31.05.2026 von 10.00-10.32 in Bayern 1 live, danach als Podcast abrufbar
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Text der Morgenfeiern auch im Sonntagsblatt abrufbar https://www.sonntagsblatt.de/morgenfeier
Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen aus München

In jedem Leben bleibt eine unerfüllte Sehnsucht, eine Lücke. Was könnte sie schließen, auch nur für einen Moment? Vielleicht sind es die Segensworte, mit denen seit über 500 Jahren jeder evangelische Gottesdienst endet.
Der die Lücken schließt
Ach, diese Lücke
„Ach diese Lücke! Diese entsetzliche Lücke! “ Mit diesem tiefen Seufzer grüße ich Sie herzlich an diesem Sonntagmorgen. Er stammt von Goethe. Und bei ihm vom jungen Werther, der unglücklich verliebt ist in Lotte. Sie ist mit einem anderen verlobt.
Ach diese Lücke! Diese entsetzliche Lücke, die ich hier in meinem Busen fühle! Ich denke oft, wenn du sie nur einmal, nur einmal an dieses Herz drücken könntest, diese ganze Lücke würde ausgefüllt sein. [1]
Die Lücke, die Leere. Ich liebe, aber ich werde nicht zurückgeliebt. Da war etwas und ist nicht mehr. Da fehlt jemand. Und: Es wird nie so sein, wie ich es mir wünsche. Es wird nie so sein, wie es sein sollte.
Ein Film hat mir vor ein paar Wochen diese Lücke in Erinnerung gebracht. Er erzählt die wahre Geschichte vom Burgschauspieler Joachim Meyerhoff, der sein Leben in genial witzigen Büchern verarbeitet. Wie in Ach, diese Lücke – und gibt dem eine Sprache, was jede und jeder von uns kennt. Passe ich in diese Welt? Was hat das alles mit mir zu tun? Da ist doch immer eine Lücke, ein Graben, ein Riss. Eine Entfremdung. Der junge Joachim, den seine Oma von Senta Berger gespielt so originell „Lieberling“ nennt, leidet unter diesem Gefühl doppelt und dreifach. Der Tod hat eine große Lücke geschlagen in sein junges Leben. Ihm den Bruder genommen bei einem Verkehrsunfall. Da war er selbst noch ein kleiner Junge. Er kann gar nicht mehr er selbst sein, weil er für den geliebten Bruder leben will und nicht weiß, wie das gehen soll. Er verkriecht sich monatelang in sein Zimmer. Dann der rettende Gedanke: Ich werde Schauspieler werden. Es klappt an der Schauspielschule München. Aber dann erlebt er nur Scheitern. Alles Quatsch und sinnlos. Ich passe nicht in diese Welt! Warum, wozu bin ich da? Was soll ich hier?
So fragen wir uns, wenn wir jung sind. Und noch so viele Lebensentscheidungen zu treffen haben. Aber es hört ja nie auf. Es tun sich doch immer wieder neue Lücken auf, die müssen gar nicht mein eigenes Leben betreffen. Auf den Straßen, egal, durch welche Stadt ich laufe, sehe ich gestrandete Menschen. Die hatten sicher auch mal eine ganz andere Vorstellung davon, wie ihr Leben sein sollte. Und es ist so anders gekommen. Ich höre von Gewalt gegen Frauen, dass ich es kaum noch ertrage. Die Welt der gewalttätigen Männer greift um sich, frisst sich in alle Ecken und Länder. In deren Welt will ich gar nicht hineinpassen. Aber ich will sie ihnen doch auch nicht überlassen diese Welt voller Gewalt. Eine Mädchenschule in Teheran ist bombardiert worden in den ersten Tagen des unseligen Krieges im Iran. Über 130 Mädchen sind gestorben. Und so weiter und so weiter. Und der Präsident, der die Bomben losgeschickt hat, hatte gar kein klares Ziel. Weder für diesen Krieg noch für sein Regierungshandeln. Außer, dass er und seine Familie um Milliarden reicher sein wollen. Junge Menschen haben große seelische Nöte. Diese Welt heißt sie nicht willkommen.
Ach diese Lücke! Diese entsetzliche Lücke…
Und dann die Verzweiflung an sich selbst. Diese Lücke, nicht die zu sein, die ich sein wollte. Als Mutter habe ich immer wieder darunter gelitten, nicht meinem Ideal einer „guten Mutter“ entsprechen zu können. War ich zu streng? War ich da zu laut? Hätte ich mehr dies und das tun müssen? Und ja, ich hatte Mühe, mir das zu verzeihen. Einfacher wurde es, als ich angefangen habe darüber mit meinen Kindern zu sprechen. Enttäuschen, Illusionen von sich selbst verabschieden, immer wieder diese Lücke. Im Film sagt der Großvater seinem Enkel zum Trost: Es ist die große Sehnsucht, der Schmerz über diese Lücke, den wir alle kennen. Die Lücke zwischen uns und dem, was wir wollen.
Ich denke oft, wenn du sie nur einmal, nur einmal an dieses Herz drücken könntest, diese ganze Lücke würde ausgefüllt sein.
Die Geliebte sollte ihn ans Herz drücken, dann wäre alles gut, das wünscht sich der junge Werther bei Goethe. Die Lücke schließt sich durch Liebe. Und wenn auch nur für einen Moment. Sie lässt sich vielleicht auch nur durch Liebe ertragen.
Wer könnte uns ans Herz drücken heute Morgen, liebe Hörerinnen und Hörer? Sie? Mich? Ich finde: Es hilft. Immer. Ein Mensch. Eine Musik, ein Lied….
Der die Lücken zumauert
Du sollst heißen: „Der die Lücken zumauert und die Wege ausbessert, dass man da wohnen könne“. (Jes 58,12)
Die Lücken zumauern. Das ist ein göttlicher Auftrag aus dem Buch Jesaja. Ein Auftrag an Menschen, die zurückkehren in ihre geliebte Stadt. Sie liegt in Schutt und Asche, im Krieg zerstört, von Menschen verwüstet. Sie sollen die Häuser wieder bewohnbar machen. Die Straßen pflastern, die Wege ebnen, ausbessern, damit keiner stolpert oder stürzt. Das geht, das können wir Menschen. Aufbauen, was andere zerstört haben. Oder was Sturmfluten oder Erdbeben kaputt gemacht haben. Lücken zumauern, damit der Wind nicht durchpfeift im Haus. Aber die inneren Lücken – da wird es schon schwieriger und nicht ganz klar, ob es geht und ob es überhaupt gut ist, sie zuzumauern?
Mich beeindruckt Günther Uecker und die Geschichte seiner Kunst. Nägel auf Brettern, auf Metallplatten, auf Leinwänden. Ganze Bilder sind entstanden, Nagelbilder. Sie zeigen etwas Weiches und Zärtliches, obwohl sie aus einem gewaltigen und gewaltvollen Kraftakt entstanden sind. Spiralen, Weizenfeldartige Gebilde, durch die ein Wind weht. Kreise. Geordnete Quadrate. Günther Uecker war ein Kriegskind, ein Kriegsjugendlicher. Und hat das erste Mal Nägel in Bretter geschlagen, um seine Mutter und seine Schwester zu schützen vor den russischen Soldaten, die dabei waren, die Heimatinsel Wustrow einzunehmen und in die Häuser zu rennen, um sich die Frauen zu holen. Günther hat alle Fenster und Türen seines Elternhauses von innen mit Brettern vernagelt. Keine Lücke offen für den Eindringling.
Später macht Uecker aus dieser Erfahrung Kunst. Mit dem Hammer auf Nägel draufhauen, das ist laut, da braucht man Kraft. Aber bei ihm ist immer dabei die zärtliche Gebärde: die Frauen zu schützen. Seine Kunst verbindet beides.[2]
Du sollst heißen: „Der die Lücken zumauert sagt Jesaja, und die Wege ausbessert, dass man da wohnen könne“. Uecker war so einer, der die Lücken zumauert, ohne das Herz dabei hart werden zu lassen.
Zunageln, zumauern, ja, aber bitte nicht das Herz und nicht die Seele. Denn erst wer die Lücke fühlt, den Schmerz, den Verlust, die Sehnsucht nach einem anderen Leben, der kann auch getröstet werden. Das sagt ein anderer Künstler: Leonard Cohen, in einem Lied: Ja, die Kriege werden weiter gehen, die heilige Friedenstaube wird wieder eingefangen. Sie wird nie frei sein. Da ist ein Riss, der durch alles geht. There`s a crack in everything. Und genau da fällt das Licht herein. That’s where the light gets in.
Ein Segen wie eine Zauberformel
In der jüdischen und-christlichen Religion kennen wir eine Geste und ein paar Worte, die beides sind: Licht im Dunkel und zarte liebevolle Lückenschließer für ein menschliches Herz. Am Ende jedes evangelischen Gottesdienstes kann man die Worte hören. Am Ende jeder evangelischen Morgenfeier. Die Worte sind wie eine Zauberformel, so hat es mal ein Kind zu einer Kollegin gesagt, die alle Erstklässler gesegnet hat. Das ist deine Zauberformel!
Gott segne und behüte dich
Gott lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig
Gott erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
Worte, die bewirken, was sie sagen. Wohlklang, Wohlbefinden, inneren Frieden. Das Glück eines leuchtenden Angesichts über mir. Für mich ist dieser Segen der schönste Lückenschließer für meine Seele. Seit Jahrtausenden unterwegs zu jedem und jeder von uns- für Sonntage, für Alletage. Er nutzt sich nicht ab. Ich kann ihn nicht oft genug hören. Und nicht oft genug selber aussprechen. Sogar in den Händen, die sich öffnen zum Segen, spürt man in jeder Zelle der Haut: hier fließt die positivste schönste Energie. Als würde man unter einer Glücksdusche stehen und mit dem Köstlichsten berieselt werden.
Gott segne dich – es ist schön, dass es dich gibt. Dein Leben soll reich beschenkt werden mit Gutem. Und behüte dich – du bist eingehüllt in Schutz. Niemand kann dich zerstören, dein Wesen, das von Gott in dir, ist unantastbar. Und so geht es weiter. Dreimal drei Gaben. Dreimal drei göttliche Weisen, sich uns Menschen zu zeigen. Heute am Sonntag Trinitatis, Dreifaltigkeit, passt das gut, dem nachzusinnen. Gott ist mehr als einer im Himmel da oben. Gott verschwendet in seinem Nahesein. Vater, Mutter, Sohn, heilige Geistkraft. Segnet, behütet, ist gnädig. Und das allerschönste: sein Angesicht leuchtet über uns.
Von diesem Leuchten erzählt die Schriftstellerin Marica Bodrožić, das sie schon als Kind wahrgenommen hat. Nicht in einer Kirche, nicht in einem Gottesdienst, sondern überall, wo sie ist. Zusammen mit ihrer Schwester ist sie der Allmacht und Gewalt ihrer Eltern ausgeliefert. Sie sind als Gastarbeiter aus Kroatien in Deutschland gelandet. Ein hartes Leben und einen harten Umgang miteinander gewöhnt. Ohrfeigen, Beschimpfungen, Misshandlungen. Und doch passiert etwas ganz anderes in der kindlichen Seele. Sie schreibt über den Gott der Eltern:
„Ihr Gott ist für alles ein Steinschlag, auch er soll mich mit ihren Worten schlagen, sie sagen, Gott weiß alles, er sieht dich. Aber ich kenne schon lange einen anderen Gott und glaube diesem Steingott nicht. Mein Gott hat eine lebendige Iris, lebt in den Baumwipfeln, im Morgenrot, im Lächeln der Menschen, die mich nicht schlagen, in der Treue meiner Schwester, in ihrem Zittern, wenn wir einander wieder gerettet haben, einander Schutz waren vor dem eisigen Elternblick. Dieser Gott, der alle Wärmelinien verbindet, er kennt mich, er schlägt mich nicht“.[3]
Das leuchtende Angesicht, die lebendige Iris. Wärmelinien zwischen Baumwipfel und Morgenrot. Wärmelinien zwischen Menschen, die den Schmerz über die Lücke in ihrem Herzen nicht mit Gewalt an anderen aushalten. Der eisige Blick ist nicht übermächtig. Da gibt es einen Schutz. Wir können einander schützen vor dem eisigen Blick. Vor dem Steingott. Der ist laut in vielen Gegenden dieser Welt. In vielen Häusern. Bei Menschen, die sich für die treuesten Christen der Welt halten, die auch den Papst belehren wollen – er solle mal besser die Bibel studieren und auf seine theologischen Aussagen achten. Der Steingott regiert bei Islamisten und Mullahs. In den Allmachtsfantasien von Kriegsherren. Das kleine Mädchen Marica hat etwas anderes gesehen und erfahren und legt es uns ans Herz. Und wir wissen, wovon sie spricht:
Das göttliche Antlitz kann auf unserem Gesicht ganz irdisch und diesseitig sichtbar werden. Füreinander.
Die Quelle des Segens
Gott erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
In der Vorstellung der Menschen in der Bibel ist alles, was lebt, angewiesen darauf, dass Gott zugewandt bleibt. Dass sein Angesicht ruht auf Menschen, auf Tieren, auf allem, was wachsen und gedeihen will. Wenn Gott sich abwendet, bedeutet das Tod und Verderben. Wir wissen, dass ein Baby ohne den liebevollen Blick von Mutter, Vater, Großeltern nicht überleben könnte. Nicht wissen könnte, dass es auf der Erde willkommen ist. Wir brauchen die Zuwendung wie Muttermilch, wie Brot und Wasser. Und daher rührt vielleicht die Sehnsucht danach, immer wieder gesegnet zu werden. Immer wieder vom freundlichen Antlitz zu hören. Das beruhigt, vielleicht ein bisschen wie schon damals als Kleinkind.
Deshalb ist es uns Rundfunkpredigerinnen und Predigern wichtig, die Morgenfeier mit diesen kostbaren göttlichen Worten zu schließen. Jede und jeder von uns spricht ihn anders aus. Man hört in der Stimme etwas anderes, eigenes. Man hört die unendliche Vielfalt, wie Gott uns erschaffen hat. Die Behütung, die Gnade, das leuchtende Angesicht, den Frieden. Das ist das Wesentliche. Das Unveränderbare. Aber den göttlichen Ursprung des Segens sprechen wir unterschiedlich aus. Der Herr segne und behüte dich. Gott segne und behüte dich. Gott lasse sein Angesicht, das Angesicht, Gott lasse ihr Angesicht leuchten über dir. Manche von Ihnen ärgern sich darüber. Als würden wir etwas verfälschen. Und drängen darauf: Gott ist Herr und Gott ist männlich anzusprechen in deutscher Sprache.
Wir halten uns dabei an die Bibel in gerechter Sprache an der sehr viele Theologinnen und Theologen zusammengearbeitet haben. Eine neue und sehr gründliche Übersetzung aller biblischen Texte. Ein sehr dickes Buch mit vielen dünnen Seiten. Das Schönste daran ist, finde ich: oben an jedem Seitenrand läuft eine Zeile mit, da sind verschiedene Namen angegeben für den namenlosen Gott, der sich Mose offenbarte mit der schwebenden Formel: Ich werde sein. Ich bin da. Im Hebräischen in vier Buchstaben, die man in jüdischer Tradition aus Ehrfurcht nicht ausspricht und die genau das beinhalten: Gottes Sein und Dasein, wandelbar, mitgehend, das in die Freiheit führt. Und so ist es entstanden, dass Gott mit unterschiedlichen Namen genannt wird und die Bibel in gerechter Sprache listet sie auf – Adonai, Herr; die Lebendige, der Ewige, die Eine, die Schechina- das ist die Gegenwart Gottes auf Erden, HaShem- der Name. Gott begegnet jedes Mal neu, je nachdem, wie ich Gott ausspreche. Und bleibt nicht fixiert auf ein männlich adressiertes Wesen. Die Ewige – das hören wir so selten. Der Herr ist uns vertraut. Aber nur weil wir gewohnt sind, Gott so zu nennen und zu rufen, heißt es noch nicht, dass das der einzig richtige und erlaubte Name ist. Mir leuchtet das am meisten ein, wenn ich daran denke, einen Mann immer nur Chef zu nennen. Mein Mann ist für seine Mitarbeitenden ein Chef, aber Gott sei Dank nicht für mich. Der ist viel mehr in seinem Leben: ein Ehemann, ein Vater, ein Liebender, ein Freund, ein Sohn… Nicht einmal einen Menschen kann man auf etwas fixieren. Warum dann Gott? Gott ist Herr und viel mehr. Gott ist da und wird sein.
Im hebräischen Segen mit dem leuchtenden Angesicht stehen genau diese vier Buchstaben für Gott. Und deshalb sprechen wir die göttliche Segensquelle unterschiedlich aus. Gott ist jenseits aller Geschlechter, Gott ist Eins und vielfältig. Frei, sich mir zu zeigen, immer wieder neu.
Zieh ein zu deinen Toren, sei meines Herzens Gast – so heißt es in einem Kirchenlied. Du hochgelobter Geist des Vaters und des Sohnes. Auch so würden wir Gott nicht rufen in unseren Stoßgebeten und mit dem Ach der Lücke im Herzen. Vielleicht so? Komm Du mein Herr. Mein Herzensgast. Du Ewige, Lebendige. Meine Geliebte. Mein ein und alles. Komm!
Vaterunser
Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.
Segen
Der Herr segne dich und behüte dich;
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
In der Morgenfeier gespielte Musik
„Komm mal her“; Max Raabe.
„Anthem“; Leonard Cohen.
„2. Satz aus: Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll, op. 18“; Sergej Rachmaninoff; Kirile Gerstein.
„Zieh ein zu deinen Toren“; Sjaella.
[1] aus Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werther. Band 2 im Projekt Gutenberg.
[2] DIE ZEIT No 17 ZEIT&KUNST, 24. April 2025, S. 13+14.
[3] Marica Bodrožić, Die Arbeit der Vögel, Luchterhand Verlag, S.171.
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