Digitales Liedblatt zum Gottesdienst zum Volkstrauertag

16. November 2025, 10.00-11.00 Uhr
Fernsehgottesdienst BR Fernsehen
aus der Petruskirche in Neu-Ulm

Petruskirche in Neu-Ulm, Bild von Hans-Peter Thomas

Was ist der Mensch? Diese existentielle Frage aus Psalm 8 steht im Mittelpunkt des Gottesdienstes zum Volkstrauertag. Der Mensch ist vergänglich, verletzlich, er stiftet Unfrieden. Wenn an diesem Tag Kränze an Kriegsdenkmälern niedergelegt werden, betrauern wir genau das. „Wie eine Blume blüht der Mensch auf und wird abgeschnitten. Wie ein Schatten flieht er und bleibt nicht hier“, heißt es in der Bibel. Und doch kann vom Menschen auch Segen ausgehen, er kann Licht sein für die Welt, ein Friedenstifter.

In der Petruskirche hängt etwas, das an einen ausrangierten Blaumann erinnert, daneben stehen vier verschiedene Farbtafeln. Das Kunstwerk des Niederländers Klaas Kloosterboer ist der Versuch einer Antwort auf die Frage: Was ist der Mensch? Es geht um die Vergänglichkeit und das Hoffnungsvolle, das von Menschen ausgehen kann. Diakonin Theresa Kosog feiert mit der Gemeinde die Liturgie, Pfarrer Jean-Pierre Barraud hält die Predigt, Christl Mayr spricht die biblischen Texte. Klage und Aufbruch kommt in der Musik von Salvatore La Ferrera zum Ausdruck. Anna M. Stephany ist als Mezzosopran zu hören. Tanja Schmid spielt die Orgel.

Der Kunstgottesdienst wurde ermöglicht durch die Förderung des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V. und des Landeskirchlichen Kunstreferats der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. 

Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst!

Glocken

Begrüßung

Lied: KAA 0166, 1-7 Du Licht des Morgens

1.Du Licht des Morgens, Halleluja.
Du Anfang und Ende, Halleluja.
Du Anfang und Ende der Zeit, Halleluja.

2.Du Glanz des Tages, Halleluja.
Du Licht unsrer Wege, Halleluja.
Du Anfang und Ende der Zeit, Halleluja.

3.Du Stern des Abends, Halleluja.
Du Trost in der Dunkelheit, Halleluja.
Du Anfang und Ende der Zeit, Halleluja.

4.Du Schöpfer des Lebens, Halleluja.
Du Quelle der Freude, Halleluja.
Du unvergängliches Licht, Halleluja.

5.Du Schöpfer der Erde, Halleluja.
Erhalter des Lebens, Halleluja.
Du naher, barmherziger Gott, Halleluja.

Psalm 8

HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen, der du zeigst deine Hoheit am Himmel!
Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge hast du eine Macht zugerichtet um deiner Feinde willen, dass die Feinde verstummen und die Rachgierigen.

Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:
was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?

Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.
Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du unter seine Füße getan:
Schafe und Rinder allzumal, dazu auch die wilden Tiere,
die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer und alles, was die Meere durchzieht.

HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen!

Kyrie KAA 084

Kyrie, Kyrie eleison.
Kyrie, Kyrie eleison.
Kyrie, Kyrie eleison.

Gebet

Lobe den Herrn, meine Seele KAA 010, Verse 1+2

Kehrvers: Lobe den Herrn, meine Seele,
und seinen heiligen Namen.
Was er dir Gutes getan hat,
Seele, vergiss es nicht, Amen.
Lobe, lobe den Herrn,
lobe den Herrn, meine Seele.
Lobe, lobe den Herrn,
lobe den Herrn, meine Seele.

1.Der meine Sünden vergeben hat,
Der mich von Krankheit gesund gemacht,
den will ich preisen mit Psalmen und Weisen,
von Herzen ihm ewiglich singen.

Kehrvers Lobe den Herrn, meine Seele,
und seinen heiligen Namen.
Was er dir Gutes getan hat,
Seele, vergiss es nicht, Amen.
Lobe, lobe den Herrn,
lobe den Herrn, meine Seele.
Lobe, lobe den Herrn,
lobe den Herrn, meine Seele.

2.Der mich im Leiden getröstet hat,
der meinen Mund wieder fröhlich macht,
den will ich preisen mit Psalmen und Weisen,
von Herzen ihm ewiglich singen.

Kehrvers Lobe den Herrn, meine Seele,
und seinen heiligen Namen.
Was er dir Gutes getan hat,
Seele, vergiss es nicht, Amen.
Lobe, lobe den Herrn,
lobe den Herrn, meine Seele.
Lobe, lobe den Herrn,
lobe den Herrn, meine Seele.

Was ist der Mensch?

Musik

Lesung Buch Hiob Kapitel 14

Predigt I

Gedicht von Mascha Kaleko

Musik

Predigt II

EG 398 In dir ist Freude

1. In dir ist Freude in allem Leide,
o du süßer Jesu Christ!
Durch dich wir haben himmlische Gaben,
du der wahre Heiland bist;
hilfest von Schanden, rettest von Banden.
Wer dir vertrauet, hat wohl gebauet,
wird ewig bleiben. Halleluja.
Zu deiner Güte steht unser G’müte,
an dir wir kleben im Tod und Leben;
nichts kann uns scheiden. Halleluja.

Predigt III 

Halleluja – Suchet zuerst Gottes Reich in dieser Welt EG 182, 1-4

1. Halleluja, Hallelu-, Halleluja,
Halleluja, Halleluja.
Halleluja, Hallelu-, Halleluja,
Halleluja, Halleluja.

2. Suchet zuerst Gottes Reich in dieser Welt,
seine Gerechtigkeit, Amen.
So wird euch alles von ihm hinzugefügt.
Halleluja, Halleluja.

3. Betet, und ihr sollt es nicht vergeblich tun.
Suchet, und ihr werdet finden.
Klopft an, und euch wird die Türe aufgetan.
Halleluja, Halleluja.

4. Lasst Gottes Licht durch euch scheinen in der Welt,
dass sie den Weg zu ihm findet
und sie mit euch jeden Tag Gott lobt und preist.
Halleluja, Halleluja.

Fürbitten mit Liedruf EG 702

Bleib mit deiner Gnade bei uns, Herr Jesu Christ.
Ach, bleib mit deiner Gnade bei uns,
du treuer Gott.

Vater unser

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Sei stille dem Herrn, Felix Mendelssohn-Bartholdy

Sei stille dem Herrn und warte auf ihn!
Er wird dir geben, was dein Herz wünscht;
sei stille dem Herrn und warte auf ihn!
Er wird dir geben, was dein Herz wünscht;
er wird dir geben, was dein Herz wünscht.
Befiehl ihm deine Wege und hoffe auf ihn,
befiehl ihm deine Wege und hoffe auf ihn
(und) warte auf ihn!
Sei stille dem Herrn und warte auf ihn!

Sendung und Segen

Der Herr segne dich und behüte dich;
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Toccata d-Moll von Gordon Balch Nevin (1892-1943)

Mitwirkende

Liturgie und Predigt: Diakonin Theresa Kosog, Pfarrer Jean-Pierre Barraud
Musik: Tanja Schmid, Orgel; Salvatore La Ferrera, Akkordeon; Anna M. Stephany, Mezzosopran
Lektorin: Christl Mayr
Spiel mit dem Kunstwerk: Thorsten Freudenberger, Reiner Schlecker, Stefanie Dathe, Hidde van Seggelen

Die kirchliche Leitung lag bei Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen.

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (ktb)

Alle weiteren Texte im Anschluss abrufbar auf unserer Homepage: www.evangelisch-im-br.de

Digitales Liedblatt zum Gottesdienst am Reformationstag

Reformationstag, 31. Oktober 2025, 19.00-20.00 Uhr 
Hörfunkgottesdienst BR1 
aus der Neustädter Kirche Erlangen 

Neustädter Kirche Außenansicht

In Christus befreit 

„Ein Christenmensch ist freier Herr über alle Dinge und niemand untertan.“ Dieser Satz von Martin Luther bleibt aktuell. Das feiern evangelische Christinnen und Christen am Reformationstag. Wie zeigt sich diese Freiheit heute im Leben und im Glauben und was bewirkt sie? Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen, die predigen wird, und Dekan Dr. Bernhard Petry gehen auf vielfältige Weise dem reformatorischen Freiheitsgedanken nach. Julia Haack liest die biblischen Texte. Musikalisch gestalten den Gottesdienst ein Bläserensemble unter der Leitung von Michael Rausch und das Vokalensemble des Erlanger Bachchors unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Wieland Hofmann, der auch die Orgel spielen wird.  

Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst!

Glockengeläut

Con spirito, Georg Philipp Telemann

Begrüßung

Vorspiel

Lied Sollt ich meinem Gott nicht singen EG 325,1.2.4

1. Sollt ich meinem Gott nicht singen?
Sollt ich ihm nicht dankbar sein?
Denn ich seh in allen Dingen,
wie so gut er’s mit mir mein’.
Ist doch nichts als lauter Lieben,
das sein treues Herze regt,
das ohn Ende hebt und trägt,
die in seinem Dienst sich üben.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.

(Solo: 2. Wie ein Adler sein Gefieder
über seine Jungen streckt,
also hat auch hin und wieder
mich des Höchsten Arm bedeckt,
alsobald im Mutterleibe,
da er mir mein Wesen gab
und das Leben, das ich hab
und noch diese Stunde treibe.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.)

4. Seinen Geist, den edlen Führer,
gibt er mir in seinem Wort,
dass er werde mein Regierer
durch die Welt zur Himmelspfort;
dass er mir mein Herz erfülle
mit dem hellen Glaubenslicht,
das des Todes Macht zerbricht
und die Hölle selbst macht stille.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.

Psalm-Gebet (Psalm 126 – verschränkt mit Texten)

Introitus zum Ende des Kirchenjahres (Psalm 126)

(Orgel + Chor
„Wenn der Herr die Gefangenen Zions erlösen wird,
so werden sie sein wie die Träumenden.
Dann wird unser Mund voll Lachens und unsre Zunge voll Rühmens sein.
Da wird man sagen unter den Heiden:
Der Herr hat Großes an ihnen getan!
Der Herr hat Großes an uns getan, des sind wir fröhlich:
Herr, bringe wieder unsre Gefangenen,
wie Du die Bäche wiederbringst im Mittagslande.
Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.
Sie gehen hin und weinen, und tragen edlen Samen,
und kommen mit Freuden, und bringen ihre Garben.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar,
und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.)

Kyrie

Kyrie eleison
Herr, erbarme dich

Christe eleison
Christe, erbarme dich

Kyrie eleison
Herr, erbarm dich über uns.

Gloria

Ehre sei Gott in der Höhe
und auf Erden Fried, den Menschen ein Wohlgefallen

Allein Gott in der Höh Glorialied 179.1

1. Allein Gott in der Höh sei Ehr
und Dank für seine Gnade,
darum dass nun und nimmermehr
uns rühren kann kein Schade.
Ein Wohlgefalln Gott an uns hat;
nun ist groß Fried ohn Unterlass,
all Fehd hat nun ein Ende.

Gebet

Lesung Mt 10, 26b-31

Da sagt Jesus zu den (Jüngerinnen und) Jüngern: Es ist nichts verborgen, was nicht offenbar wird, und nichts geheim, was man nicht wissen wird. Was ich euch sage in der Finsternis, das redet im Licht; und was euch gesagt wird in das Ohr, das verkündigt auf den Dächern. Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet viel mehr den, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.
Verkauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen? Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Haupt alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht; ihr seid kostbarer als viele Sperlinge.

Benedetto Marcello (1686-1739): Largo aus der Sonate F-Dur für Posaune und Orgel

Gedanken zum Frei- und Geborgensein im Glauben

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Vorspiel zu Ein feste Burg, Thomas Riegler

Lied Ein feste Burg EG 362, 1-3

1. Ein feste Burg ist unser Gott,
ein gute Wehr und Waffen.
Er hilft uns frei aus aller Not,
die uns jetzt hat betroffen.
Der alt böse Feind
mit Ernst er’s jetzt meint;
groß Macht und viel List
sein grausam Rüstung ist,
auf Erd ist nicht seinsgleichen.

2. Mit unsrer Macht ist nichts getan,
wir sind gar bald verloren;
es streit’ für uns der rechte Mann,
den Gott hat selbst erkoren.
Fragst du, wer der ist?
Er heißt Jesus Christ,
der Herr Zebaoth,
und ist kein andrer Gott,
das Feld muss er behalten.

3. Und wenn die Welt voll Teufel wär
und wollt uns gar verschlingen,
so fürchten wir uns nicht so sehr,
es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt,
wie sau’r er sich stellt,
tut er uns doch nicht;
das macht, er ist gericht’:
Ein Wörtlein kann ihn fällen.

Predigt I Muttersprache des Glaubens

„Alta trinita beata“ (Anonymus, Italien, 16. Jahrhundert)

Predigt II  Die Freiheit eines Christenmenschen

Improvisation über „Ein feste Burg“

Predigt III Alle sind freie Christenmenschen

Liedvers (2. Teil umgedichtet von Julia Rittner-Kopp)

4) Das Wort sie sollen lassen stahn
und kein Dank dazu haben;
er ist bei uns wohl auf dem Plan
mit seinem Geist und Gaben.
In Christus befreit
zur Ewigkeit
In Gottes Schalom
wandeln wir frisch und fromm
als freie Christenmenschen!

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) „Der 100. Psalm” für vier- bis achtstimmigen Chor

(Chor „Jauchzet dem Herrn alle Welt.
Dienet dem Herrn mit Freuden,
kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken.
Erkennet, dass der Herr Gott ist.
Er hat uns gemacht und nicht wir selbst
zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.
Gehet zu seinen Toren ein mit Danken,
zu seinen Vorhöfen mit Loben,
danket ihm, lobet seinen Namen.
Denn der Herr ist freundlich und seine Gnade währet ewig,
und seine Wahrheit für und für.“)

Fürbittgebet mit Liedruf

Liedruf: Zur Freiheit hat uns Christus befreit, lebendige Gerechtigkeit!

Vaterunser

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen

Lied Bleib bei uns, Herr EG 488,1-5

(Chor 1. Bleib bei mir, Herr! Der Abend bricht herein.
Es kommt die Nacht, die Finsternis fällt ein.
Wo fänd ich Trost, wärst du mein Gott nicht hier?
Hilf dem, der hilflos ist: Herr, bleib bei mir!)

2. Wie bald verebbt der Tag, das Leben weicht,
die Lust verglimmt, der Erdenruhm verbleicht;
umringt von Fall und Wandel leben wir.
Unwandelbar bist du: Herr, bleib bei mir!

(Solo+Chor 3. Ich brauch zu jeder Stund dein Nahesein,
denn des Versuchers Macht brichst du allein.
Wer hilft mir sonst, wenn ich den Halt verlier?
In Licht und Dunkelheit, Herr, bleib bei mir!)

5. Halt mir dein Kreuz vor, wenn mein Auge bricht;
im Todesdunkel bleibe du mein Licht.
Es tagt, die Schatten fliehn, ich geh zu dir.
Im Leben und im Tod, Herr, bleib bei mir!

Sendung

Segen

Gott segne Dich und behüte Dich
Gott lasse leuchten sein Angesicht über Dir und sei Dir gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf Dich
✢ und gebe Dir Frieden.

Jan Zwart (1877-1937): Toccata über Psalm 146 „Preiset den Herrn mit frohem Schall“

Mitwirkende

Liturgie: Dekan Dr. Bernhard Petry + KRin Pfarrerin Melitta Müller-Hansen
Lesungen: Julia Haack
Predigt: KRin Pfarrerin Melitta Müller-Hansen
Musikalische Leitung: KMD Wieland Hofmann
Orgel: KMD Wieland Hofmann
Michael Fuchs – Posaune
Vokalensemble des Bachchors Erlangen
Bläserensemble: Leitung Michael Rausch

Die kirchliche Leitung lag bei Pfarrerin Julia Rittner-Kopp.

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (ktb)

Alle weiteren Texte im Anschluss abrufbar auf unserer Homepage: www.evangelisch-im-br.de

Digitales Liedblatt zum Gottesdienst am 19. Oktober

Außenansicht Wenzeslauskirche in Hohenstadt

Neuanfang

Evangelischer Rundfunkgottesdienst am Sonntag, 19. Oktober 2025, aus der St. Wenzeslauskirche in Hohenstadt, live im Deutschlandfunk, 10.05 bis 11.00 Uhr

Um Neuanfänge geht es im evangelischen Gottesdienst am Sonntag, 19. Oktober 2025, von 10.05 bis 11.00 Uhr aus der St. Wenzeslauskirche in Hohenstadt bei Nürnberg. Der Deutschlandfunk überträgt live.
Viele sehnen sich nach einem Neuanfang im eigenen Leben, in Beziehungen und für die Welt. Wenn etwas gründlich schiefläuft, kann es doch nicht einfach so weitergehen. Oder auch, wenn das Leben dem immer gleichen Trott folgt.
Die Bibel erzählt viele Geschichten vom Neuanfang. Zum Beispiel, wie Jesus eine Handvoll Fischer anspricht und sie zu Menschenfischern macht. Darüber wird Pfarrerin Renate Schauer predigen. Die Musik im Gottesdienst greift das Thema Neuanfang auf mit dem Lied „Ermutigung“ von Wolf Biermann. Es spielt das MAJ-Jazz-Trio unter der Leitung von Markus Wollin. Martina Wollin spielt die Orgel. Es singen Lisa Albert und Birgit Rösch.

Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst!

Glocken

Musik Duke Ellington, Satin Doll

Begrüßung I

Lied Wach auf, mein Herz, und singe EG 446, 1-4

1. Wach auf, mein Herz, und singe
dem Schöpfer aller Dinge,
dem Geber aller Güter,
dem frommen Menschenhüter.

(Solo) 2. Heut, als die dunklen Schatten
mich ganz umgeben hatten,
hat Satan mein begehret;
Gott aber hat’s gewehret.

(Solo) 3. Du sprachst: »Mein Kind, nun liege,
trotz dem, der dich betrüge;
schlaf wohl, lass dir nicht grauen,
du sollst die Sonne schauen.«

4. Dein Wort, das ist geschehen:
Ich kann das Licht noch sehen,
von Not bin ich befreiet,
dein Schutz hat mich erneuet.

Begrüßung II

Lied EG 446, 8.9

(Solo) 8. Sprich Ja zu meinen Taten,
hilf selbst das Beste raten;
den Anfang, Mitt und Ende,
ach Herr, zum Besten wende.

9. Mich segne, mich behüte,
mein Herz sei deine Hütte,
dein Wort sei meine Speise,
bis ich gen Himmel reise.

Mensch vor Gott mit Musik-Improvisationen zu “Ermutigung”

Kyrie EG 178.2

Kyrie eleison
Herr, erbarme dich

Christe eleison
Christus, erbarme dich

Kyrie eleison
Herr, erbarme dich über uns.

Gnadenzusage

„Ermutigung“ instrumental

Psalm 27 mit gesprochenem Kehrvers

Wir beten mit Worten aus dem 27. Psalm. Gemeinsam sprechen wir: Der HERR ist meines Lebens Kraft.

Der HERR ist meines Lebens Kraft.
Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen? 
Der HERR ist meines Lebens Kraft.
Wenn die Übeltäter an mich wollen, mich zu verschlingen, meine Widersacher und Feinde, müssen sie selber straucheln und fallen.
Der HERR ist meines Lebens Kraft.
Wenn sich auch ein Heer wider mich lagert, so fürchtet sich dennoch mein Herz nicht; wenn sich Krieg wider mich erhebt, so verlasse ich mich auf ihn.
Der HERR ist meines Lebens Kraft.
HERR, höre meine Stimme, wenn ich rufe; sei mir gnädig und antworte mir! Mein Herz hält dir vor dein Wort: / »Ihr sollt mein Antlitz suchen.« Darum suche ich auch, HERR, dein Antlitz.
Der HERR ist meines Lebens Kraft.
Verbirg dein Antlitz nicht vor mir, verstoße nicht im Zorn deinen Knecht! Denn du bist meine Hilfe; verlass mich nicht und tu die Hand nicht von mir ab, du Gott meines Heils!
Der HERR ist meines Lebens Kraft.
Amen

Lied Du meine Seele singe EG 302, 1-2

1. Du meine Seele, singe,
wohlauf und singe schön
dem, welchem alle Dinge
zu Dienst und Willen stehn.
Ich will den Herren droben
hier preisen auf der Erd;
ich will ihn herzlich loben,
solang ich leben werd.

(Solo) 2. Wohl dem, der einzig schauet
nach Jakobs Gott und Heil!
Wer dem sich anvertrauet,
der hat das beste Teil,
das höchste Gut erlesen,
den schönsten Schatz geliebt;
sein Herz und ganzes Wesen
bleibt ewig unbetrübt.

Tagesgebet

Lesung Markus 1, 16-20

Als Jesus aber am Galiläischen Meer entlangging, sah er Simon und Andreas, Simons Bruder, wie sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer. Und Jesus sprach zu ihnen: Kommt, folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! Und sogleich verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.
Und als er ein wenig weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, wie sie im Boot die Netze flickten. Und sogleich rief er sie, und sie ließen ihren Vater Zebedäus im Boot mit den Tagelöhnern und gingen fort, ihm nach.

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Amen.

Musik Frank Foster, Shiny stockings

Predigt I

Musik Ned Washington/Victor Young, My Foolish Heart

Predigt II

Lied Wolf Biermann, Ermutigung

Du, lass dich nicht verhärten
In dieser harten Zeit
Die allzu hart sind, brechen
Die allzu spitz sind, stechen
Und brechen ab sogleich
Und brechen ab sogleich.

Du, lass dich nicht verbittern
In dieser bitt’ren Zeit
Die Herrschenden erzittern
Sitzt du erst hinter Gittern
Doch nicht vor deinem Leid
Doch nicht vor deinem Leid.

Du, lass dich nicht erschrecken
In dieser Schreckenszeit
Das woll’n sie doch bezwecken
Dass wir die Waffen strecken
Schon vor dem großen Streit
Schon vor dem großen Streit.

Du, lass dich nicht verbrauchen
Gebrauche deine Zeit
Du kannst nicht untertauchen
Du brauchst uns und wir brauchen
Grad deine Heiterkeit
Grad deine Heiterkeit.

Wir woll’n es nicht verschweigen
In dieser Schweigezeit
Das Grün bricht aus den Zweigen
Wir woll’n das allen zeigen
Dann wissen sie Bescheid
Dann wissen sie Bescheid

Predigt III

Lied Wo Menschen sich vergessen (KAA 075)

1.Wo Menschen sich vergessen,
die Wege verlassen und neu beginnen, ganz neu.
Da berühren sich Himmel und Erde,
dass Friede werde unter uns,
da berühren sich Himmel und Erde,
dass Friede werde unter uns.

2.Wo Menschen sich verschenken,
die Liebe bedenken, und neu beginnen, ganz neu.
Da berühren sich Himmel und Erde,
dass Friede werde unter uns,
da berühren sich Himmel und Erde,
dass Friede werde unter uns.

3. Wo Menschen sich verbünden,
den Hass überwinden, und neu beginnen, ganz neu.
Da berühren sich Himmel und Erde,
dass Friede werde unter uns,
da berühren sich Himmel und Erde,
dass Friede werde unter uns.

Fürbitt-Gebet

Vaterunser

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.

Amen.

Lied Nehmt Abschied, Brüder KAA 0173, 1.3.4 

1. Nehmt Abschied, Brüder/ G’schwister…
ungewiss ist alle Wiederkehr,
die Zukunft liegt in Finsternis
und macht das Herz uns schwer.
Der Himmel wölbt sich übers Land.
Ade, auf Wiederseh’n!
Wir ruhen all in Gottes Hand.
Lebt wohl, auf Wiederseh’n!

(Solo) 3. So ist in jedem Anbeginn
das Ende nicht mehr weit,
wir kommen her und gehen hin,
und mit uns geht die Zeit.
Der Himmel wölbt sich übers Land.
Ade, auf Wiederseh’n!
Wir ruhen all in Gottes Hand.
Lebt wohl, auf Wiederseh’n!

4. Nehmt Abschied, Brüder/G’schwister…, schließt den Kreis!
Das Leben ist ein Spiel;
und wer es recht zu spielen weiß,
gelangt ans große Ziel.
Der Himmel wölbt sich übers Land.
Ade, auf Wiederseh’n!
Wir ruhen all in Gottes Hand.
Lebt wohl, auf Wiederseh’n!

Verabschiedung und Sendung

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich;
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Musik Frank Churchill, Some Day my Prince will come

Liturgie und Predigt: Pfarrerin Renate Schauer
Musikalische Leitung: Dr. Martina Wollin und Dr. Markus Wollin
Orgel: Dr. Martina Wollin
MAJ Jazz Trio: Dr. Arne Manzeschke, Dr. Markus Wollin, Jockel Streb
Gesang: Lisa Albert, Birgit Rösch

Die kirchliche Leitung hatte Pfarrerin Julia Rittner-Kopp, die redaktionelle Verantwortung Pfarrer Martin Vorländer, der evangelische Senderbeauftragte. Wer mit der Gemeinde sprechen möchte, kann das im Anschluss bis 13 Uhr tun unter der Rufnummer 0 91 54 -12 83.

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (ktb)

Alle weiteren Texte nach dem Gottesdienst abrufbar auf unserer Homepage: www.evangelisch-im-br.de

Digitales Liedblatt zum Hörfunkgottesdienst am Pfingstmontag

Vielstimmigkeit aushalten, sich verbinden und einander verstehen lernen. Das tut allem Zusammenleben gut, ist unverzichtbar für eine Demokratie und hilft gegen manche Un-Geister. Vielleicht sollten wir viel mehr von der Heiligen Geistkraft reden und sie wirken lassen. Schon in der Bibel sorgt sie für Bewegung und bringt beim ersten Pfingstfest die Menschen in Jerusalem ganz schön durcheinander – und zusammen. Der Evangelische Gottesdienst am Pfingstmontag aus der Kirche St. Paul in Augsburg feiert den Heiligen Geist in Wort und Musik.

Sie können diesen Gottesdienst live von 10 bis 11 Uhr auf Bayern 1 hören. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Musik Christoph Pampuch, Roter Himmel, blaue Wolken 

Begrüßung 

Lied O Heiliger Geist, o Heiliger Gott… EG 131, 1-4.6

1. O Heiliger Geist, o heiliger Gott, 
du Tröster wert in aller Not, 
du bist gesandt vons Himmels Thron 
von Gott dem Vater und dem Sohn. 
O Heiliger Geist, o heiliger Gott! 

2. O Heiliger Geist, o heiliger Gott, 
gib uns die Lieb zu deinem Wort; 
zünd an in uns der Liebe Flamm, 
danach zu lieben allesamt. 
O Heiliger Geist, o heiliger Gott! 

3. O Heiliger Geist, o heiliger Gott, 
mehr’ unsern Glauben immerfort; 
an Christus niemand glauben kann, 
es sei denn durch dein Hilf getan. 
O Heiliger Geist, o heiliger Gott! 

4. O Heiliger Geist, o heiliger Gott, 
erleucht uns durch dein göttlich Wort; lehr uns den Vater kennen schon, 
dazu auch seinen lieben Sohn. 
O Heiliger Geist, o heiliger Gott! 

6. O Heiliger Geist, o heiliger Gott, 
verlass uns nicht in Not und Tod. 
Wir sagen dir Lob, Ehr und Dank 
allzeit und unser Leben lang. 
O Heiliger Geist, o heiliger Gott! 

Vom Heiligen Geist reden 

Psalm 118 i.A. – mit Gedanken verschränkt 

Dies ist der Tag, den Gott macht.  
Lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein 
Oh Herr hilf, O Herr lass wohlgelingen 
Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn; Der Herr ist Gott, der uns erleuchtet 
Du bist mein Gott, und ich danke dir mein Gott , ich will dich preisen. Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich.  
Amen.  

Kyrie aus der Mass of Remembrance, Marty Haugen 

Tagesgebet  

Lied: EG 132 als Kanon 

Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes, 
des Heiligen Geistes empfangen 
Und werdet meine Zeugen sein. 
und werdet meine Zeugen sein. 
meine Zeugen, meine Zeugen sein. 

Lesung: Apg 12,1-12 

Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab.  

Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.  

Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde verstört, denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galiläer? Wie hören wir sie denn ein jeder in seiner Muttersprache? Parther und Meder und Elamiter und die da wohnen in Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, Pontus und der Provinz Asia, Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Römer, die bei uns wohnen, Juden und Proselyten, Kreter und Araber 

Wir hören sie in unsern Sprachen die großen Taten Gottes verkünden. 

Sie entsetzten sich aber alle und waren ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden?  

Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, 
den Allmächtigen, 
den Schöpfer des Himmels und der Erde. 

Und an Jesus Christus, 
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, 
empfangen durch den Heiligen Geist, 
geboren von der Jungfrau Maria, 
gelitten unter Pontius Pilatus, 
gekreuzigt, gestorben und begraben, 
hinabgestiegen in das Reich des Todes, 
am dritten Tage auferstanden von den Toten, 
aufgefahren in den Himmel; 
er sitzt zur Rechten Gottes, 
des allmächtigen Vaters; 
von dort wird er kommen, 
zu richten die Lebenden und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, 
die heilige christliche Kirche, 
Gemeinschaft der Heiligen, 
Vergebung der Sünden, 
Auferstehung der Toten und das ewige Leben. 

Amen. 

Wenn ich alle Sprachen… Text + Vertonung: Markus Pytlik  

1. Wenn ich alle Sprachen dieser Welt 
sprechen könnte, 
und ich könnt sie alle verstehen, 
wenn ich den Gesang des Paradieses verstünde, 
sänge wie die Engel so schön, 
dann wär meine Sprache nur Sprachlosigkeit, 
wie lärmende Pauken, wie Glockengeläut, 
wie berstende Felsen, wie Glas das zerbricht, 
hätte ich die Liebe nicht! 

Ref.: Die Liebe ist gütig, geduldig und freundlich, 
die Liebe verletzt nicht und redet nicht schlecht. 
Die Liebe sucht Frieden, freut sich an der Wahrheit, 
sie trägt Dir nichts nach, und sucht nicht ihr Recht. 
Die Liebe verändert der Welten verlauf, die 
Liebe hört niemals auf. 

2. Wenn ich auch Visionen hätte wie die Propheten, 
wär mir kein Geheimnis verhüllt, 
könnte ich mit meinem Glauben Berge versetzen, 
und wär ganz mit Weisheit erfüllt, 
dann wärn diese Gaben nur wertloser Tand, 
wie Steine im Wasser, wie rieselnder Sand, 
wie welkende Blätter im herbstlichen Licht, 
hätte ich die Liebe nicht! 

Ref.: Die Liebe ist gütig, geduldig und freundlich, 
die Liebe verletzt nicht und redet nicht schlecht. 
Die Liebe sucht Frieden, freut sich an der Wahrheit, 
sie trägt Dir nichts nach, und sucht nicht ihr Recht. 
Die Liebe verändert der Welten verlauf, die 
Liebe hört niemals auf.  

3. Wenn ich all mein Hab und Gut an Arme verschenkte 
und bekämpfte Hunger und Not; 
wenn ich auf Gerechtigkeit und Freiheit bestünde, 
stürbe gar den Märtyrertod, 
dann wäre mein Leben vergebene Zeit, 
ein sinnloses Streben nach Vollkommenheit, 
dann trüge ich Masken vor meinem Gesicht, 
hätte ich die Liebe nicht! 

Predigt I  

Lesung 1. Kor 12,4-11 

Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen.  Durch einen jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller. Dem einen wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben; dem andern ein Wort der Erkenntnis durch denselben Geist; einem andern Glaube, in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen, in dem einen Geist; einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen. Dies alles aber wirkt derselbe eine Geist, der einem jeden das Seine zuteilt, wie er will. 

Denn wie der Leib einer ist und hat doch viele Glieder, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. 

Predigt II 

Lied What a wonderful world Louis Armstrong 

I see trees of green, red roses too 
I see them bloom for me and for you 
And I think to myself 
What a wonderful world 
I see skies of blue and clouds of white 
The bright blessed days, dark sacred nights 
And I think to myself 
What a wonderful world 
The colors of the rainbow, so pretty in the sky 
Are also on the faces of people going by 
I see friends shaking hands, saying, „How do you do?“ 
They′re really sayin‘, „I love you“ 
I hear babies cry, I watch them grow 
They′ll learn much more than I’ll never know 
And I think to myself 
What a wonderful world 
Yes, I think to myself 
What a wonderful world 

Predigt III 

Musik Ubi Caritas Maurice Duruflé Op10, 1 aus Quatre Motets 

Ubi Caritas et amor, Deus ibi est. Congregavit 
nos in unum, christi amor. 
Exultemus et in ipso jucundemur, timeamus et 
amemus deum vivum. Et ex corde diligamus 
nos sincero. Amen 

Predigt IV 

Lied Komm, Heilger Geist EG 564

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

1. Wie das Feuer sich verbreitet 
und die Dunkelheit erhellt, 
so soll uns dein Geist ergreifen, 
umgestalten unsre Welt. 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

2. Wie der Sturm so unaufhaltsam, 
dring in unser Leben ein. 
Nur wenn wir uns nicht verschließen, 
können wir deine Kirche sein. 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

3. Schenke uns von deiner Liebe, 
die vertraut und die vergibt. 
Alle sprechen eine Sprache, 
wenn ein Mensch den andern liebt. 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

Fürbittgebet mit Liedruf 131: O Heiliger Geist, o Heiliger Gott…  

O Heiliger Geist, O Heiliger Gott 

Vaterunser 

Vater unser im Himmel 
Geheiligt werde dein Name. 
Dein Reich komme. 
Dein Wille geschehe, 
wie im Himmel, so auf Erden. 

Unser tägliches Brot gib uns heute. 
Und vergib uns unsere Schuld, 
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. 
Und führe uns nicht in Versuchung, 
sondern erlöse uns von dem Bösen. 

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit 
in Ewigkeit.  

Amen. 

Verabschiedung  

Lied EG 132 als Kanon 

Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes, 
des Heiligen Geistes empfangen 
Und werdet meine Zeugen sein. 
und werdet meine Zeugen sein. 
meine Zeugen, meine Zeugen sein. 

Sendung + Segen 

Gott segne und behüte dich 
Gott lasse das Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig. 
Gott erhebe das Angesicht auf Dich und schenke Dir Frieden. 

Amen.  

Musik Johann Pachelbel, Kanon in D-Dur  

Mitwirkende 

Liturgie: Pfarrerin Sabine Dempewolf + Pfarrer Tobias Wittenberg 
Predigt: Pfarrer Tobias Wittenberg 
Lektorin: Anja Menge 
Musikalische Leitung, Chorleitung + Orgel: Clara Suckart
Kirchenchor St. Paul 
Harfe: Veronika Hein 

Teamleitung und liturgische Beratung:
Pfarrerin Julia Rittner-Kopp

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (ktb)

Digitales Liedblatt zum Fernsehgottesdienst am Pfingstsonntag

Sie können diesen Gottesdienst live aus der Christi Himmelfahrtskirche in Freising von 10 bis 11 Uhr in der ARD ansehen. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Das tiefe Vertrauen, dass Gottes Geist wirkt, verbindet Menschen der drei abrahamitischen Religionen: Judentum, Christentum und Islam. Und die Christi Himmelfahrtskirche in Freising ist wie gemacht dafür, dieses verbindende Vertrauen zu feiern. Im Altarraum lädt das Kunstwerk von Werner Mally mit den ineinander verschlungenen Stuhlrahmen dazu ein, seinen Platz zu suchen und zu finden in der großen Menschengemeinschaft bei Gott.  Doch das Vertrauen bekommt immer wieder Risse. Vielen Menschen erscheint die Welt gottverlassen wie lange nicht.  

Die Erzählung vom murrenden Gottesvolk kennen alle drei Religionen. Auf dem Weg ins gelobte Sehnsuchtsland entzieht es dem Anführer Mose und Gott das Vertrauen. Die Hoffnung, ihre Geschichte könnte gut ausgehen, scheint dahin. Und Gott antwortet auf überraschende Weise, erzählen Bibel und Koran.  

Wie nehmen wir, wenn Hoffnung fern scheint, Gottes Geist in uns wahr? Wie entdecken wir wieder seine Kraft, seine Inspiration?

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Sehnsucht nach Gottes Geist

Begrüßung  

Gemeindelied Komm, Heilger Geist EG 564, 1-3 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

1. Wie das Feuer sich verbreitet 
und die Dunkelheit erhellt, 
so soll uns dein Geist ergreifen, 
umgestalten unsre Welt. 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

2. Wie der Sturm so unaufhaltsam, 
dring in unser Leben ein. 
Nur wenn wir uns nicht verschließen, 
können wir deine Kirche sein. 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

3. Schenke uns von deiner Liebe, 
die vertraut und die vergibt. 
Alle sprechen eine Sprache, 
wenn ein Mensch den andern liebt. 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

Hinführung 

Ney-Musik  

Gedicht 

Gebet  

Musik Kurbanlar tiglandi Bektasi 

Gedanken zur Ney 

Psalm 63 in Tur-Sinai-Übersetzung 

Gemeindelied O Heil’ger Geist EG 130, 1+5solistisch+6 

1. O Heil’ger Geist, kehr bei uns ein 
und lass uns deine Wohnung sein, 
o komm du Herzens Sonne. 
Du Himmelslicht, lass deinen Schein 
bei uns und in uns kräftig sein 
zu steter Freud und Wonne. 
Sonne, Wonne, himmlisch Leben 
willst du geben, wenn wir beten 
zu dir kommen wir getreten. 

5. O starker Fels und Lebenshort, 
lass uns dein himmelsüßes Wort 
in unsern Herzen brennen, 
dass wir uns mögen nimmermehr 
von deiner weisheitsreichen Lehr 
und treuen Liebe trennen. 
Fließe, gieße deine Güte 
ins Gemüte, dass wir können 
Christum unsern Heiland nennen. 

6. Du süßer Himmelstau, lass dich 
in unsre Herzen kräftiglich 
und schenk uns deine Liebe, 
dass unser Sinn verbunden sei 
dem Nächsten stets mit Liebestreu 
und sich darinnen übe. 
Kein Neid, kein Streit dich betrübe,  
Fried und Liebe müssen schweben, 
Fried und Freude wirst du geben. 

Lesung Röm 8, 18-23 (Übersetzung Jörg Zink) 

Credo 

Ich glaube an Gott
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen

Musik Felix Mendelssohn-Bartholdy: Meine Seele dürstet nach Gott (Psalm 42 op.42) 

Meine Seele dürstet nach Gott, 
nach dem lebendigen Gotte! 
Wann werde ich dahin kommen, 
dass ich Gottes Angesicht schaue? 

Midrasch zu Bemidbar/Numeri 11,1-35 

Musik Ya quddssa rruhi I-llah

Dialogpredigt zu Numeri 11,1-35 

Gemeindelied Ya qudssa rruhi I-llah/ Erschein, du Heilger Geist  

1. Erschein, du Heilger Geist, die Liebe Gottes selbst, gibst Leben zum Geschenk, die große Gnade auch. 
Und wenn es dunkel wird, wend‘ ich zu dir mich hin, denn du wirst mich geleiten allezeit. 

2. Solo: Dir gebe ich zum Lob die schönsten Melodien. 
Du bist die Herrlichkeit, des Guten klarer Quell. 
Die Hoffnung schenke mir, die Liebe, Glauben auch, dass ich sie weitergebe allezeit. 

Fürbitten mit Liedruf 

Liedruf: Komm, heilger Geist, mit deiner Kraft, die uns verbindet und Leben schafft.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel. 
Geheiligt werde dein Name. 
Dein Reich komme. 
Dein Wille geschehe, 
wie im Himmel, so auf Erden. 
Unser tägliches Brot gib uns heute. 
Und vergib uns unsere Schuld, 
wie auch wir vergeben 
unseren Schuldigern. 
Und führe uns nicht in Versuchung, 
sondern erlöse uns von dem Bösen. 
Denn dein ist das Reich 
und die Kraft 
und die Herrlichkeit 
in Ewigkeit. 
Amen. 

Gemeindelied Komm, Herr, segne uns EG 170, 1-3 

1. Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen, 
sondern überall uns zu dir bekennen. 
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen. 
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein. 

2. Keiner kann allein Segen sich bewahren. 
Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen. 
Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen, 
schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn. 

3. Frieden gabst du schon, Frieden muss noch werden, 
wie du ihn versprichst uns zum Wohl auf Erden. 
Hilf, dass wir ihn tun, wo wir ihn erspähen – 
die mit Tränen säen, werden in ihm ruhn. 

Verabschiedung 

Segen 

Gott segne und behüte dich 
Gott lasse sein Angesicht leuchten und sei dir gnädig 
Gott erhebe sein Angesicht auf dich  
Und gebe dir Frieden. Amen. 

Musik Üsküdara gideriken  

Mitwirkende 

Pfarrerin Melitta Müller-Hansen 
Dekan Christian Weigl 
Alexandra Morath
Prof. Dr. Susanne Talabardon 
Dr. Aysun Yaşar 
Lektor: Bernd Sutor 

Musikalische Gestaltung 

Musikalische Gesamtleitung: Michael Leyk 
Irina Firouzi, Sopran 
Volkan Türlü, Ney 
Marius Herb, Orgel 

Teamleitung und liturgische Beratung:
Pfarrer Alexander Brandl

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (ktb)

Digitales Liedblatt zum Radiogottesdienst am Ostersonntag

Sie können diesen Gottesdienst live aus Apostelkirche in Miesbach am 20. April von 10 bis 11 Uhr auf Bayern 1 hören. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Glockengeläut

Musik

William Boyce: Trumpet tune in B

Begrüßung und Ostergruß

Der Herr ist auferstanden!
Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja.

Lied: „Wir wollen alle fröhlich sein“
(EG 100, 1-2)

1 Wir wollen alle fröhlich sein
in dieser österlichen Zeit;
denn unser Heil hat Gott bereit’.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

2 Es ist erstanden Jesus Christ,
der an dem Kreuz gestorben ist,
dem sei Lob, Ehr zu aller Frist.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

Ostergruß und Einleitung

Der Herr ist auferstanden!
Er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja!

Lied: „Wir wollen alle fröhlich sein“
(EG 100, 4-5)

4 Es singt der ganze Erdenkreis
dem Gottessohne Lob und Preis,
der uns erkauft das Paradeis.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

5 Des freu sich alle Christenheit
und lobe die Dreifaltigkeit
von nun an bis in Ewigkeit.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

Der Mensch vor Gott

Psalm 118

Der HERR ist meine Macht und mein Psalm
und ist mein Heil.

Liedruf: „Ich werde nicht sterben sondern leben.“

Man singt mit Freuden vom Sieg /
in den Hütten der Gerechten:
Die Rechte des HERRN behält den Sieg!
Die Rechte des HERRN ist erhöht;
die Rechte des HERRN behält den Sieg!

Liedruf: „Ich werde nicht sterben sondern leben“

Der HERR züchtigt mich schwer;
aber er gibt mich dem Tode nicht preis.
Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit,
dass ich durch sie einziehe und dem HERRN danke.

Liedruf: „Ich werde nicht sterben sondern leben“

Das ist das Tor des HERRN;
die Gerechten werden dort einziehen.
Ich danke dir, dass du mich erhört hast
und hast mir geholfen.

Liedruf: „Ich werde nicht sterben sondern leben“

Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,
ist zum Eckstein geworden.
Das ist vom HERRN geschehen
und ist ein Wunder vor unsern Augen.
Dies ist der Tag, den der HERR macht;
lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.

Liedruf: „Ich werde nicht sterben sondern leben“

Kyrie (EG 178.2)

Kyrie eleison.
Herr, erbarme dich.
Christe eleison.
Christe, erbarme dich.
Kyrie eleison.
Herr, erbarm dich über uns.

Gloria

Ehre sei Gott in der Höhe
und auf Erden Fried, den Menschen ein Wohlgefallen.

Glorialied: „Christ ist erstanden“ (EG 99)

Christ ist erstanden
von der Marter alle;
des solln wir alle froh sein,
Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.

Wär er nicht erstanden,
so wär die Welt vergangen;
seit dass er erstanden ist,
so lobn wir den Vater Jesu Christ’.
Kyrieleis.

Halleluja,
Halleluja,
Halleluja!
Des solln wir alle froh sein,
Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.

Gebet

Musik

Dennis Armitage: „Amen“, Arrangement: Bertrand Moren

Lesung

aus dem Johannesevangelium 20,11-14a

Maria (von Magdala) aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Als sie nun weinte, beugte sie sich in das Grab hinein und sieht zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, einen zu Häupten und den andern zu den Füßen, wo der Leichnam Jesu gelegen hatte. Und die sprachen zu ihr: Frau, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Und als sie das sagte, wandte sie sich um …

Predigt I

Lied: „Korn, das in die Erde“ (EG 98)

1 Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt,
Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt –
Liebe lebt auf, die längst erstorben schien:
Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.

2 Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab,
wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab.
Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn?
Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.

3 Im Gestein verloren Gottes Samenkorn,
unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn –
hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien:
Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.

Lesung

Aus dem Johannesevangelium 20,14-16

Und als sie das sagte, wandte sie sich um und sieht Jesus stehen und weiß nicht, dass es Jesus ist. Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir: Wo hast du ihn hingelegt? Dann will ich ihn holen. Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: Rabbuni!, das heißt: Meister!

Predigt II

Musik

Guiseppe Torelli: Andante aus Sonate G.1 für Trompete, Streicher und Continuo.

Predigt III

Musik

Jean-Michel Damase, aus „Trois Prières sans Paroles“ Nr.1 Moderato

Lesung

aus dem Johannesevangelium 20,17-18

Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: „Ich habe den Herrn gesehen“, und was er zu ihr gesagt habe.

Predigt IV

Lied: „Gelobt sei Gott im höchsten Thron“ (EG 103, 1-5)

Die Gemeinde singt die Verse 1,2 und 5

1 Gelobt sei Gott im höchsten Thron
samt seinem eingebornen Sohn,
der für uns hat genug getan.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

2 Des Morgens früh am dritten Tag,
da noch der Stein am Grabe lag,
erstand er frei ohn alle Klag.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

3 Der Engel sprach: »Nun fürcht’ euch nicht;
denn ich weiß wohl, was euch gebricht.
Ihr sucht Jesus, den find’t ihr nicht.«
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

4 »Er ist erstanden von dem Tod,
hat überwunden alle Not;
kommt, seht, wo er gelegen hat.«
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

5 Nun bitten wir dich, Jesu Christ,
weil du vom Tod erstanden bist,
verleihe, was uns selig ist.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen

Musik

Gospel: The angel rolled the stone away (Traditional) Arrangement Jan Meyer

Fürbittgebet

mit Liedruf aus Psalm 118
„Ich werde nicht sterben, sondern leben und des Herrn Werke verkündigen.“

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen

Verabschiedung und Ostergruß

Der Herr ist auferstanden!
Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja!

Lied: „Er ist erstanden, Halleluja“
(EG 116, 1-4 )

1 Er ist erstanden, Halleluja.
Freut euch und singet, Halleluja.
Denn unser Heiland hat triumphiert,
all seine Feind gefangen er führt.
Lasst uns lobsingen vor unserem Gott,
der uns erlöst hat vom ewigen Tod.
Sünd ist vergeben, Halleluja!
Jesus bringt Leben, Halleluja!

2 Er war begraben drei Tage lang.
Ihm sei auf ewig Lob, Preis und Dank;
denn die Gewalt des Tods ist zerstört;
selig ist, wer zu Jesus gehört.
Lasst uns lobsingen vor unserem Gott,
der uns erlöst hat vom ewigen Tod.
Sünd ist vergeben, Halleluja!
Jesus bringt Leben, Halleluja!

3 Der Engel sagte: »Fürchtet euch nicht!
Ihr suchet Jesus, hier ist er nicht.
Sehet, das Grab ist leer, wo er lag:
er ist erstanden, wie er gesagt.«
Lasst uns lobsingen vor unserem Gott,
der uns erlöst hat vom ewigen Tod.
Sünd ist vergeben, Halleluja!
Jesus bringt Leben, Halleluja!

4 »Geht und verkündigt, dass Jesus lebt,
darüber freu sich alles, was lebt.
Was Gott geboten, ist nun vollbracht,
Christ hat das Leben wiedergebracht.«
Lasst uns lobsingen vor unserem Gott,
der uns erlöst hat vom ewigen Tod.
Sünd ist vergeben, Halleluja!
Jesus bringt Leben, Halleluja!

Segen

Musik

Stanley Weiner, Variationen über ein Thema von Jeremiah Clarke op.132

Mitwirkende

Liturgie und Predigt: Pfarrerin Anika Sergel-Kohls, Pfarrer Erwin Sergel
Lesungen: Ralf Herrmann
Musikalische Leitung und Orgel: Andrea Wehrmann
Gesangstrio: Lisa Rohrmoser, (auch Soli), Laura Mehnert, Christopher Billy
Mädchenensemble: Hannah Sergel, Milena Kowalcik, Serafina Stanzer, Isabell Fiechter, Anna-Barbara Keller, Sophia Aland, Leitung: Veronika Castiglione
Trompete: Jan Vernet Schweimer

Teamleitung und liturgische Beratung:
Pfarrerin Julia Rittner-Kopp

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (chb)

Digitales Liedblatt zum Fernsehgottesdienst in der Osternacht

Sie können diesen Fernsehgottesdienst live aus der aus der Dreieinigkeitskirche Regensburg am 19. April von 21.45 bis 22.45 Uhr im BR Fernsehen sehen. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Votum

Klagetexte

Gebet

Musik

„Aus der Tiefe“

Aus der Tiefe rufe ich, Herr, mein Gott, zu dir.
Höre meine Stimme, Herr!
Du allein bist Zuflucht in meiner Angst.

Psalm 22

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne.
Mein Gott, des Tages rufe ich,
doch antwortest du nicht,
und des Nachts, doch finde ich keine Ruhe.
Unsere Väter hofften auf dich;
und da sie hofften, halfst du ihnen heraus.
Zu dir schrien sie und wurden errettet,
sie hofften auf dich und wurden nicht zuschanden.
Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch,
ein Spott der Leute und verachtet vom Volk.
Du hast mich aus meiner Mutter Leibe gezogen;
du ließest mich geborgen sein an der Brust meiner Mutter.
Auf dich bin ich geworfen von Mutterleib an,
du bist mein Gott von meiner Mutter Schoß an.
Sei nicht ferne von mir, denn Angst ist nahe;
denn es ist hier kein Helfer.
Rühmt den Ewigen, die ihr ihn fürchtet;
ehrt ihn, all ihr Nachkommen Jakobs,
und scheut euch vor ihm, all ihr Nachkommen Israels!
Denn er hat nicht verachtet noch verschmäht das Elend des Armen
und sein Antlitz vor ihm nicht verborgen;
und da er zu ihm schrie, hörte er’s.

Lied: „Holz auf Jesu Schulter“
(EG 97, 1-3+6)

1. Holz auf Jesu Schulter,
von der Welt verflucht,
ward zum Baum des Lebens
und bringt gute Frucht.
Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn.
Ruf uns aus den Toten,
lass uns auferstehn.

2. Wollen wir Gott bitten,
dass auf unsrer Fahrt
Friede unsre Herzen
und die Welt bewahrt.
Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn.
Ruf uns aus den Toten,
lass uns auferstehn.

3. Denn die Erde klagt uns
an bei Tag und Nacht.
Doch der Himmel sagt uns:
Alles ist vollbracht!
Kyrie eleison,
sieh, wohin wir gehn.
Ruf uns aus den Toten,
lass uns auferstehn.

6. Hart auf deiner Schulter
lag das Kreuz, o Herr,
ward zum Baum des Lebens,
ist von Früchten schwer.
Kyrie eleison,
sieh, wohin wir gehn.
Ruf uns aus den Toten,
lass uns auferstehn.

Lesung

aus 1. Mose 1
(Bibel in gerechter Sprache)

Durch einen Anfang hat Gott Himmel und Erde geschaffen. Da war die Erde Chaos und Wüste, Finsternis lag über der Tiefe, und Gottes Geistkraft schwebte, war wie ein Flirren über den Wassern. Da sprach Gott: »Licht werde«, und Licht wurde. Gott sah das Licht: Ja, es war gut.

Gebet

Entzünden der Osterkerze am Feuer

Einzug Licht mit Wechselgesang

Christus ist das Licht –
Gott sei Lob und Dank

Exultet

und Austeilung des Lichts in Kirchenbänken

Frohlocket nun, ihr Engel und himmlischen Heere;
Frohlocket, ihr Wunderwerke Gottes;
Hell töne, Posaune des Heiles,
und preise den Sieg des ewigen Königs.
Es freue sich auch die Erde,
erhellt vom strahlenden Licht,
und, vom Glanze des ewigen Königs erleuchtet,
erkenne sie, wie aller Enden die Finsternis von ihr gewichen.

Es freue sich auch die Kirche
im herrlichen Glanze solchen Lichtes,
und der Lobgesang ihrer Kinder
erfülle das Haus unseres Gottes.

Darum, meine Lieben,
die ihr beim Schein des Osterlichtes zugegen seid,
rufet mit mir an die Barmherzigkeit des allmächtigen Gottes,
dass er, der uns mit der Klarheit seines Lichtes erfülle
und unser Loblied gnädig annehme.

Oh Durch Jesum Christum,
seinen Sohn, unseren Herren,
der mit ihm und dem Heiligen Geiste
lebet und regieret
von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Lesung

aus dem Matthäusevangelium 28,1-10

Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Erscheinung war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. Die Wachen aber erbebten aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot.
Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die Stätte, wo er gelegen hat und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern: Er ist auferstanden von den Toten. Und siehe, er geht vor euch hin nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt.
Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen. Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Und sie traten zu ihm und umfassten seine Füße und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen: Dort werden sie mich sehen.

Glockenläuten

Lied: „Christ ist erstanden“ (EG 99)

Christ ist erstanden
von der Marter alle;
des solln wir alle froh sein,
Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.

Wär er nicht erstanden,
so wär die Welt vergangen;
seit dass er erstanden ist,
so lobn wir den Vater Jesu Christ’.
Kyrieleis.

Halleluja,
Halleluja,
Halleluja!
Des solln wir alle froh sein,
Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.

Osterpredigt

Musik

Lesung

Kolosserbrief 3, 10-15 in Auswahl

Ihr habt den alten Menschen mit seinen Gewohnheiten ausgezogen und den neuen Menschen angelegt wie ein neues Gewand. Der Schöpfer hat ihn nach seinem Bild erneuert, damit er zur Erkenntnis gelangt. Gott hat euch als seine Heiligen erwählt, denen er seine Liebe schenkt. Darum legt nun das neue Gewand an: herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Freundlichkeit und Geduld. Vor allem aber bekleidet euch mit der Liebe. Sie ist das Band, das euch zu vollkommener Einheit zusammenschließt.
Und der Friede, den Christus schenkt, lenke eure Herzen. Dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Und dafür sollt ihr dankbar sein!

Fortsetzung der Predigt

Performance

Musik

Erstanden ist der heilig Christ, (Andreas Raselius, 1563-1602)

Erstanden ist der heilig Christ, alleluja, der aller Welt ein Tröster ist, alleluja.
Und wär er nicht erstanden, alleluja, so wär die Welt vergangen, alleluja.
Seit dass er erstanden ist, alleluja, so loben wir dich, Herr Jesu Christ, alleluja.

Du lieber Engel, Dank sei dir, alleluja, getröstet gehen wir von hier, alleluja.
Nun singet alle voller Freud, alleluja, der Herr ist auferstanden heut, alleluja.
Lasst uns alle fröhlich sein, alleluja, und Christus soll unser Tröster sein, alleluja.

Glaubensbekenntnis

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat,
Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserm Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn
angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, allgemeine und apostolische Kirche.

Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
Amen.

Lied: „Kommt mit Gaben und Lobgesang“ (EG 229)

1. Kommt mit Gaben und Lobgesang,
jubelt laut und sagt fröhlich Dank:
Er bricht Brot und reicht uns den Wein
fühlbar will er uns nahe sein.
Kehrvers:
Erde, atme auf, Wort, nimm deinen Lauf!
Er, der lebt, gebot: Teilt das Brot!

2. Christus eint uns und gibt am Heil
seines Mahles uns allen teil,
lehrt uns leben von Gott bejaht.
Wahre Liebe schenkt Wort und Tat.
Kehrvers:
Erde, atme auf, Wort, nimm deinen Lauf!
Er, der lebt, gebot: Teilt das Brot!

3. Jesus ruft uns. Wir sind erwählt,
Frucht zu bringen, wo Zweifel quält.
Gott, der überall zu uns hält,
gibt uns Wort und Brot für die Welt.
Kehrvers
Erde, atme auf, Wort, nimm deinen Lauf!
Er, der lebt, gebot: Teilt das Brot!

Abendmahlsliturgie

Der Herr sei mit euch
Und mit deinem Geiste.
Die Herzen in die Höhe
Wir erheben sie zum Herrn
Lasst uns danksagen dem Herrn, unserem Gott,
Das ist würdig und recht.

Sanctus

Clemens non Papa (ca. 1510 – ca. 1555)
Sanctus dominus deus Sabaoth.
Pleni sunt Caeli et terra gloria tua.

Fürbitten

als Abendmahlsgebet mit Liedruf aus EG 556 „Die Sonne geht auf“
Die Sonne geht auf: Christ ist erstanden! Die Nacht ist vorbei.

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Friedensgruß

Der Friede des Herrn sei mit euch allen +. Amen

Musik: „Im Lande der Knechtschaft“

La la la la la la la la la
Im Lande der Knechtschaft, da lebten sie lang, in fremde Gefilde verbannt. Vergessen die Freiheit, verstummt ihr Gesang und die Hoffnung vergraben im Sand. Nur heimlich im Herzen, da hegten sie bang den Traum vom gelobten Land.
Doch: Mirjam, Mirjam schlug auf die Pauke und mirjam tanzte vor ihnen her. Alle, alle fingen zu tanzen an: Groß war Gottes Tat am Meer.
La la la la la la la la la

(Text nach Exodus; Melodie: Claudia Mitscha-Eibl; Satz: Jósef Swider, Carus-Verlag)

Segen

für die Gemeinde am Fernseher

Musik

Mitwirkende

Pfarrerin Gabriele Kainz
Regionalbischof Klaus Stiegler
Lektoren: Siegfried Höhner, Julia Obermaier
Sprecher:innen

Musikalische Gestaltung:
Raselius-Chor
Julia Carina Böttcher, Sopran
Stefan Baier, Orgel

Teamleitung und liturgische Beratung:
Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (chb)

Digitales Liedblatt zum Radiogottesdienst am Karfreitag

Sie können diesen Radiogottesdienst live aus der Kirche „Zum Guten Hirten“ in Oberhaching am 18. April von 10-11 Uhr auf Bayern 1 hören. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Musik und Impuls

Begrüßung

Lied: „Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken“ (EG 91,1-5)

1. Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken,
mich in das Meer der Liebe zu versenken,
die dich bewog, von aller Schuld des Bösen
uns zu erlösen.

2. Vereint mit Gott, ein Mensch gleich uns auf Erden
und bis zum Tod am Kreuz gehorsam werden,
an unsrer Statt gemartert und zerschlagen,
die Sünde tragen:

3. welch wundervoll hochheiliges Geschäfte!
Sinn ich ihm nach, so zagen meine Kräfte,
mein Herz erbebt; ich seh und ich empfinde
den Fluch der Sünde.

4. Gott ist gerecht, ein Rächer alles Bösen;
Gott ist die Lieb und lässt die Welt erlösen.
Dies kann mein Geist mit Schrecken und Entzücken
am Kreuz erblicken.

5. Seh ich dein Kreuz den Klugen dieser Erden
ein Ärgernis und eine Torheit werden:
so sei’s doch mir, trotz allen frechen Spottes,
die Weisheit Gottes.

Liturgische Begrüßung

Psalm 22 und
Lied: „Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr“ (EG 382)

1. Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr;
fremd wie dein Name sind mir deine Wege.
Seit Menschen leben, rufen sie nach Gott;
mein Los ist Tod, hast du nicht andern Segen?
Bist du der Gott, der Zukunft mir verheißt?
Ich möchte glauben, komm mir doch entgegen.

2. Von Zweifeln ist mein Leben übermannt,
mein Unvermögen hält mich ganz gefangen.
Hast du mit Namen mich in deine Hand,
in dein Erbarmen fest mich eingeschrieben?
Nimmst du mich auf in dein gelobtes Land?
Werd ich dich noch mit neuen Augen sehen?

Kyrie

Tagesgebet

Lesung

Johannesevangelium 19,16-18

Da überantwortete Pilatus ihnen Jesus, dass er gekreuzigt würde. Sie nahmen ihn aber, und er trug selber das Kreuz und ging hinaus zur Stätte, die da heißt Schädelstätte, auf Hebräisch Golgatha. Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, Jesus aber in der Mitte.

Biblische Stimmen:
Eine Frau aus der Menge

Biblische Stimmen:
Ein Soldat

Musik

J.S. Bach: Sarabande (Exposition) C-Dur BWV 1009

Lesung

Johannesevangelium 19,19-24

Pilatus aber schrieb eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz; und es war geschrieben: Jesus von Nazareth, der Juden König. Diese Aufschrift lasen viele Juden, denn die Stätte, wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt. Und es war geschrieben in hebräischer, lateinischer und griechischer Sprache. Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: Schreibe nicht: Der Juden König, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der Juden König. Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben. Die Soldaten aber, da sie Jesus gekreuzigt hatten, nahmen seine Kleider und machten vier Teile, für jeden Soldaten einen Teil, dazu auch den Rock. Der aber war ungenäht, von oben an gewebt in einem Stück. Da sprachen sie untereinander: Lasst uns den nicht zerteilen, sondern darum losen, wem er gehören soll. So sollte die Schrift erfüllt werden, die sagt: »Sie haben meine Kleider unter sich geteilt und haben über mein Gewand das Los geworfen.« Das taten die Soldaten.

Musik

Fauré: Elegie

Biblische Stimmen: Pontius Pilatus

Lesung

Johannesevangelium 19, 25-29

Es standen aber bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester, Maria, die Frau des Klopas, und Maria Magdalena. Als nun Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn!
Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. Danach, als Jesus wusste, dass schon alles vollbracht war, spricht er, damit die Schrift erfüllt würde: Mich dürstet. Da stand ein Gefäß voll Essig. Sie aber füllten einen Schwamm mit Essig und legten ihn um einen Ysop und hielten ihm den an den Mund.

Biblische Stimmen: Der Soldat

Lesung

Johannesevangelium 19, 30

Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht. Und neigte das Haupt und gab den Geist hin.

Predigt

unterbrochen von Interpretationen zu „Sometimes I feel like a motherless Child“

Musik

”Sometimes I feel like a motherless child”
Sometimes I feel like a motherless child,
Sometimes I feel like a motherless child,
Sometimes I feel like a motherless child,
A long way from home, a long way from home.

Sometimes I feel like freedom is near
Sometimes I feel like freedom is here
Sometimes I feel like freedom is so near
But we’re so far from home

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Lied: „O Welt, sieh hier dein Leben“ (EG 84, 1.8.9.10)

1. O Welt, sieh hier dein Leben
am Stamm des Kreuzes schweben,
dein Heil sinkt in den Tod.
Der große Fürst der Ehren
lässt willig sich beschweren
mit Schlägen, Hohn und großem Spott.

8. Nun, ich kann nicht viel geben
in diesem armen Leben,
eins aber will ich tun:
Es soll dein Tod und Leiden,
bis Leib und Seele scheiden,
mir stets in meinem Herzen ruhn.

9. Ich will’s vor Augen setzen,
mich stets daran ergötzen,
ich sei auch, wo ich sei;
es soll mir sein ein Spiegel
der Unschuld und ein Siegel
der Lieb und unverfälschten Treu.

(10. Ich will daraus studieren,
wie ich mein Herz soll zieren
mit stillem, sanftem Mut,
und wie ich die soll lieben,
die mich doch sehr betrüben
mit Werken, so die Bosheit tut.)

Fürbittgebet

Mit Ruf „Sprich du das Wort, das tröstet und befreit.“

Lied: „Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr“ (EG 382,3)

Sprich du das Wort, das tröstet und befreit
und das mich führt in deinen großen Frieden.
Schließ auf das Land, das keine Grenzen kennt,
und lass mich unter deinen Kindern leben.
Sei du mein täglich Brot, so wahr du lebst.
Du bist mein Atem, wenn ich zu dir bete.

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Musik

Arvo Pärt: Vater unser

Verabschiedung und Segen

Musik

Vivaldi: Cello Sonate e-Moll VI Allegro und II Allegro

Mitwirkende

Liturgie und Predigt:
Pfarrerin Irene Geiger-Schaller, Vikarin Gesa Lienhop

Lesungen: Julian Emmert

Musikalische Leitung, Orgel, Synthesizer und Klavier: Michael Leyk
Gesang: Gesa Lienhop
Violoncello: Felix Stross

Teamleitung und liturgische Beratung:
Pfarrerin Julia Rittner-Kopp

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (chb)

Digitales Liedblatt zum Fernsehgottesdienst #grenzenloshoffen aus der Gedenkstätte Flossenbürg

Vor 80 Jahre wurde Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg ermordet. Sie können den Gedenkgottesdienst live aus Flossenbürg am 6. April von 10-11 Uhr im Bayerischen Fernsehen und im Deutschlandfunk hören. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Begrüßung

an Bonhoeffers Hinrichtungsstätte

Morgenlied „Er weckt mich alle Morgen“ EG 452,1+2

1. Er weckt mich alle Morgen,
er weckt mir selbst das Ohr.
Gott hält sich nicht verborgen,
führt mir den Tag empor,
dass ich mit seinem Worte
begrüß das neue Licht.
Schon an der Dämmrung Pforte
ist er mir nah und spricht.

2. Er spricht wie an dem Tage,
da er die Welt erschuf.
Da schweigen Angst und Klage;
nichts gilt mehr als sein Ruf.
Das Wort der ewgen Treue,
die Gott uns Menschen schwört,
erfahre ich aufs Neue
so, wie ein Jünger hört.

Eröffnung am Altar und Begrüßung im Zelt

Musik

„Aber du weißt den Weg für mich“ aus Taizé

Gebet

Lied: „Aber du weißt den Weg für mich“ (Taizé)

Gott, lass meine Gedanken
sich sammeln zu dir.
Bei dir ist das Licht,
du vergisst mich nicht.
Bei dir ist die Hilfe,
bei dir ist die Geduld.
Ich verstehe deine Wege nicht,
aber du weißt den Weg für mich.

Lesung

aus dem Markus-Evangelium 10, 35-45

Da gingen Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, zu Jesus und sprachen zu ihm: Meister, wir wollen, dass du für uns tust, was wir dich bitten werden. Er sprach zu ihnen: Was wollt ihr, dass ich für euch tue? Sie sprachen zu ihm: Gib uns, dass wir sitzen einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken in deiner Herrlichkeit. Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr wisst nicht, was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder euch taufen lassen mit der Taufe, mit der ich getauft werde? Sie sprachen zu ihm: Ja, das können wir. Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr werdet zwar den Kelch trinken, den ich trinke, und getauft werden mit der Taufe, mit der ich getauft werde; zu sitzen aber zu meiner Rechten oder zu meiner Linken, das zu geben steht mir nicht zu, sondern das wird denen zuteil, für die es bestimmt ist.
Und als das die Zehn hörten, wurden sie unwillig über Jakobus und Johannes. Da rief Jesus sie zu sich und sprach zu ihnen: Ihr wisst, die als Herrscher gelten, halten ihre Völker nieder, und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an. Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein; und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein.
Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.

Glaubensbekenntnis

mit Worten Dietrich Bonhoeffers

Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.

Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage so viel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.

Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.

Ich glaube, dass Gott kein zeitloses Fatum ist, sondern dass er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

Station I
Bonhoeffer in Haarlem

Musik

Swing low, sweet chariot (Spiritual)

Swing low, sweet chariot,
Comin‘ for to carry me home;
Swing low, sweet chariot,
Comin‘ for to carry me home.

I looked over Jordan,
And what did I see,
Comin‘ for to carry me home,
A band of angels comin‘ after me,
Comin‘ for to carry me home.

Swing low, sweet chariot,
Comin‘ for to carry me home;
Swing low, sweet chariot,
Comin‘ for to carry me home.

If you get there before I do,
Comin‘ for to carry me home,
Tell all my friends I’m comin‘ too,
Comin‘ for to carry me home.

Station II
1933 „Die Kirche vor der Judenfrage“

Musik

„Christen und Heiden“

Menschen gehen zu Gott
in ihrer Not,
flehen um Hilfe,
bitten um Glück und Brot,
um Errettung aus Krankheit,
Schuld und Tod.
So tun sie alle, alle,
Christen und Heiden.

Menschen gehen zu Gott
in Seiner Not,
finden ihn arm, geschmäht,
ohne Obdach und Brot,
sehn ihn verschlungen von Sünde,
Schwachheit und Tod.
Christen stehen bei Gott
in Seinen Leiden.

Gott geht zu allen Menschen
in ihrer Not,
sättigt den Leib und die Seele
mit Seinem Brot,
stirbt für Christen und Heiden
den Kreuzestod,
und vergibt ihnen beiden.

People cry out to God in their distress.
Beseeching and praying for goodness and for bread.
For salvation from sickness guilt and death.
Christians or not – they do the same.

People cry out to God in God´s distress.
Finding him poor and homeless without bread.
See him entangled in weakness sin and death.
They stand by God – in God´s own passion.

God comes to ev’ryone in their distress,
God feeds their souls and bodies with holy bread.
Dies on a cross for both Christians and all people.
and God forgives – forgives them all.

Station III
1934 „Wie wird Friede?“

Lied: „Es wird sein in den letzten Tagen“ (EG 426)

1. Es wird sein in den letzten Tagen,
so hat es der Prophet gesehn,
da wird Gottes Berg überragen
alle anderen Berge und Höhn.
Und die Völker werden kommen
von Ost, West, Süd und Nord,
die Gott Fernen und die Frommen,
zu fragen nach Gottes Wort.

Auf, kommt herbei!
Lasst uns wandeln im Lichte des Herrn!

2. Es wird sein in den letzten Tagen,
so hat es der Prophet geschaut,
da wird niemand Waffen mehr tragen,
deren Stärke er lange vertraut.
Schwerter werden zu Pflugscharen
und Krieg lernt keiner mehr.
Gott wird seine Welt bewahren
vor Rüstung und Spieß und Speer.

Auf, kommt herbei!
Lasst uns wandeln im Lichte des Herrn!

3. Kann das Wort von den letzten Tagen
aus einer längst vergangnen Zeit
uns durch alle Finsternis tragen
in die Gottesstadt, leuchtend und weit?
Wenn wir heute mutig wagen,
auf Jesu Weg zu gehn,
werden wir in unsern Tagen
den kommenden Frieden sehn.

Auf, kommt herbei!
Lasst uns wandeln im Lichte des Herrn.

Predigt

Lied: „El mansejo – Hört die Botschaft“

1. Hear the message we are now proclaiming
about justice and peace for the whole word.
Hear the message we are now proclaiming
about justice and peace for the whole word.
With faith and with love and with hope we shall fight for the world.
With faith and with love and with hope we shall fight for the world.

2. Hört die Botschaft, die wir heut‘ verkünden:
Singt von Frieden und Recht für die Menschen.
Hört die Botschaft, die wir heut‘ verkünden:
Singt von Frieden und Recht für die Menschen.
Vertraut auf Gott, tragt die Hoffnung in unsere Welt.
Vertraut auf Gott, tragt die Hoffnung in unsere Welt.

Station IV
New York

Lied: „My God, my God“

My God, my God,
may it never end –
the sand and the sea,
the rustle of the water,
the lightning of the sky,
the prayer of man.

Mein Gott, mein Gott,
lass niemals enden:
den Sand und das Meer,
das Rauschen des Wassers,
die Blitze des Himmels
und das Gebet des Menschen.

Fürbitten

mit 3 Liedrufen

Herr, erhöre uns:
We shall overcome, we shall overcome, we shall overcome, someday.

Herr, erhöre uns:
We are not afraid, we are not afraid, we are not afraid, someday.

Herr, erhöre uns:
Truth shall make us free, truth shall make us free, truth shall make us free, someday.

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Lied: „Von guten Mächten treu und still umgeben“ (EG 65)

1. Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

2. Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.

3. Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

4. Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.

Refrain
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Segen

Mitwirkende

Mitwirkende:
Liturgie: Pfarrerin Carmen Riebl
Predigt: Landesbischof Christian Kopp
Sprecher Bonhoeffer-Biografie: Prof. Dr. Florian Höhne

Musikalische Leitung: Uwe Steinmetz
Band: Victor Alcantara – Klavier
Michael Straube – Kontrabass
Uwe Steinmetz
Maria Helmin – Gesang

Teamleitung und liturgische Beratung:
Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (chb)

Digitales Liedblatt zum Fernsehgottesdienst zur Einführung von Regionalbischöfin Berthild Sachs

Sie können den Gottesdienst live aus der Stadtkirche Bayreuth am 16. März von 10-11 Uhr im Bayerischen Fernsehen sehen. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Musik und Einzug

Eröffnung und Begrüßung

Lied: „Die güldene Sonne“ (EG 444)

1. Die güldene Sonne
bringt Leben und Wonne,
die Finsternis weicht.
Der Morgen sich zeiget,
die Röte aufsteiget,
der Monde verbleicht.

3. Kommt, lasset uns singen,
die Stimmen erschwingen,
zu danken dem Herrn.
Ei bittet und flehet,
dass er uns beistehet
und weiche nicht fern.

4. Es sei ihm gegeben
mein Leben und Streben,
mein Gehen und Stehn.
Er gebe mir Gaben
zu meinem Vorhaben,
lass richtig mich gehn.

5. In meinem Studieren
wird er mich wohl führen
und bleiben bei mir,
wird schärfen die Sinnen
zu meinem Beginnen
und öffnen die Tür.

Der Mensch vor Gott

Psalmgebet

Kyrie

aus der Messe in G-Dur op. 151 von Josef Rheinberger

Gebet

Evangelium

Da kam Jesus mit seinen Jüngern zu einem Garten, der hieß Gethsemane, und sprach zu ihnen: Setzt euch hierher, solange ich dorthin gehe und bete. Und er nahm mit sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an zu trauern und zu zagen. Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibt hier und wachet mit mir!
Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist’s möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!
Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Konntet ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.

Zum zweiten Mal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist’s nicht möglich, dass dieser Kelch vorübergehe, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille! Und er kam und fand sie abermals schlafend, und ihre Augen waren voller Schlaf. Und er ließ sie und ging wieder hin und betete zum dritten Mal und redete abermals dieselben Worte. Dann kam er zu den Jüngern und sprach zu ihnen: Ach, wollt ihr weiter schlafen und ruhen? Siehe, die Stunde ist da, dass der Menschensohn in die Hände der Sünder überantwortet wird. Steht auf, lasst uns gehen! Siehe, er ist da, der mich verrät.
(Mt 26,36–46)

Glaubensbekenntnis

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat,
Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserm Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn
angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, allgemeine und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
Amen.

Lied: „Korn, das in die Erde“ (EG 98, 1-3)

1. Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt,
Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt –
Liebe lebt auf, die längst erstorben schien:
Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.

2. Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab,
wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab.
Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn?
Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.

3. Im Gestein verloren Gottes Samenkorn,
unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn –
hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien:
Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.

Einführung
Regionalbischöfin Berthild Sachs

Lesung

Jesus hat jedem eine besondere Gabe geschenkt: Die einen hat er zu Aposteln gemacht. Andere zu Propheten oder zu Verkündern der Guten Nachricht. Und wieder andere zu Hirten oder Lehrern. Deren Aufgabe ist es, die Heiligen für ihren Dienst zu schulen. So soll der Leib von Christus aufgebaut werden.
Schließlich sollen wir alle vereint sein im Glauben und in unserer Kenntnis von Gottes Sohn. Wir sollen zu vollendeten Menschen werden und erwachsen genug, Christus in seiner ganzen Fülle zu erfassen. Wir sollen uns an die Wahrheit halten und uns von der Liebe leiten lassen. So wachsen wir in jeder Hinsicht dem entgegen, der das Haupt ist: Christus.
Von ihm her wird der ganze Leib zusammengefügt und durch Verbindungen zusammengehalten und gestützt. Dabei erfüllt jedes einzelne Teil seine Aufgabe, entsprechend der Kraft, die ihm zugeteilt ist. So wächst der ganze Leib heran, und erbaut sich selbst in der Liebe.
(Eph 4, 11-13.15-16)

Geistliches Wort zur Einführung

Bittlied um den Heiligen Geist: „O heilger Geist, kehr bei uns ein“ (EG 130, 1+3)

1. O Heilger Geist, kehr bei uns ein
und lass uns deine Wohnung sein,
o komm, du Herzenssonne.
Du Himmelslicht, lass deinen Schein
bei uns und in uns kräftig sein
zu steter Freud und Wonne.
Sonne, Wonne,
himmlisch Leben willst du geben, wenn wir beten;
zu dir kommen wir getreten.

2. Steh uns stets bei mit deinem Rat
und führ uns selbst auf rechtem Pfad,
die wir den Weg nicht wissen.
Gib uns Beständigkeit, dass wir
getreu dir bleiben für und für,
auch wenn wir leiden müssen.
Schaue, baue,
was zerrissen und beflissen, dich zu schauen
und auf deinen Trost zu bauen.

Einführungsfragen

Gebete zur Einführung

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Segnung und Sendung

Übergabe des Amtskreuzes

Wort an die Gemeinde

Gruß aus dem Kirchenkreis

Musik

Albert Becker: Sehet, welch eine Liebe

Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeiget,
dass wir Gottes Kinder sollen heißen.
Darum kennet euch die Welt nicht, denn sie kennen ihn nicht.

Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeiget,
dass wir Gottes Kinder sollen heißen.

Predigt

zu Römer 5,1–5

Lied: „Alles ist an Gottes Segen“ (EG 352, 1-4)

1. Alles ist an Gottes Segen
und an seiner Gnad gelegen
über alles Geld und Gut.
Wer auf Gott sein Hoffnung setzet,
der behält ganz unverletzet
einen freien Heldenmut.

2. Der mich bisher hat ernähret
und mir manches Glück bescheret,
ist und bleibet ewig mein.
Der mich wunderbar geführet
und noch leitet und regieret,
wird forthin mein Helfer sein.

3. Sollt ich mich bemühn um Sachen,
die nur Sorg und Unruh machen
und ganz unbeständig sind?
Nein, ich will nach Gütern ringen,
die mir wahre Ruhe bringen,
die man in der Welt nicht find’t.

4. Hoffnung kann das Herz erquicken;
was ich wünsche, wird sich schicken,
wenn es meinem Gott gefällt.
Meine Seele, Leib und Leben
hab ich seiner Gnad ergeben
und ihm alles heimgestellt.

Fürbitten

mit Liedruf EG 178.9
Kyrie eleison, Kyrie eleison, Kyrie eleison.

Musik

Dresdener Amen

Segen

für die Fernsehgemeinde

Musik

Mitwirkende

Liturgie: Landesbischof Christian Kopp, Dekan Jürgen Hacker, Pfarrer Carsten Brall
Predigt: Regionalbischöfin Berthild Sachs
Lektorin: Sr Elise Stawenow, Daniela Senger

Musik:
Kammerchor der Hochschule für evangelische KirchenMusik Bayreuth,
Leitung: Prof. Steven Heelein,
Michaela Maucher, Mezzosopran
Christine Leibbrand-Kügerl, Harfe
KMD Michael Dorn, Orgel

Teamleitung und liturgische Beratung:
Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen

Digitales Liedblatt: ELKB Social Media (chb)