Digitales Liedblatt zum Fernsehgottesdienst in der Osternacht

Sie können diesen Fernsehgottesdienst live aus der aus der Dreieinigkeitskirche Regensburg am 19. April von 21.45 bis 22.45 Uhr im BR Fernsehen sehen. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Votum

Klagetexte

Gebet

Musik

„Aus der Tiefe“

Aus der Tiefe rufe ich, Herr, mein Gott, zu dir.
Höre meine Stimme, Herr!
Du allein bist Zuflucht in meiner Angst.

Psalm 22

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne.
Mein Gott, des Tages rufe ich,
doch antwortest du nicht,
und des Nachts, doch finde ich keine Ruhe.
Unsere Väter hofften auf dich;
und da sie hofften, halfst du ihnen heraus.
Zu dir schrien sie und wurden errettet,
sie hofften auf dich und wurden nicht zuschanden.
Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch,
ein Spott der Leute und verachtet vom Volk.
Du hast mich aus meiner Mutter Leibe gezogen;
du ließest mich geborgen sein an der Brust meiner Mutter.
Auf dich bin ich geworfen von Mutterleib an,
du bist mein Gott von meiner Mutter Schoß an.
Sei nicht ferne von mir, denn Angst ist nahe;
denn es ist hier kein Helfer.
Rühmt den Ewigen, die ihr ihn fürchtet;
ehrt ihn, all ihr Nachkommen Jakobs,
und scheut euch vor ihm, all ihr Nachkommen Israels!
Denn er hat nicht verachtet noch verschmäht das Elend des Armen
und sein Antlitz vor ihm nicht verborgen;
und da er zu ihm schrie, hörte er’s.

Lied: „Holz auf Jesu Schulter“
(EG 97, 1-3+6)

1. Holz auf Jesu Schulter,
von der Welt verflucht,
ward zum Baum des Lebens
und bringt gute Frucht.
Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn.
Ruf uns aus den Toten,
lass uns auferstehn.

2. Wollen wir Gott bitten,
dass auf unsrer Fahrt
Friede unsre Herzen
und die Welt bewahrt.
Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn.
Ruf uns aus den Toten,
lass uns auferstehn.

3. Denn die Erde klagt uns
an bei Tag und Nacht.
Doch der Himmel sagt uns:
Alles ist vollbracht!
Kyrie eleison,
sieh, wohin wir gehn.
Ruf uns aus den Toten,
lass uns auferstehn.

6. Hart auf deiner Schulter
lag das Kreuz, o Herr,
ward zum Baum des Lebens,
ist von Früchten schwer.
Kyrie eleison,
sieh, wohin wir gehn.
Ruf uns aus den Toten,
lass uns auferstehn.

Lesung

aus 1. Mose 1
(Bibel in gerechter Sprache)

Durch einen Anfang hat Gott Himmel und Erde geschaffen. Da war die Erde Chaos und Wüste, Finsternis lag über der Tiefe, und Gottes Geistkraft schwebte, war wie ein Flirren über den Wassern. Da sprach Gott: »Licht werde«, und Licht wurde. Gott sah das Licht: Ja, es war gut.

Gebet

Entzünden der Osterkerze am Feuer

Einzug Licht mit Wechselgesang

Christus ist das Licht –
Gott sei Lob und Dank

Exultet

und Austeilung des Lichts in Kirchenbänken

Frohlocket nun, ihr Engel und himmlischen Heere;
Frohlocket, ihr Wunderwerke Gottes;
Hell töne, Posaune des Heiles,
und preise den Sieg des ewigen Königs.
Es freue sich auch die Erde,
erhellt vom strahlenden Licht,
und, vom Glanze des ewigen Königs erleuchtet,
erkenne sie, wie aller Enden die Finsternis von ihr gewichen.

Es freue sich auch die Kirche
im herrlichen Glanze solchen Lichtes,
und der Lobgesang ihrer Kinder
erfülle das Haus unseres Gottes.

Darum, meine Lieben,
die ihr beim Schein des Osterlichtes zugegen seid,
rufet mit mir an die Barmherzigkeit des allmächtigen Gottes,
dass er, der uns mit der Klarheit seines Lichtes erfülle
und unser Loblied gnädig annehme.

Oh Durch Jesum Christum,
seinen Sohn, unseren Herren,
der mit ihm und dem Heiligen Geiste
lebet und regieret
von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Lesung

aus dem Matthäusevangelium 28,1-10

Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Erscheinung war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. Die Wachen aber erbebten aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot.
Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die Stätte, wo er gelegen hat und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern: Er ist auferstanden von den Toten. Und siehe, er geht vor euch hin nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt.
Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen. Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Und sie traten zu ihm und umfassten seine Füße und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen: Dort werden sie mich sehen.

Glockenläuten

Lied: „Christ ist erstanden“ (EG 99)

Christ ist erstanden
von der Marter alle;
des solln wir alle froh sein,
Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.

Wär er nicht erstanden,
so wär die Welt vergangen;
seit dass er erstanden ist,
so lobn wir den Vater Jesu Christ’.
Kyrieleis.

Halleluja,
Halleluja,
Halleluja!
Des solln wir alle froh sein,
Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.

Osterpredigt

Musik

Lesung

Kolosserbrief 3, 10-15 in Auswahl

Ihr habt den alten Menschen mit seinen Gewohnheiten ausgezogen und den neuen Menschen angelegt wie ein neues Gewand. Der Schöpfer hat ihn nach seinem Bild erneuert, damit er zur Erkenntnis gelangt. Gott hat euch als seine Heiligen erwählt, denen er seine Liebe schenkt. Darum legt nun das neue Gewand an: herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Freundlichkeit und Geduld. Vor allem aber bekleidet euch mit der Liebe. Sie ist das Band, das euch zu vollkommener Einheit zusammenschließt.
Und der Friede, den Christus schenkt, lenke eure Herzen. Dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Und dafür sollt ihr dankbar sein!

Fortsetzung der Predigt

Performance

Musik

Erstanden ist der heilig Christ, (Andreas Raselius, 1563-1602)

Erstanden ist der heilig Christ, alleluja, der aller Welt ein Tröster ist, alleluja.
Und wär er nicht erstanden, alleluja, so wär die Welt vergangen, alleluja.
Seit dass er erstanden ist, alleluja, so loben wir dich, Herr Jesu Christ, alleluja.

Du lieber Engel, Dank sei dir, alleluja, getröstet gehen wir von hier, alleluja.
Nun singet alle voller Freud, alleluja, der Herr ist auferstanden heut, alleluja.
Lasst uns alle fröhlich sein, alleluja, und Christus soll unser Tröster sein, alleluja.

Glaubensbekenntnis

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat,
Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserm Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn
angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, allgemeine und apostolische Kirche.

Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
Amen.

Lied: „Kommt mit Gaben und Lobgesang“ (EG 229)

1. Kommt mit Gaben und Lobgesang,
jubelt laut und sagt fröhlich Dank:
Er bricht Brot und reicht uns den Wein
fühlbar will er uns nahe sein.
Kehrvers:
Erde, atme auf, Wort, nimm deinen Lauf!
Er, der lebt, gebot: Teilt das Brot!

2. Christus eint uns und gibt am Heil
seines Mahles uns allen teil,
lehrt uns leben von Gott bejaht.
Wahre Liebe schenkt Wort und Tat.
Kehrvers:
Erde, atme auf, Wort, nimm deinen Lauf!
Er, der lebt, gebot: Teilt das Brot!

3. Jesus ruft uns. Wir sind erwählt,
Frucht zu bringen, wo Zweifel quält.
Gott, der überall zu uns hält,
gibt uns Wort und Brot für die Welt.
Kehrvers
Erde, atme auf, Wort, nimm deinen Lauf!
Er, der lebt, gebot: Teilt das Brot!

Abendmahlsliturgie

Der Herr sei mit euch
Und mit deinem Geiste.
Die Herzen in die Höhe
Wir erheben sie zum Herrn
Lasst uns danksagen dem Herrn, unserem Gott,
Das ist würdig und recht.

Sanctus

Clemens non Papa (ca. 1510 – ca. 1555)
Sanctus dominus deus Sabaoth.
Pleni sunt Caeli et terra gloria tua.

Fürbitten

als Abendmahlsgebet mit Liedruf aus EG 556 „Die Sonne geht auf“
Die Sonne geht auf: Christ ist erstanden! Die Nacht ist vorbei.

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Friedensgruß

Der Friede des Herrn sei mit euch allen +. Amen

Musik: „Im Lande der Knechtschaft“

La la la la la la la la la
Im Lande der Knechtschaft, da lebten sie lang, in fremde Gefilde verbannt. Vergessen die Freiheit, verstummt ihr Gesang und die Hoffnung vergraben im Sand. Nur heimlich im Herzen, da hegten sie bang den Traum vom gelobten Land.
Doch: Mirjam, Mirjam schlug auf die Pauke und mirjam tanzte vor ihnen her. Alle, alle fingen zu tanzen an: Groß war Gottes Tat am Meer.
La la la la la la la la la

(Text nach Exodus; Melodie: Claudia Mitscha-Eibl; Satz: Jósef Swider, Carus-Verlag)

Segen

für die Gemeinde am Fernseher

Musik

Mitwirkende

Pfarrerin Gabriele Kainz
Regionalbischof Klaus Stiegler
Lektoren: Siegfried Höhner, Julia Obermaier
Sprecher:innen

Musikalische Gestaltung:
Raselius-Chor
Julia Carina Böttcher, Sopran
Stefan Baier, Orgel

Teamleitung und liturgische Beratung:
Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (chb)

Digitales Liedblatt zum Radiogottesdienst am Karfreitag

Sie können diesen Radiogottesdienst live aus der Kirche „Zum Guten Hirten“ in Oberhaching am 18. April von 10-11 Uhr auf Bayern 1 hören. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Musik und Impuls

Begrüßung

Lied: „Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken“ (EG 91,1-5)

1. Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken,
mich in das Meer der Liebe zu versenken,
die dich bewog, von aller Schuld des Bösen
uns zu erlösen.

2. Vereint mit Gott, ein Mensch gleich uns auf Erden
und bis zum Tod am Kreuz gehorsam werden,
an unsrer Statt gemartert und zerschlagen,
die Sünde tragen:

3. welch wundervoll hochheiliges Geschäfte!
Sinn ich ihm nach, so zagen meine Kräfte,
mein Herz erbebt; ich seh und ich empfinde
den Fluch der Sünde.

4. Gott ist gerecht, ein Rächer alles Bösen;
Gott ist die Lieb und lässt die Welt erlösen.
Dies kann mein Geist mit Schrecken und Entzücken
am Kreuz erblicken.

5. Seh ich dein Kreuz den Klugen dieser Erden
ein Ärgernis und eine Torheit werden:
so sei’s doch mir, trotz allen frechen Spottes,
die Weisheit Gottes.

Liturgische Begrüßung

Psalm 22 und
Lied: „Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr“ (EG 382)

1. Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr;
fremd wie dein Name sind mir deine Wege.
Seit Menschen leben, rufen sie nach Gott;
mein Los ist Tod, hast du nicht andern Segen?
Bist du der Gott, der Zukunft mir verheißt?
Ich möchte glauben, komm mir doch entgegen.

2. Von Zweifeln ist mein Leben übermannt,
mein Unvermögen hält mich ganz gefangen.
Hast du mit Namen mich in deine Hand,
in dein Erbarmen fest mich eingeschrieben?
Nimmst du mich auf in dein gelobtes Land?
Werd ich dich noch mit neuen Augen sehen?

Kyrie

Tagesgebet

Lesung

Johannesevangelium 19,16-18

Da überantwortete Pilatus ihnen Jesus, dass er gekreuzigt würde. Sie nahmen ihn aber, und er trug selber das Kreuz und ging hinaus zur Stätte, die da heißt Schädelstätte, auf Hebräisch Golgatha. Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, Jesus aber in der Mitte.

Biblische Stimmen:
Eine Frau aus der Menge

Biblische Stimmen:
Ein Soldat

Musik

J.S. Bach: Sarabande (Exposition) C-Dur BWV 1009

Lesung

Johannesevangelium 19,19-24

Pilatus aber schrieb eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz; und es war geschrieben: Jesus von Nazareth, der Juden König. Diese Aufschrift lasen viele Juden, denn die Stätte, wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt. Und es war geschrieben in hebräischer, lateinischer und griechischer Sprache. Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: Schreibe nicht: Der Juden König, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der Juden König. Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben. Die Soldaten aber, da sie Jesus gekreuzigt hatten, nahmen seine Kleider und machten vier Teile, für jeden Soldaten einen Teil, dazu auch den Rock. Der aber war ungenäht, von oben an gewebt in einem Stück. Da sprachen sie untereinander: Lasst uns den nicht zerteilen, sondern darum losen, wem er gehören soll. So sollte die Schrift erfüllt werden, die sagt: »Sie haben meine Kleider unter sich geteilt und haben über mein Gewand das Los geworfen.« Das taten die Soldaten.

Musik

Fauré: Elegie

Biblische Stimmen: Pontius Pilatus

Lesung

Johannesevangelium 19, 25-29

Es standen aber bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester, Maria, die Frau des Klopas, und Maria Magdalena. Als nun Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn!
Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. Danach, als Jesus wusste, dass schon alles vollbracht war, spricht er, damit die Schrift erfüllt würde: Mich dürstet. Da stand ein Gefäß voll Essig. Sie aber füllten einen Schwamm mit Essig und legten ihn um einen Ysop und hielten ihm den an den Mund.

Biblische Stimmen: Der Soldat

Lesung

Johannesevangelium 19, 30

Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht. Und neigte das Haupt und gab den Geist hin.

Predigt

unterbrochen von Interpretationen zu „Sometimes I feel like a motherless Child“

Musik

”Sometimes I feel like a motherless child”
Sometimes I feel like a motherless child,
Sometimes I feel like a motherless child,
Sometimes I feel like a motherless child,
A long way from home, a long way from home.

Sometimes I feel like freedom is near
Sometimes I feel like freedom is here
Sometimes I feel like freedom is so near
But we’re so far from home

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Lied: „O Welt, sieh hier dein Leben“ (EG 84, 1.8.9.10)

1. O Welt, sieh hier dein Leben
am Stamm des Kreuzes schweben,
dein Heil sinkt in den Tod.
Der große Fürst der Ehren
lässt willig sich beschweren
mit Schlägen, Hohn und großem Spott.

8. Nun, ich kann nicht viel geben
in diesem armen Leben,
eins aber will ich tun:
Es soll dein Tod und Leiden,
bis Leib und Seele scheiden,
mir stets in meinem Herzen ruhn.

9. Ich will’s vor Augen setzen,
mich stets daran ergötzen,
ich sei auch, wo ich sei;
es soll mir sein ein Spiegel
der Unschuld und ein Siegel
der Lieb und unverfälschten Treu.

(10. Ich will daraus studieren,
wie ich mein Herz soll zieren
mit stillem, sanftem Mut,
und wie ich die soll lieben,
die mich doch sehr betrüben
mit Werken, so die Bosheit tut.)

Fürbittgebet

Mit Ruf „Sprich du das Wort, das tröstet und befreit.“

Lied: „Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr“ (EG 382,3)

Sprich du das Wort, das tröstet und befreit
und das mich führt in deinen großen Frieden.
Schließ auf das Land, das keine Grenzen kennt,
und lass mich unter deinen Kindern leben.
Sei du mein täglich Brot, so wahr du lebst.
Du bist mein Atem, wenn ich zu dir bete.

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Musik

Arvo Pärt: Vater unser

Verabschiedung und Segen

Musik

Vivaldi: Cello Sonate e-Moll VI Allegro und II Allegro

Mitwirkende

Liturgie und Predigt:
Pfarrerin Irene Geiger-Schaller, Vikarin Gesa Lienhop

Lesungen: Julian Emmert

Musikalische Leitung, Orgel, Synthesizer und Klavier: Michael Leyk
Gesang: Gesa Lienhop
Violoncello: Felix Stross

Teamleitung und liturgische Beratung:
Pfarrerin Julia Rittner-Kopp

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (chb)

Digitales Liedblatt zum Fernsehgottesdienst #grenzenloshoffen aus der Gedenkstätte Flossenbürg

Vor 80 Jahre wurde Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg ermordet. Sie können den Gedenkgottesdienst live aus Flossenbürg am 6. April von 10-11 Uhr im Bayerischen Fernsehen und im Deutschlandfunk hören. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Begrüßung

an Bonhoeffers Hinrichtungsstätte

Morgenlied „Er weckt mich alle Morgen“ EG 452,1+2

1. Er weckt mich alle Morgen,
er weckt mir selbst das Ohr.
Gott hält sich nicht verborgen,
führt mir den Tag empor,
dass ich mit seinem Worte
begrüß das neue Licht.
Schon an der Dämmrung Pforte
ist er mir nah und spricht.

2. Er spricht wie an dem Tage,
da er die Welt erschuf.
Da schweigen Angst und Klage;
nichts gilt mehr als sein Ruf.
Das Wort der ewgen Treue,
die Gott uns Menschen schwört,
erfahre ich aufs Neue
so, wie ein Jünger hört.

Eröffnung am Altar und Begrüßung im Zelt

Musik

„Aber du weißt den Weg für mich“ aus Taizé

Gebet

Lied: „Aber du weißt den Weg für mich“ (Taizé)

Gott, lass meine Gedanken
sich sammeln zu dir.
Bei dir ist das Licht,
du vergisst mich nicht.
Bei dir ist die Hilfe,
bei dir ist die Geduld.
Ich verstehe deine Wege nicht,
aber du weißt den Weg für mich.

Lesung

aus dem Markus-Evangelium 10, 35-45

Da gingen Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, zu Jesus und sprachen zu ihm: Meister, wir wollen, dass du für uns tust, was wir dich bitten werden. Er sprach zu ihnen: Was wollt ihr, dass ich für euch tue? Sie sprachen zu ihm: Gib uns, dass wir sitzen einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken in deiner Herrlichkeit. Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr wisst nicht, was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder euch taufen lassen mit der Taufe, mit der ich getauft werde? Sie sprachen zu ihm: Ja, das können wir. Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr werdet zwar den Kelch trinken, den ich trinke, und getauft werden mit der Taufe, mit der ich getauft werde; zu sitzen aber zu meiner Rechten oder zu meiner Linken, das zu geben steht mir nicht zu, sondern das wird denen zuteil, für die es bestimmt ist.
Und als das die Zehn hörten, wurden sie unwillig über Jakobus und Johannes. Da rief Jesus sie zu sich und sprach zu ihnen: Ihr wisst, die als Herrscher gelten, halten ihre Völker nieder, und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an. Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein; und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein.
Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.

Glaubensbekenntnis

mit Worten Dietrich Bonhoeffers

Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.

Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage so viel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.

Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.

Ich glaube, dass Gott kein zeitloses Fatum ist, sondern dass er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

Station I
Bonhoeffer in Haarlem

Musik

Swing low, sweet chariot (Spiritual)

Swing low, sweet chariot,
Comin‘ for to carry me home;
Swing low, sweet chariot,
Comin‘ for to carry me home.

I looked over Jordan,
And what did I see,
Comin‘ for to carry me home,
A band of angels comin‘ after me,
Comin‘ for to carry me home.

Swing low, sweet chariot,
Comin‘ for to carry me home;
Swing low, sweet chariot,
Comin‘ for to carry me home.

If you get there before I do,
Comin‘ for to carry me home,
Tell all my friends I’m comin‘ too,
Comin‘ for to carry me home.

Station II
1933 „Die Kirche vor der Judenfrage“

Musik

„Christen und Heiden“

Menschen gehen zu Gott
in ihrer Not,
flehen um Hilfe,
bitten um Glück und Brot,
um Errettung aus Krankheit,
Schuld und Tod.
So tun sie alle, alle,
Christen und Heiden.

Menschen gehen zu Gott
in Seiner Not,
finden ihn arm, geschmäht,
ohne Obdach und Brot,
sehn ihn verschlungen von Sünde,
Schwachheit und Tod.
Christen stehen bei Gott
in Seinen Leiden.

Gott geht zu allen Menschen
in ihrer Not,
sättigt den Leib und die Seele
mit Seinem Brot,
stirbt für Christen und Heiden
den Kreuzestod,
und vergibt ihnen beiden.

People cry out to God in their distress.
Beseeching and praying for goodness and for bread.
For salvation from sickness guilt and death.
Christians or not – they do the same.

People cry out to God in God´s distress.
Finding him poor and homeless without bread.
See him entangled in weakness sin and death.
They stand by God – in God´s own passion.

God comes to ev’ryone in their distress,
God feeds their souls and bodies with holy bread.
Dies on a cross for both Christians and all people.
and God forgives – forgives them all.

Station III
1934 „Wie wird Friede?“

Lied: „Es wird sein in den letzten Tagen“ (EG 426)

1. Es wird sein in den letzten Tagen,
so hat es der Prophet gesehn,
da wird Gottes Berg überragen
alle anderen Berge und Höhn.
Und die Völker werden kommen
von Ost, West, Süd und Nord,
die Gott Fernen und die Frommen,
zu fragen nach Gottes Wort.

Auf, kommt herbei!
Lasst uns wandeln im Lichte des Herrn!

2. Es wird sein in den letzten Tagen,
so hat es der Prophet geschaut,
da wird niemand Waffen mehr tragen,
deren Stärke er lange vertraut.
Schwerter werden zu Pflugscharen
und Krieg lernt keiner mehr.
Gott wird seine Welt bewahren
vor Rüstung und Spieß und Speer.

Auf, kommt herbei!
Lasst uns wandeln im Lichte des Herrn!

3. Kann das Wort von den letzten Tagen
aus einer längst vergangnen Zeit
uns durch alle Finsternis tragen
in die Gottesstadt, leuchtend und weit?
Wenn wir heute mutig wagen,
auf Jesu Weg zu gehn,
werden wir in unsern Tagen
den kommenden Frieden sehn.

Auf, kommt herbei!
Lasst uns wandeln im Lichte des Herrn.

Predigt

Lied: „El mansejo – Hört die Botschaft“

1. Hear the message we are now proclaiming
about justice and peace for the whole word.
Hear the message we are now proclaiming
about justice and peace for the whole word.
With faith and with love and with hope we shall fight for the world.
With faith and with love and with hope we shall fight for the world.

2. Hört die Botschaft, die wir heut‘ verkünden:
Singt von Frieden und Recht für die Menschen.
Hört die Botschaft, die wir heut‘ verkünden:
Singt von Frieden und Recht für die Menschen.
Vertraut auf Gott, tragt die Hoffnung in unsere Welt.
Vertraut auf Gott, tragt die Hoffnung in unsere Welt.

Station IV
New York

Lied: „My God, my God“

My God, my God,
may it never end –
the sand and the sea,
the rustle of the water,
the lightning of the sky,
the prayer of man.

Mein Gott, mein Gott,
lass niemals enden:
den Sand und das Meer,
das Rauschen des Wassers,
die Blitze des Himmels
und das Gebet des Menschen.

Fürbitten

mit 3 Liedrufen

Herr, erhöre uns:
We shall overcome, we shall overcome, we shall overcome, someday.

Herr, erhöre uns:
We are not afraid, we are not afraid, we are not afraid, someday.

Herr, erhöre uns:
Truth shall make us free, truth shall make us free, truth shall make us free, someday.

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Lied: „Von guten Mächten treu und still umgeben“ (EG 65)

1. Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

2. Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.

3. Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

4. Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.

Refrain
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Segen

Mitwirkende

Mitwirkende:
Liturgie: Pfarrerin Carmen Riebl
Predigt: Landesbischof Christian Kopp
Sprecher Bonhoeffer-Biografie: Prof. Dr. Florian Höhne

Musikalische Leitung: Uwe Steinmetz
Band: Victor Alcantara – Klavier
Michael Straube – Kontrabass
Uwe Steinmetz
Maria Helmin – Gesang

Teamleitung und liturgische Beratung:
Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (chb)

Digitales Liedblatt zum Fernsehgottesdienst zur Einführung von Regionalbischöfin Berthild Sachs

Sie können den Gottesdienst live aus der Stadtkirche Bayreuth am 16. März von 10-11 Uhr im Bayerischen Fernsehen sehen. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Musik und Einzug

Eröffnung und Begrüßung

Lied: „Die güldene Sonne“ (EG 444)

1. Die güldene Sonne
bringt Leben und Wonne,
die Finsternis weicht.
Der Morgen sich zeiget,
die Röte aufsteiget,
der Monde verbleicht.

3. Kommt, lasset uns singen,
die Stimmen erschwingen,
zu danken dem Herrn.
Ei bittet und flehet,
dass er uns beistehet
und weiche nicht fern.

4. Es sei ihm gegeben
mein Leben und Streben,
mein Gehen und Stehn.
Er gebe mir Gaben
zu meinem Vorhaben,
lass richtig mich gehn.

5. In meinem Studieren
wird er mich wohl führen
und bleiben bei mir,
wird schärfen die Sinnen
zu meinem Beginnen
und öffnen die Tür.

Der Mensch vor Gott

Psalmgebet

Kyrie

aus der Messe in G-Dur op. 151 von Josef Rheinberger

Gebet

Evangelium

Da kam Jesus mit seinen Jüngern zu einem Garten, der hieß Gethsemane, und sprach zu ihnen: Setzt euch hierher, solange ich dorthin gehe und bete. Und er nahm mit sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an zu trauern und zu zagen. Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibt hier und wachet mit mir!
Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist’s möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!
Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Konntet ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.

Zum zweiten Mal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist’s nicht möglich, dass dieser Kelch vorübergehe, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille! Und er kam und fand sie abermals schlafend, und ihre Augen waren voller Schlaf. Und er ließ sie und ging wieder hin und betete zum dritten Mal und redete abermals dieselben Worte. Dann kam er zu den Jüngern und sprach zu ihnen: Ach, wollt ihr weiter schlafen und ruhen? Siehe, die Stunde ist da, dass der Menschensohn in die Hände der Sünder überantwortet wird. Steht auf, lasst uns gehen! Siehe, er ist da, der mich verrät.
(Mt 26,36–46)

Glaubensbekenntnis

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat,
Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserm Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn
angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, allgemeine und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
Amen.

Lied: „Korn, das in die Erde“ (EG 98, 1-3)

1. Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt,
Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt –
Liebe lebt auf, die längst erstorben schien:
Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.

2. Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab,
wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab.
Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn?
Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.

3. Im Gestein verloren Gottes Samenkorn,
unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn –
hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien:
Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.

Einführung
Regionalbischöfin Berthild Sachs

Lesung

Jesus hat jedem eine besondere Gabe geschenkt: Die einen hat er zu Aposteln gemacht. Andere zu Propheten oder zu Verkündern der Guten Nachricht. Und wieder andere zu Hirten oder Lehrern. Deren Aufgabe ist es, die Heiligen für ihren Dienst zu schulen. So soll der Leib von Christus aufgebaut werden.
Schließlich sollen wir alle vereint sein im Glauben und in unserer Kenntnis von Gottes Sohn. Wir sollen zu vollendeten Menschen werden und erwachsen genug, Christus in seiner ganzen Fülle zu erfassen. Wir sollen uns an die Wahrheit halten und uns von der Liebe leiten lassen. So wachsen wir in jeder Hinsicht dem entgegen, der das Haupt ist: Christus.
Von ihm her wird der ganze Leib zusammengefügt und durch Verbindungen zusammengehalten und gestützt. Dabei erfüllt jedes einzelne Teil seine Aufgabe, entsprechend der Kraft, die ihm zugeteilt ist. So wächst der ganze Leib heran, und erbaut sich selbst in der Liebe.
(Eph 4, 11-13.15-16)

Geistliches Wort zur Einführung

Bittlied um den Heiligen Geist: „O heilger Geist, kehr bei uns ein“ (EG 130, 1+3)

1. O Heilger Geist, kehr bei uns ein
und lass uns deine Wohnung sein,
o komm, du Herzenssonne.
Du Himmelslicht, lass deinen Schein
bei uns und in uns kräftig sein
zu steter Freud und Wonne.
Sonne, Wonne,
himmlisch Leben willst du geben, wenn wir beten;
zu dir kommen wir getreten.

2. Steh uns stets bei mit deinem Rat
und führ uns selbst auf rechtem Pfad,
die wir den Weg nicht wissen.
Gib uns Beständigkeit, dass wir
getreu dir bleiben für und für,
auch wenn wir leiden müssen.
Schaue, baue,
was zerrissen und beflissen, dich zu schauen
und auf deinen Trost zu bauen.

Einführungsfragen

Gebete zur Einführung

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Segnung und Sendung

Übergabe des Amtskreuzes

Wort an die Gemeinde

Gruß aus dem Kirchenkreis

Musik

Albert Becker: Sehet, welch eine Liebe

Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeiget,
dass wir Gottes Kinder sollen heißen.
Darum kennet euch die Welt nicht, denn sie kennen ihn nicht.

Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeiget,
dass wir Gottes Kinder sollen heißen.

Predigt

zu Römer 5,1–5

Lied: „Alles ist an Gottes Segen“ (EG 352, 1-4)

1. Alles ist an Gottes Segen
und an seiner Gnad gelegen
über alles Geld und Gut.
Wer auf Gott sein Hoffnung setzet,
der behält ganz unverletzet
einen freien Heldenmut.

2. Der mich bisher hat ernähret
und mir manches Glück bescheret,
ist und bleibet ewig mein.
Der mich wunderbar geführet
und noch leitet und regieret,
wird forthin mein Helfer sein.

3. Sollt ich mich bemühn um Sachen,
die nur Sorg und Unruh machen
und ganz unbeständig sind?
Nein, ich will nach Gütern ringen,
die mir wahre Ruhe bringen,
die man in der Welt nicht find’t.

4. Hoffnung kann das Herz erquicken;
was ich wünsche, wird sich schicken,
wenn es meinem Gott gefällt.
Meine Seele, Leib und Leben
hab ich seiner Gnad ergeben
und ihm alles heimgestellt.

Fürbitten

mit Liedruf EG 178.9
Kyrie eleison, Kyrie eleison, Kyrie eleison.

Musik

Dresdener Amen

Segen

für die Fernsehgemeinde

Musik

Mitwirkende

Liturgie: Landesbischof Christian Kopp, Dekan Jürgen Hacker, Pfarrer Carsten Brall
Predigt: Regionalbischöfin Berthild Sachs
Lektorin: Sr Elise Stawenow, Daniela Senger

Musik:
Kammerchor der Hochschule für evangelische KirchenMusik Bayreuth,
Leitung: Prof. Steven Heelein,
Michaela Maucher, Mezzosopran
Christine Leibbrand-Kügerl, Harfe
KMD Michael Dorn, Orgel

Teamleitung und liturgische Beratung:
Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen

Digitales Liedblatt: ELKB Social Media (chb)

Digitales Liedblatt zum Fernseh- und Radiogottesdienst am Ersten Weihnachtstag 2024

Sie können den Gottesdienst live aus der Matthäuskirche in München am 1. Weihnachtsfeiertag, dem 25. Dezember von 10-11 Uhr im Bayerischen Fernsehen sehen und auf Bayern 1 und Deutschlandfunk hören. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Musik

Begrüßung der Fernsehgemeinde

Lied: „O du fröhliche“ (EG 44, 1-3)

1. O du fröhliche, o du selige,
Gnaden bringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!

2. O du fröhliche, o du selige,
Gnaden bringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!

3. O du fröhliche, o du selige,
Gnaden bringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!

Liturgische Eröffnung

Lied: „Gelobet seist du, Jesu Christ“
(EG 23, 1)

1. Gelobet seist du, Jesu Christ,
dass du Mensch geboren bist
von einer Jungfrau, das ist wahr;
des freuet sich der Engel Schar.
Kyrieleis.

Dazwischen Psalmgebete

4. Das ewig Licht geht da herein,
gibt der Welt ein’ neuen Schein;
es leucht’ wohl mitten in der Nacht
und uns des Lichtes Kinder macht.
Kyrieleis.

Musik

Camille Saint-Saëns: „Benedictus“ aus dem Weihnachtsoratorium

Benedictus, qui venit in nomine Domini!
Deus Dominus, et illuxit no­bis.
Deus meus es tu, et confitebor tibi.
Deus meus es tu et exaltabo te

Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!
Der Herr ist Gott, der uns erleuchtet.
Du bist mein Gott, und ich danke dir;
mein Gott, ich will dich preisen.

Wir vor Gott

Lied: „Hört, der Engel helle Lieder“
(EG 54, 1-3)

1. Hört, der Engel helle Lieder
klingen das weite Feld entlang,
und die Berge hallen wider
von des Himmels Lobgesang:
Gloria in excelsis Deo.
Gloria in excelsis Deo.

2. Hirten, warum wird gesungen?
Sagt mir doch eures Jubels Grund!
Welch ein Sieg ward denn errungen,
den uns die Chöre machen kund?
Gloria in excelsis Deo.
Gloria in excelsis Deo.

3. Sie verkünden uns mit Schalle,
dass der Erlöser nun erschien,
dankbar singen sie heut alle
an diesem Fest und grüßen ihn.
Gloria in excelsis Deo.
Gloria in excelsis Deo.

Gebet

Lesung

Lukas 2, 1-20 und Johannes 1

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
Dasselbe war im Anfang bei Gott
.

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war.
Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war, auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte.
Und sie gebar ihren ersten Sohn …

In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

… und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Lied: „Es ist ein Ros entsprungen“
(EG 30, 1-3)

1. Es ist ein Ros entsprungen
aus einer Wurzel zart,
wie uns die Alten sungen,
von Jesse kam die Art
und hat ein Blümlein bracht
mitten im kalten Winter
wohl zu der halben Nacht.

2. Das Blümlein, das ich meine,
davon Jesaja sagt,
hat uns gebracht alleine
Marie, die reine Magd;
aus Gottes ewgem Rat
hat sie ein Kind geboren,
welches uns selig macht.

3. Das Blümelein so kleine,
das duftet uns so süß;
mit seinem hellen Scheine
vertreibt’s die Finsternis.
Wahr’ Mensch und wahrer Gott,
hilft uns aus allem Leide,
rettet von Sünd und Tod.

Lesung

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie …

Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen

… und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens

Musik

Camille Saint-Saëns: „Gloria“ aus dem Weihnachtsoratorium

Gloria in altissimis Deo,
et in terra pax hominibus bonae voluntatis!

Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens!

Lesung

Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.

Und da die Engel gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst und nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt all diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Lied: „Ich steh an deiner Krippen hier“
(EG 37, 1+3+4 )

1. Ich steh an deiner Krippen hier,
o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm alles hin
und lass dir’s wohlgefallen.

3. Ich lag in tiefster Todesnacht,
du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
des Glaubens in mir zugericht’,
wie schön sind deine Strahlen!

4. Ich sehe dich mit Freuden an
und kann mich nicht satt sehen;
und weil ich nun nichts weiter kann,
bleib ich anbetend stehen.
O dass mein Sinn ein Abgrund wär
und meine Seel ein weites Meer,
dass ich dich möchte fassen!

Glaubensbekenntnis

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat,
Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserm Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn
angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, allgemeine und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.

Amen.

Musik

Camille Saint-Saëns: „Tecum principium“ aus dem Weihnachtsoratorium

Tecum principium in die virtutis tuae in splendoribus Sanctorum.
Mit Dir ist dein Volk am Tage deiner Macht in heiliger Pracht

Predigt

Lied: „Fröhlich soll mein Herze springen“ (EG 36, 1+6+12)

1. Fröhlich soll mein Herze springen
dieser Zeit, da vor Freud
alle Engel singen.
Hört, hört, wie mit vollen Chören
alle Luft laute ruft:
Christus ist geboren!

6. Ei so kommt und lasst uns laufen,
stellt euch ein, Groß und Klein,
eilt mit großen Haufen!
Liebt den, der vor Liebe brennet;
schaut den Stern, der euch gern
Licht und Labsal gönnet.

12. Ich will dich mit Fleiß bewahren;
ich will dir leben hier,
dir will ich hinfahren;
mit dir will ich endlich schweben
voller Freud ohne Zeit
dort im andern Leben.

Fürbitten

Mit Liedruf
Christus, dein Licht verklärt unsre Schatten,
lasse nicht zu, dass das Dunkel zu uns spricht.
Christus, dein Licht erstrahlt auf der Erde,
und du sagst uns: Auch ihr seid das Licht.

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Musik

Camille Saint-Saëns: „Tollite hostias“ aus dem Weihnachtsoratorium

Tollite hostias, et adorate Dominum in atrio sancto ejus.
Laetentur coeli, et exultet terra a facie Domini, quoniam venit. Alleluja.
Bringet Geschenke und betet an den Herrn in seinen Vorhöfen!
Der Himmel freue sich, und die Erde sei fröhlich, vor dem Herrn; denn er kommt.

Segen

Lied: „Hört der Engel Lied voll Freud“
(KAA 0139, 1)

Hört der Engel Lied voll Freud!
Christus ist geboren heut!
Gott lässt niemand mehr allein!
Frieden zieht bei allen ein.
Jubelt, preiset, lobet alle,
dass es in der Welt erschalle!
Kündet laut, dass Gottes Sohn
kam herab vom Himmelsthron.
Hört der Engel Lied voll Freud!
Christus ist geboren heut!

Musik

Mitwirkende

Liturgie: Vikarin Anna Weingart
Predigt: Landesbischof Christian Kopp
Sprechertexte: Isabella Dietzfelbinger; Johannes Hitzelberger

Musikalische Gestaltung:
Anna-Maria Palii, Sopran; Richard Resch, Tenor; Jakob Schad, Bass
Irmgard Gorzawski, Harfe
Martin Wiedenhofer, Orgel
Münchner Motettenchor und Residenzorchester München
Benedikt Haag, Leitung

Teamleitung und liturgische Beratung:
Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen

Digitales Liedblatt: ELKB Social Media (chb)

Digitales Liedblatt zum Fernsehgottesdienst zur Eröffnung der Aktion Brot für die Welt

Sie können den Fernsehgottesdienst live aus St. Stephan in Bamberg am Ersten Advent, 1. Dezember von 10–11 Uhr in der ARD sehen. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Musik

„Macht hoch die Tür …“ instrumental

Begrüßung

der Fernsehgemeinde

Lied: „Macht hoch die Tür…“ (EG 1 1–2.4)

1. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit;
es kommt der Herr der Herrlichkeit,
ein König aller Königreich,
ein Heiland aller Welt zugleich,
der Heil und Leben mit sich bringt;
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Schöpfer reich von Rat.

2. Er ist gerecht, ein Helfer wert;
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
sein Königskron ist Heiligkeit,
sein Zepter ist Barmherzigkeit;
all unsre Not zum End er bringt,
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Heiland groß von Tat

4. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,
eu’r Herz zum Tempel zubereit’.
Die Zweiglein der Gottseligkeit
steckt auf mit Andacht, Lust und Freud;
so kommt der König auch zu euch,
ja, Heil und Leben mit zugleich.
Gelobet sei mein Gott,
voll Rat, voll Tat, voll Gnad.

Liturgische Eröffnung

Psalm 24

Kehrvers der Gemeinde: Gott kommt! Öffnet eure Herzen für ihn!

Musik

Günter Raphael: „Maria durch ein Dornwald ging“

Gebet

Interview

Anna Heinrich und Gloria Nimpundu

Lied: „Wie soll ich Dich empfangen“
(EG 11, 1+2+3)

1. Wie soll ich dich empfangen
und wie begegn ich dir,
o aller Welt Verlangen,
o meiner Seelen Zier?
O Jesu, Jesu, setze
mir selbst die Fackel bei,
damit, was dich ergötze,
mir kund und wissend sei.

2. Dein Zion streut dir Palmen
und grüne Zweige hin,
und ich will dir in Psalmen
ermuntern meinen Sinn.
Mein Herze soll dir grünen
in stetem Lob und Preis
und deinem Namen dienen,
so gut es kann und weiß.

3. Was hast du unterlassen
zu meinem Trost und Freud,
als Leib und Seele saßen
in ihrem größten Leid?
Als mir das Reich genommen,
da Fried und Freude lacht,
da bist du, mein Heil, kommen
und hast mich froh gemacht.

Evangelium

Magnificat (Lukas 1, 46–55)

Und Maria sprach:
Meine Seele erhebt den Herrn,
und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes;
denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen.
Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder.
Denn er hat große Dinge an mir getan,
der da mächtig ist und dessen Name heilig ist.
Und seine Barmherzigkeit währet für und für
bei denen, die ihn fürchten.
Er übt Gewalt mit seinem Arm
und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn.
Er stößt die Gewaltigen vom Thron
und erhebt die Niedrigen.
Die Hungrigen füllt er mit Gütern
und lässt die Reichen leer ausgehen.
Er gedenkt der Barmherzigkeit
und hilft seinem Diener Israel auf,
wie er geredet hat zu unsern Vätern,
Abraham und seinen Nachkommen in Ewigkeit.

Musik

Herbert Henry John Murrill: „Magnificat in E“

Predigt

Musik

Antonio Vivaldi: „Deposuit potentes“ aus dem Magnificat RV 610

Predigt (Fortsetzung)

Musik

Johann Sebastian Bach: „Er denket der Barmherzigkeit“ aus der Kantate BWV 10 „Meine Seele erhebt den Herren“

Performance

Interview

Anna Heinrich und Gloria Nimpundu

Musik

Simon-Joseph Pellegrin: „Oh come divine Messiah“

O come, divine Messiah!
The world in silence waits the day
When hope shall sing its triumph,
And sadness flee away.

Dear Savior haste;
Come, come to earth,
Dispel the night and show your face,
And bid us hail the dawn of grace.
O come, divine Messiah!
The world in silence waits the day
When hope shall sing its triumph,
And sadness flee away.

O Christ, whom nations sigh for,
Whom priest and prophet long foretold,
Come break the captive fetters;
Redeem the long-lost fold.

Dear Savior haste;
Come, come to earth,
Dispel the night and show your face,
And bid us hail the dawn of grace.
O come, divine Messiah!
The world in silence waits the day
When hope shall sing its triumph,
And sadness flee away.

You come in peace and meekness,
And lowly will your cradle be;
All clothed in human weakness
Shall we your Godhead see.

Dear Savior haste;
Come, come to earth,
Dispel the night and show your face,
And bid us hail the dawn of grace.
O come, divine Messiah!
The world in silence waits the day
When hope shall sing its triumph,
And sadness flee away.

Eröffnung der 66. Aktion
„Brot für die Welt“

Lied: „Es kommt ein Schiff geladen“ r
(EG 8, 1–4)

1. Es kommt ein Schiff, geladen
bis an sein’ höchsten Bord,
trägt Gottes Sohn voll Gnaden,
des Vaters ewigs Wort.

2. Das Schiff geht still im Triebe,
es trägt ein teure Last;
das Segel ist die Liebe,
der Heilig Geist der Mast.

3. Der Anker haft’ auf Erden,
da ist das Schiff am Land.
Das Wort will Fleisch uns werden,
der Sohn ist uns gesandt.

4. Zu Bethlehem geboren
im Stall ein Kindelein,
gibt sich für uns verloren;
gelobet muss es sein.

Fürbitten

mit Liedruf: Komm Gott, hilf uns den Wandel zu säen!

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Lied: „Macht hoch die Tür…“
(EG 1, 3 + 5)

3. O wohl dem Land, o wohl der Stadt,
so diesen König bei sich hat.
Wohl allen Herzen insgemein,
da dieser König ziehet ein.
Er ist die rechte Freudensonn,
bringt mit sich lauter Freud und Wonn.
Gelobet sei mein Gott,
mein Tröster früh und spat.

5. Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
meins Herzens Tür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnade ein;
dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heilger Geist uns führ und leit
den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr,
sei ewig Preis und Ehr.

Segen

Musik

Mitwirkende

Pfarrerin Dr. Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt
Christian Kopp, Bischof der Evang.-Luth. Kirche Bayern
Dr. Sabine Weingärtner, Präsidentin des Diakonischen Werks Bayern
Anna-Nicole Heinrich, Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland
Gloria Nimpundu, Projektpartnerin aus Burundi
Lesung: Sarah Brander

Musikalische Leitung: Michael Goos
musica-viva-chor-bamberg, Leitung Ulrike Pippel
Orgel und Truhenorgel: Markéta Schley Reindlová
Achim Melzer, Cello
Christian Hellwich, Kontrabass
Anton Hohmut, E-Piano
Performance mit Jugendlichen aus St Stephan, Leitung Johanna Knefelkamp

Teamleitung und liturgische Beratung:
Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen

Digitales Liedblatt: ELKB Social Media (chb)

Digitales Liedblatt zum Radiogottesdienst am Buß- und Bettag 2024

Sie können den Radiogottesdienst live aus der St. Michaels-Kirche auf dem Schwanberg am Buß- und Bettag, 20. November von 19.00-20.00 Uhr auf Bayern 1 hören. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Glockengeläut

Begrüßung der Radiogemeinde

Lied: „Bleib bei mir, Herr“ (EG 488, 1-3)

1. Bleib bei mir, Herr! Der Abend bricht herein.
Es kommt die Nacht, die Finsternis fällt ein.
Wo fänd ich Trost, wärst du mein Gott nicht hier?
Hilf dem, der hilflos ist: Herr, bleib bei mir!

2. Wie bald verebbt der Tag, das Leben weicht,
die Lust verglimmt, der Erdenruhm verbleicht;
umringt von Fall und Wandel leben wir.
Unwandelbar bist du: Herr, bleib bei mir!

3. Ich brauch zu jeder Stund dein Nahesein,
denn des Versuchers Macht brichst du allein.
Wer hilft mir sonst, wenn ich den Halt verlier?
In Licht und Dunkelheit, Herr, bleib bei mir!

Liturgische Begrüßung

Gebet

Gesungener Psalm

Gemeinde singt
„Aus tiefer Not schrei ich zu dir, Herr Gott, erhör mein Rufen“
(Melodie EG 299)

Kyrie-Gebet mit Liedruf

Kyrie eleison, Kyrie eleison
Christe eleison, Christe eleison
Kyrie eleison, Kyrie eleison

Gebet

Musik

Johann Sebastian Bach: Sicilienne

Evangelium

Lukas 13, 6-9
Jesus sagte ihnen aber dies Gleichnis: Es hatte einer einen Feigenbaum, der war gepflanzt in seinem Weinberg, und er kam und suchte Frucht darauf und fand keine.
Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, drei Jahre komme ich und suche Frucht an diesem Feigenbaum und finde keine. So hau ihn ab! Was nimmt er dem Boden die Kraft?
Er aber antwortete und sprach zu ihm: Herr, lass ihn noch dies Jahr, bis ich um ihn herum grabe und ihn dünge;
vielleicht bringt er doch noch Frucht; (wenn aber nicht, so hau ihn ab.)

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Lied: „Befiehl du deine Wege“
(EG 361, 1.6.7)

1. Befiehl du deine Wege
und was dein Herze kränkt
der allertreusten Pflege
des, der den Himmel lenkt.
Der Wolken, Luft und Winden
gibt Wege, Lauf und Bahn,
der wird auch Wege finden,
da dein Fuß gehen kann.

2. Hoff, o du arme Seele,
hoff und sei unverzagt!
Gott wird dich aus der Höhle,
da dich der Kummer plagt,
mit großen Gnaden rücken;
erwarte nur die Zeit,
so wirst du schon erblicken
die Sonn der schönsten Freud.

3. Auf, auf, gib deinem Schmerze
und Sorgen gute Nacht,
lass fahren, was das Herze
betrübt und traurig macht;
bist du doch nicht Regente,
der alles führen soll,
Gott sitzt im Regimente
und führet alles wohl.

Predigt

darin Musik: Improvisation zu „Meine engen Grenzen“ (KAA 083)

Lied: „Meine engen Grenzen“ (KAA 083)

1. Meine engen Grenzen, meine enge Sicht, bringe ich vor dich.
Wandle Sie in Weite; Herr, erbarme dich.
Wandle Sie in Weite; Herr, erbarme dich.

2. Meine ganze Ohnmacht, was mich beugt und lähmt, bringe ich vor dich.
Wandle Sie in Stärke; Herr, erbarme dich.
Wandle Sie in Stärke; Herr, erbarme dich.

3. Mein verlornes Zutraun, meine Ängstlichkeit, bringe ich vor dich.
Wandle Sie in Wärme; Herr, erbarme dich.
Wandle Sie in Wärme; Herr, erbarme dich.

4. Meine tiefe Sehnsucht, nach Geborgenheit bringe ich vor dich.
Wandle Sie in Heimat; Herr, erbarme dich.
Wandle Sie in Wärme; Herr, erbarme dich.

Beichte und Lossprechung

Musik

O Happy Day

Lied: „Kommt mit Gaben und Lobgesang“ (EG 229)

1. Kommt mit Gaben und Lobgesang,
jubelt laut und sagt fröhlich Dank:
Er bricht Brot und reicht uns den Wein
fühlbar will er uns nahe sein.
Erde, atme auf, Wort, nimm deinen Lauf!
Er, der lebt, gebot: Teilt das Brot!

2. Christus eint uns und gibt am Heil
seines Mahles uns allen teil,
lehrt uns leben von Gott bejaht.
Wahre Liebe schenkt Wort und Tat.
Erde, atme auf, Wort, nimm deinen Lauf!
Er, der lebt, gebot: Teilt das Brot!

3. Jesus ruft uns. Wir sind erwählt,
Frucht zu bringen, wo Zweifel quält.
Gott, der überall zu uns hält,
gibt uns Wort und Brot für die Welt.
Erde, atme auf, Wort, nimm deinen Lauf!
Er, der lebt, gebot: Teilt das Brot!

Gebet zum Abendmahl

Sanctus: „Du bist heilig, du bringst Heil“ (KAA 0102)

Du bist heilig, du bringst Heil,
bist die Fülle, wir ein Teil
der Geschichte, die du webst,
Gott, wir danken dir, du lebst
mitten unter uns im Geist,
der Lebendigkeit verheißt,
kommst zu uns in Brot und Wein,
schenkst uns deine Liebe ein.

Du bist heilig, du bist heilig, du bist heilig.
Alle Welt schaut auf dich.
Halleluja, Halleluja, Halleluja,
Halleluja. Amen

Abendmahl

nach den Einsetzungsworten:
Deinen Tod, o Herr, verkünden wir
und deine Auferstehung preisen wir,
bis du kommst in Herrlichkeit.

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Agnus Dei

Christe du Lamm Gottes, der du trägst die Sünd der Welt, erbarm dich unser.
Christe du Lamm Gottes, der du trägst die Sünd der Welt, erbarm dich unser.
Christe du Lamm Gottes, der du trägst die Sünd der Welt, gib uns deinen Frieden. Amen

Gebet

Segen

Musik

Orgelimprovisation zu „Mein‘ schönste Zier“ (EG 473)

Mitwirkende

Liturgie und Predigt: Sr. Dr. Franziska Madeleine Fichtmüller CCR
(Communität Casteller Ring) und Pfarrer Dr. Florian Ihsen

Lesungen: Priorin Sr. Ursula Therese Buske CCR

Musikalische Leitung, Orgel, Gesang: Landeskirchenmusikdirektorin (Evangelische Kirche in Mitteldeutschland) Ingrid Kasper
Gesang: Schola
Saxofon: Julius Wiemann

Teamleitung und liturgische Beratung:
Pfarrerin Julia Rittner-Kopp

Digitales Liedblatt: ELKB Social Media (chb)

Digitales Liedblatt zum Radiogottesdienst am 31. Oktober 2024

Sie können diesen Radiogottesdienst live aus der Morizkirche in Coburg am Reformationsfest, 31. Oktober von 19.00-20.00 Uhr auf Bayern 1 hören. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Lied: „Nun jauchzt dem Herren alle Welt“
(EG 288, 1+2+4+7“

1. Nun jauchzt dem Herren, alle Welt!
Kommt her, zu seinem Dienst euch stellt,
kommt mit Frohlocken, säumet nicht,
kommt vor sein heilig Angesicht.

2. Erkennt, dass Gott ist unser Herr,
der uns erschaffen ihm zur Ehr,
und nicht wir selbst: Durch Gottes Gnad
ein jeder Mensch sein Leben hat.

4. Die ihr nun wollet bei ihm sein,
kommt, geht zu seinen Toren ein
mit Loben durch der Psalmen Klang,
zu seinem Vorhof mit Gesang.

7. Gott Vater in dem höchsten Thron
und Jesus Christ, sein ein’ger Sohn,
samt Gott, dem werten Heilgen Geist,
sei nun und immerdar gepreist.

Begrüßung

Lied: „Da wohnt ein Sehnen“
(KAA 074, 1-4)

mit Zwischentexten nach den Versen 2 und 3

Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott,
nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein.
Es ist ein Sehnen, ist ein Durst nach Glück,
nach Liebe, wie nur du sie gibst.

1. Um Frieden, um Freiheit, um Hoffnung bitten wir.
In Sorge, im Schmerz – sei da, sei uns nahe, Gott.

Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott,
nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein.
Es ist ein Sehnen, ist ein Durst nach Glück,
nach Liebe, wie nur du sie gibst.

2. Um Einsicht, um Beistand bitten wir.
In Ohnmacht, in Furcht – sei da, sei uns nahe, Gott.

Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott,
nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein.
Es ist ein Sehnen, ist ein Durst nach Glück,
nach Liebe, wie nur du sie gibst.

3. Um Heilung, um Ganzsein, um Zukunft bitten wir.
In Krankheit, im Tod – sei da, sei uns nahe, Gott.

Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott,
nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein.
Es ist ein Sehnen, ist ein Durst nach Glück,
nach Liebe, wie nur du sie gibst.

4. Dass du, Gott, das Sehnen, den Durst stillst, bitten wir.
Wir hoffen auf dich – sei da, sei uns nahe, Gott.

Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott,
nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein.
Es ist ein Sehnen, ist ein Durst nach Glück,
nach Liebe, wie nur du sie gibst

Kyrie (EG 178.2)

Kyrie eleison.
Herr, erbarme dich.

Christe eleison.
Christe, erbarme dich.

Kyrie eleison.
Herr, erbarm dich über uns.

Lied: „Herr Christ, der einig Gotts Sohn“
(EG 67,1-3)

1. Herr Christ, der einig Gotts Sohn,
Vaters in Ewigkeit,
aus seim Herzen entsprossen,
gleichwie geschrieben steht,
er ist der Morgensterne,
sein Glänzen streckt er ferne
vor andern Sternen klar;

2. für uns ein Mensch geboren
im letzten Teil der Zeit,
dass wir nicht wärn verloren
vor Gott in Ewigkeit,
den Tod für uns zerbrochen,
den Himmel aufgeschlossen,
das Leben wiederbracht:

3. Lass uns in deiner Liebe
und Kenntnis nehmen zu,
dass wir am Glauben bleiben,
dir dienen im Geist so,
dass wir hier mögen schmecken
dein Süßigkeit im Herzen
und dürsten stets nach dir.

Gebet

Evangelium

Matthäus 5

Als Jesus aber das Volk sah, ging er auf einen Berg. Und er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.
Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:
Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.
Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.
Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.
Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen.

Musik

Motette „I will praise Thee, o Lord“ (Psalm 9, 2+3) von Knut Nystedt

I will praise thee, O Lord, with my heart.
I will show forth all thy marv’lous works.
I will be glad and rejoice in thee.
I will sing praise to thy name,
O thou most high.

Predigt

Meine Taufe

Lied: „Weil ich Jesu Schäflein bin“
(EG 593,1-3)

1. Weil ich Jesu Schäflein bin,
freu ich mich nur immerhin
über meinen guten Hirten,
der mich wohl weiß zu bewirten,
der mich liebet, der mich kennt
und bei meinem Namen nennt.

2. Unter seinem sanften Stab
geh ich ein und aus und hab
unaussprechlich süße Weide,
dass ich keinen Mangel leide;
und so oft ich durstig bin,
führt er mich zum Brunnquell hin.

3. Sollt ich denn nicht fröhlich sein,
ich beglücktes Schäfelein?
Denn nach diesen schönen Tagen
werd ich endlich heimgetragen
in des Hirten Arm und Schoß.
Amen, ja, mein Glück ist groß!

Predigt

Hintergrund

Über die Lieddichterin Aemilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt

Lied: „Bis hierher hat mich Gott gebracht“
(EG 329, 1-3)

1. Bis hierher hat mich Gott gebracht
durch seine große Güte,
bis hierher hat er Tag und Nacht
bewahrt Herz und Gemüte,
bis hierher hat er mich geleit’,
bis hierher hat er mich erfreut,
bis hierher mir geholfen.

2. Hab Lob und Ehr, hab Preis und Dank
für die bisher’ge Treue,
die du, o Gott, mir lebenslang
bewiesen täglich neue.
In mein Gedächtnis schreib ich an:
Der Herr hat Großes mir getan,
bis hierher mir geholfen.

3. Hilf fernerweit, mein treuster Hort,
hilf mir zu allen Stunden.
Hilf mir an all und jedem Ort,
hilf mir durch Jesu Wunden.
Damit sag ich bis in den Tod:
Durch Christi Blut hilft mir mein Gott;
er hilft, wie er geholfen.

Coburg und die Reformation

Fürbitten

mit Liedruf „Bless the Lord“

Bless the Lord, my soul
And bless his holy name
Bless the Lord, my soul
He rescues me from death.

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Lied: „Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen“ (EG 266,1-5)

1. Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen
und wird vom Dunkel überweht.
Am Morgen hast du Lob empfangen,
zu dir steigt unser Nachtgebet.

2. Die Erde rollt dem Tag entgegen;
wir ruhen aus in dieser Nacht
und danken dir, wenn wir uns legen,
dass deine Kirche immer wacht.

3. Denn unermüdlich, wie der Schimmer
des Morgens um die Erde geht,
ist immer ein Gebet und immer
ein Loblied wach, das vor dir steht.

4. Die Sonne, die uns sinkt, bringt drüben
den Menschen überm Meer das Licht:
Und immer wird ein Mund sich üben,
der Dank für deine Taten spricht.


5. So sei es, Herr: Die Reiche fallen,
dein Thron allein wird nicht zerstört;
dein Reich besteht und wächst, bis allen
dein großer, neuer Tag gehört.

Segen

Musik

Mitwirkende

Liturgie: Dekan Stefan Kirchberger
Predigt: Landesbischof Christian Kopp
Sprecherinnen: Heidi Schülke, Pfarrerin Simone Röger
Lektor: Rudolf Klotz

Musiker:innen:
Anderson Merklein, Trompete
Fanny Bläß und Jugendchor (Leitung: Ioana Tautu)
Nele Gramß, Sologesang
Mitglieder der Kantorei St. Moriz

Musikalische Leitung: KMD Peter Stenglein

Teamleitung und liturgische Beratung:
Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen

Digitales Liedblatt: ELKB Social Media (chb)

Digitales Liedblatt zum Fernsehgottesdienst am 13. Oktober 2024

Sie können diesen Fernsehgottesdienst live aus der Christuskirche Landshut am 13. Oktober von 10.00-11.00 Uhr im Bayerischen Fernsehen und danach in der BR-Mediathek sehen. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Begrüßung

Lied: „Morgenlicht leuchtet“ (EG 455)

1. Morgenlicht leuchtet, rein wie am Anfang.
Frühlied der Amsel, Schöpferlob klingt.
Dank für die Lieder, Dank für den Morgen,
Dank für das Wort, dem beides entspringt.

2. Sanft fallen Tropfen, sonnendurchleuchtet.
So lag auf erstem Gras erster Tau.
Dank für die Spuren Gottes im Garten,
grünende Frische, vollkommnes Blau.

3. Mein ist die Sonne, mein ist der Morgen,
Glanz, der zu mir aus Eden aufbricht!
Dank überschwenglich, Dank Gott am Morgen!
Wiedererschaffen grüßt uns sein Licht.

Liturgische Eröffnung

Wechselgesang: „Herr tue meine Lippen auf“

Psalm 23

Gebet

Lied: „Großer Gott wir loben dich“
(EG 331, 1-3+11)

1. Großer Gott, wir loben dich,
Herr, wir preisen deine Stärke.
Vor dir neigt die Erde sich
und bewundert deine Werke.
Wie du warst vor aller Zeit,
so bleibst du in Ewigkeit.

2. Alles, was dich preisen kann,
Cherubim und Seraphinen,
stimmen dir ein Loblied an,
alle Engel, die dir dienen,
rufen dir stets ohne Ruh
»Heilig, heilig, heilig!« zu.

3. Heilig, Herr Gott Zebaoth!
Heilig, Herr der Himmelsheere!
Starker Helfer in der Not!
Himmel, Erde, Luft und Meere
sind erfüllt von deinem Ruhm;
alles ist dein Eigentum.

11. Herr, erbarm, erbarme dich.
Lass uns deine Güte schauen;
deine Treue zeige sich,
wie wir fest auf dich vertrauen.
Auf dich hoffen wir allein:
lass uns nicht verloren sein.

Lesung

2. Korinther 3, 2-6

Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, erkannt und gelesen von allen Menschen! Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Empfehlungsschreiben seid, das von Christus kommt und von uns übermittelt wurde: nicht mit Tinte geschrieben, sondern mit der Geistkraft Gottes, der Lebendigen, nicht auf Tafeln aus Stein, sondern auf Tafeln, die menschliche Herzen sind. Ein solches Zutrauen haben wir zu Gott mit Hilfe des Christus. Doch sind wir dazu nicht von uns selbst aus geeignet, als ob wir selbst uns etwas zuschreiben könnten. Unsere Eignung kommt vielmehr von Gott. Gott hat uns fähig gemacht, den erwarteten neuen Bund zu übermitteln, der nicht nur geschrieben steht, sondern der von der Geistkraft bewirkt wird. Denn das, was nur geschrieben ist, kann tödlich wirken, die Geistkraft aber gibt Leben.

Musik

„Te deum“ von Charles Stanford

We praise thee, O God: We acknowledge thee to be the Lord.
All the earth doth worship thee, the Father everlasting.
To thee all Angels cry aloud: The Heav’ns, and all the Powers therein.
To thee Cherubin, and Seraphin continually cry, Holy, Holy, Holy:
Lord God of Sabaoth; Heav’n and earth are full of the Majesty of thy Glory.
The glorious company of the Apostles praise thee.
The goodly fellowship of the Prophets praise thee.
The noble army of Martyrs praise thee.
The holy Church throughout all the world doth acknowledge thee;
The Father of an infinite Majesty; Thine honourable, true and only Son;
Also the Holy Ghost, the Comforter.

Predigt I

Musik

Evangelium

Markus 10, 13-16

Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an. Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie. 

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen.

Musik

Jubilate

O be joyful in the Lord, all ye lands:
serve the Lord with gladness, and come before his presence with a song.
Be ye sure that the Lord he is God:
it is he that hath made us, and not we ourselves;
we are his people, we are his people, and the sheep of his pasture.
O go your way into his gates with thanksgiving,
and into his courts with praise:
be thankful unto him, and speak good of his name.
For the Lord is gracious; his mercy is everlasting;
and his truth endureth from generation to generation.
Glory be to the Father, and to the Son, and to the Holy Ghost;
as it was in the beginning, is now, and ever shall be, world without end. Amen.

Predigt II

Lied „Take, o take me as I am“

Take o take me as I am

Englisch: Take O take me as I am, summon out what I shall be;
set Your seal upon my heart and live in me.

Deutsch: Nimm mich ganz so wie ich bin. Sag mir, was ich werden soll.
Setz dein Siegel auf mein Herz und leb in mir.

Fürbitten

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Lied „Komm, Herr, segne uns“ (EG 170)

1. Komm, Herr, segne uns, daß wir uns nicht trennen,
Sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

2. Keiner kann allein Segen sich bewahren.
Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen.
Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen,
Schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn.

3. Frieden gabst du schon, Frieden muß noch werden,
Wie du ihn versprichst uns zum Wohl auf Erden.
Hilf, daß wir ihn tun, wo wir ihn erspähen –
Die mit Tränen säen, werden in ihm ruhn.

4. Komm, Herr, segne uns, daß wir uns nicht trennen,
Sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

Segen

Musik

„Amen“ von John Rutter

Mitwirkende

Liturgie und Predigt: Dekanin Dr. Nina Lubomierski, PD Dr. Sr. Nicole Grochowina

Lektor: Marco Gangl

Kammerchor der Christuskirche, Leitung KMD Volker Gloßner
Tobias Frank, Orgel

Teamleitung und liturgische Beratung:
Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen

Digitales Liedblatt: ELKB Social Media

Digitales Liedblatt zum Fernsehgottesdienst am 23. Juni 2024

Sie können diesen Fernsehgottesdienst live aus der Erlöserkirche Erding-Klettham am 23. Juni 2024 von 10.00-11.00 Uhr im Bayerischen Fernsehen und danach in der BR-Mediathek sehen. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Musik

Improvisation mit Teilen der Melodie „Dağlar İle Taşlar“

Gedicht

von Rose Ausländer

Musik

Begrüßung

Lied: „Morgenlicht leuchtet“ (EG 455)

1. Morgenlicht leuchtet, rein wie am Anfang.
Frühlied der Amsel, Schöpferlob klingt.
Dank für die Lieder, Dank für den Morgen,
Dank für das Wort, dem beides entspringt.

2. Sanft fallen Tropfen, sonnendurchleuchtet.
So lag auf erstem Gras erster Tau.
Dank für die Spuren Gottes im Garten,
grünende Frische, vollkommnes Blau.

3. Mein ist die Sonne, mein ist der Morgen,
Glanz, der zu mir aus Eden aufbricht!
Dank überschwänglich, Dank Gott am Morgen!
Wiedererschaffen grüßt uns sein Licht.

Psalm-Gebet

mit Kehrvers „Wohnen will ich in deinem Zelt für immer“

Kyrie

mit Kyrie 178,12: „Kyrie, Kyrie eleison“

Hinführung zum Gloria

Loblied: „Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen“ (EG 272)

Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen.
Erzählen will ich von all seinen Wundern und singen seinem Namen.
Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen.
Ich freue mich und bin fröhlich, Herr, in dir. Halleluja!
Ich freue mich und bin fröhlich, Herr, in dir. Halleluja

Je louerai l’Eternel de tout mon coeur,
Je raconterai toutes tes merveilles, Je chanterai ton nom.
Je louerai l’Eternel de tout mon coeur,
Je ferai de toi le sujet de ma joie. Alléluia!
Je ferai de toi le sujet de ma joie. Alléluia!

Lesung

Matthäus 5,1-11

Als Jesus das Volk sah, ging er auf einen Berg. Und er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.
Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:
Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.
Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.
Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.
Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen beschimpfen und verfolgen und allerlei Böses gegen euch reden und dabei lügen.
Amen

Musik

Felix Mendelssohn- Bartholdy: „Lasst uns singen von der Gnade des Herrn“ Arie aus „Paulus“ op.36

Lasst uns singen von der Gnade des Herrn
Von der Gnade des Herren ewiglich
Lasst und singen von der Gnade des Herrn
Und seine Wahrheit verkündigen ewiglich
Lasst uns singen von der Gnade des Herrn
Lasst uns singen von der Gnade des Herrn
Und seine Wahrheit verkünden ewiglich.

Einführung: Das Team von Wings of hope

Geschichte von Wings of Hope

Friedenslied: „Freunde, dass der Mandelzweig“ (EG 659)

1. Freunde, dass der Mandelzweig
wieder blüht und treibt,
ist das nicht ein Fingerzeig,
dass die Liebe bleibt?

2. Dass das Leben nicht verging,
so viel Blut auch schreit,
achtet dieses nicht gering
in der trübsten Zeit.

3. Tausende zerstampft der Krieg,
eine Welt vergeht.
Doch des Lebens Blütensieg
leicht im Winde weht.

4. Freunde, dass der Mandelzweig
sich in Blüten wiegt,
bleibe uns ein Fingerzeig,
wie das Leben siegt.

Konzept der Friedensarbeit

Die Sommerakademie am Labenbachhof bei Ruhpolding

Koran Rezitation

Sure al Hasr 59/ 21 – 24

Im Namen des barmherzigen und gnädigen Gottes
Er ist Gott, außer dem es keinen Gott gibt, der Kenner des Verborgenen und des Offenbaren. Er ist der Allerbarmer und Barmherzige.
Er ist Gott, außer dem es keinen Gott gibt, der König, der Heilige, der Friede, der Gewährer der Sicherheit, der Wächter, der Allmächtige, der Gewalthaber, der Hocherhabene!  Preis sei Allah! und Erhaben ist Er über alles.
Er ist Gott, der Schöpfer, der Erschaffer, der Gestalter. Sein sind die schönsten Namen. Ihn preist (alles), was in den Himmeln und auf der Erde ist. Und Er ist der Allmächtige und Allweise.

Impulse aus dem Christentum, dem Judentum, dem Islam

Musik

Dağlar İle Taşlar

Lied: „Komm in unsere stolze Welt“ (EG 428.1)

1. Komm in unsre stolze Welt,
Herr, mit deiner Liebe Werben.
Überwinde Macht und Geld,
lass die Völker nicht verderben.
Wende Hass und Feindessinn
auf den Weg des Friedens hin.

Predigt

Gedicht

von Kurt Marti

Lied: „Komm in unsere stolze Welt“ (EG 428.3)

3. Komm in unsre laute Stadt,
Herr, mit deines Schweigens Mitte,
dass, wer keinen Mut mehr hat,
sich von dir die Kraft erbitte
für den Weg durch Lärm und Streit
hin zu deiner Ewigkeit.

Musik

Dağlar İle Taşlar

Lied: „Komm in unsere stolze Welt“ (EG 428.4)

4. Komm in unser festes Haus,
der du nackt und ungeborgen.
Mach ein leichtes Zelt daraus,
das uns deckt kaum bis zum Morgen;
denn wer sicher wohnt, vergisst,
dass er auf dem Weg noch ist.

Musik

Dağlar İle Taşlar

Fürbitten

mit Ruf „Erbarme dich, segne ihre Wege“

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.

Amen.

Lied: „Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen“ (EG 170)

1. Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen,
sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

2. Keiner kann allein Segen sich bewahren.
Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen.
Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen,
schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn.

3. Frieden gabst du schon, Frieden muss noch werden,
wie du ihn versprichst uns zum Wohl auf Erden.
Hilf, dass wir ihn tun, wo wir ihn erspähen –
die mit Tränen säen, werden in ihm ruhn.

Gedicht

Segen

Musik

Üsküdasà Gider Iken/ Da pacem domine

Mitwirkende

Liturgie und Predigt: Melitta Müller-Hansen

Team von Wings of hope: Martina Bock, Atran Youkhana, Maid Alic

Musik:
Irina Firouzi, Sopran
Volkan Türlü – Ney, Bendir, Gesang
Michael Leyk – Orgel, Synthesizer, musikalische Leitung

Teamleitung und liturgische Beratung:
Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen

Digitales Liedblatt: ELKB Social Media