja!

4 »Geht und verkündigt, dass Jesus lebt,
darüber freu sich alles, was lebt.
Was Gott geboten, ist nun vollbracht,
Christ hat das Leben wiedergebracht.«
Lasst uns lobsingen vor unserem Gott,
der uns erlöst hat vom ewigen Tod.
Sünd ist vergeben, Halleluja!
Jesus bringt Leben, Halleluja!

Segen

Musik

Stanley Weiner, Variationen über ein Thema von Jeremiah Clarke op.132

Mitwirkende

Liturgie und Predigt: Pfarrerin Anika Sergel-Kohls, Pfarrer Erwin Sergel
Lesungen: Ralf Herrmann
Musikalische Leitung und Orgel: Andrea Wehrmann
Gesangstrio: Lisa Rohrmoser, (auch Soli), Laura Mehnert, Christopher Billy
Mädchenensemble: Hannah Sergel, Milena Kowalcik, Serafina Stanzer, Isabell Fiechter, Anna-Barbara Keller, Sophia Aland, Leitung: Veronika Castiglione
Trompete: Jan Vernet Schweimer

Teamleitung und liturgische Beratung:
Pfarrerin Julia Rittner-Kopp

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (chb)