Digitales Liedblatt zum Hörfunkgottesdienst am Pfingstmontag

Vielstimmigkeit aushalten, sich verbinden und einander verstehen lernen. Das tut allem Zusammenleben gut, ist unverzichtbar für eine Demokratie und hilft gegen manche Un-Geister. Vielleicht sollten wir viel mehr von der Heiligen Geistkraft reden und sie wirken lassen. Schon in der Bibel sorgt sie für Bewegung und bringt beim ersten Pfingstfest die Menschen in Jerusalem ganz schön durcheinander – und zusammen. Der Evangelische Gottesdienst am Pfingstmontag aus der Kirche St. Paul in Augsburg feiert den Heiligen Geist in Wort und Musik.

Sie können diesen Gottesdienst live von 10 bis 11 Uhr auf Bayern 1 hören. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Musik Christoph Pampuch, Roter Himmel, blaue Wolken 

Begrüßung 

Lied O Heiliger Geist, o Heiliger Gott… EG 131, 1-4.6

1. O Heiliger Geist, o heiliger Gott, 
du Tröster wert in aller Not, 
du bist gesandt vons Himmels Thron 
von Gott dem Vater und dem Sohn. 
O Heiliger Geist, o heiliger Gott! 

2. O Heiliger Geist, o heiliger Gott, 
gib uns die Lieb zu deinem Wort; 
zünd an in uns der Liebe Flamm, 
danach zu lieben allesamt. 
O Heiliger Geist, o heiliger Gott! 

3. O Heiliger Geist, o heiliger Gott, 
mehr’ unsern Glauben immerfort; 
an Christus niemand glauben kann, 
es sei denn durch dein Hilf getan. 
O Heiliger Geist, o heiliger Gott! 

4. O Heiliger Geist, o heiliger Gott, 
erleucht uns durch dein göttlich Wort; lehr uns den Vater kennen schon, 
dazu auch seinen lieben Sohn. 
O Heiliger Geist, o heiliger Gott! 

6. O Heiliger Geist, o heiliger Gott, 
verlass uns nicht in Not und Tod. 
Wir sagen dir Lob, Ehr und Dank 
allzeit und unser Leben lang. 
O Heiliger Geist, o heiliger Gott! 

Vom Heiligen Geist reden 

Psalm 118 i.A. – mit Gedanken verschränkt 

Dies ist der Tag, den Gott macht.  
Lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein 
Oh Herr hilf, O Herr lass wohlgelingen 
Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn; Der Herr ist Gott, der uns erleuchtet 
Du bist mein Gott, und ich danke dir mein Gott , ich will dich preisen. Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich.  
Amen.  

Kyrie aus der Mass of Remembrance, Marty Haugen 

Tagesgebet  

Lied: EG 132 als Kanon 

Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes, 
des Heiligen Geistes empfangen 
Und werdet meine Zeugen sein. 
und werdet meine Zeugen sein. 
meine Zeugen, meine Zeugen sein. 

Lesung: Apg 12,1-12 

Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab.  

Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.  

Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde verstört, denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galiläer? Wie hören wir sie denn ein jeder in seiner Muttersprache? Parther und Meder und Elamiter und die da wohnen in Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, Pontus und der Provinz Asia, Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Römer, die bei uns wohnen, Juden und Proselyten, Kreter und Araber 

Wir hören sie in unsern Sprachen die großen Taten Gottes verkünden. 

Sie entsetzten sich aber alle und waren ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden?  

Glaubensbekenntnis 

Ich glaube an Gott, den Vater, 
den Allmächtigen, 
den Schöpfer des Himmels und der Erde. 

Und an Jesus Christus, 
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, 
empfangen durch den Heiligen Geist, 
geboren von der Jungfrau Maria, 
gelitten unter Pontius Pilatus, 
gekreuzigt, gestorben und begraben, 
hinabgestiegen in das Reich des Todes, 
am dritten Tage auferstanden von den Toten, 
aufgefahren in den Himmel; 
er sitzt zur Rechten Gottes, 
des allmächtigen Vaters; 
von dort wird er kommen, 
zu richten die Lebenden und die Toten. 

Ich glaube an den Heiligen Geist, 
die heilige christliche Kirche, 
Gemeinschaft der Heiligen, 
Vergebung der Sünden, 
Auferstehung der Toten und das ewige Leben. 

Amen. 

Wenn ich alle Sprachen… Text + Vertonung: Markus Pytlik  

1. Wenn ich alle Sprachen dieser Welt 
sprechen könnte, 
und ich könnt sie alle verstehen, 
wenn ich den Gesang des Paradieses verstünde, 
sänge wie die Engel so schön, 
dann wär meine Sprache nur Sprachlosigkeit, 
wie lärmende Pauken, wie Glockengeläut, 
wie berstende Felsen, wie Glas das zerbricht, 
hätte ich die Liebe nicht! 

Ref.: Die Liebe ist gütig, geduldig und freundlich, 
die Liebe verletzt nicht und redet nicht schlecht. 
Die Liebe sucht Frieden, freut sich an der Wahrheit, 
sie trägt Dir nichts nach, und sucht nicht ihr Recht. 
Die Liebe verändert der Welten verlauf, die 
Liebe hört niemals auf. 

2. Wenn ich auch Visionen hätte wie die Propheten, 
wär mir kein Geheimnis verhüllt, 
könnte ich mit meinem Glauben Berge versetzen, 
und wär ganz mit Weisheit erfüllt, 
dann wärn diese Gaben nur wertloser Tand, 
wie Steine im Wasser, wie rieselnder Sand, 
wie welkende Blätter im herbstlichen Licht, 
hätte ich die Liebe nicht! 

Ref.: Die Liebe ist gütig, geduldig und freundlich, 
die Liebe verletzt nicht und redet nicht schlecht. 
Die Liebe sucht Frieden, freut sich an der Wahrheit, 
sie trägt Dir nichts nach, und sucht nicht ihr Recht. 
Die Liebe verändert der Welten verlauf, die 
Liebe hört niemals auf.  

3. Wenn ich all mein Hab und Gut an Arme verschenkte 
und bekämpfte Hunger und Not; 
wenn ich auf Gerechtigkeit und Freiheit bestünde, 
stürbe gar den Märtyrertod, 
dann wäre mein Leben vergebene Zeit, 
ein sinnloses Streben nach Vollkommenheit, 
dann trüge ich Masken vor meinem Gesicht, 
hätte ich die Liebe nicht! 

Predigt I  

Lesung 1. Kor 12,4-11 

Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen.  Durch einen jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller. Dem einen wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben; dem andern ein Wort der Erkenntnis durch denselben Geist; einem andern Glaube, in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen, in dem einen Geist; einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen. Dies alles aber wirkt derselbe eine Geist, der einem jeden das Seine zuteilt, wie er will. 

Denn wie der Leib einer ist und hat doch viele Glieder, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. 

Predigt II 

Lied What a wonderful world Louis Armstrong 

I see trees of green, red roses too 
I see them bloom for me and for you 
And I think to myself 
What a wonderful world 
I see skies of blue and clouds of white 
The bright blessed days, dark sacred nights 
And I think to myself 
What a wonderful world 
The colors of the rainbow, so pretty in the sky 
Are also on the faces of people going by 
I see friends shaking hands, saying, „How do you do?“ 
They′re really sayin‘, „I love you“ 
I hear babies cry, I watch them grow 
They′ll learn much more than I’ll never know 
And I think to myself 
What a wonderful world 
Yes, I think to myself 
What a wonderful world 

Predigt III 

Musik Ubi Caritas Maurice Duruflé Op10, 1 aus Quatre Motets 

Ubi Caritas et amor, Deus ibi est. Congregavit 
nos in unum, christi amor. 
Exultemus et in ipso jucundemur, timeamus et 
amemus deum vivum. Et ex corde diligamus 
nos sincero. Amen 

Predigt IV 

Lied Komm, Heilger Geist EG 564

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

1. Wie das Feuer sich verbreitet 
und die Dunkelheit erhellt, 
so soll uns dein Geist ergreifen, 
umgestalten unsre Welt. 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

2. Wie der Sturm so unaufhaltsam, 
dring in unser Leben ein. 
Nur wenn wir uns nicht verschließen, 
können wir deine Kirche sein. 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

3. Schenke uns von deiner Liebe, 
die vertraut und die vergibt. 
Alle sprechen eine Sprache, 
wenn ein Mensch den andern liebt. 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

Fürbittgebet mit Liedruf 131: O Heiliger Geist, o Heiliger Gott…  

O Heiliger Geist, O Heiliger Gott 

Vaterunser 

Vater unser im Himmel 
Geheiligt werde dein Name. 
Dein Reich komme. 
Dein Wille geschehe, 
wie im Himmel, so auf Erden. 

Unser tägliches Brot gib uns heute. 
Und vergib uns unsere Schuld, 
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. 
Und führe uns nicht in Versuchung, 
sondern erlöse uns von dem Bösen. 

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit 
in Ewigkeit.  

Amen. 

Verabschiedung  

Lied EG 132 als Kanon 

Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes, 
des Heiligen Geistes empfangen 
Und werdet meine Zeugen sein. 
und werdet meine Zeugen sein. 
meine Zeugen, meine Zeugen sein. 

Sendung + Segen 

Gott segne und behüte dich 
Gott lasse das Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig. 
Gott erhebe das Angesicht auf Dich und schenke Dir Frieden. 

Amen.  

Musik Johann Pachelbel, Kanon in D-Dur  

Mitwirkende 

Liturgie: Pfarrerin Sabine Dempewolf + Pfarrer Tobias Wittenberg 
Predigt: Pfarrer Tobias Wittenberg 
Lektorin: Anja Menge 
Musikalische Leitung, Chorleitung + Orgel: Clara Suckart
Kirchenchor St. Paul 
Harfe: Veronika Hein 

Teamleitung und liturgische Beratung:
Pfarrerin Julia Rittner-Kopp

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (ktb)

Digitales Liedblatt zum Fernsehgottesdienst am Pfingstsonntag

Sie können diesen Gottesdienst live aus der Christi Himmelfahrtskirche in Freising von 10 bis 11 Uhr in der ARD ansehen. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Das tiefe Vertrauen, dass Gottes Geist wirkt, verbindet Menschen der drei abrahamitischen Religionen: Judentum, Christentum und Islam. Und die Christi Himmelfahrtskirche in Freising ist wie gemacht dafür, dieses verbindende Vertrauen zu feiern. Im Altarraum lädt das Kunstwerk von Werner Mally mit den ineinander verschlungenen Stuhlrahmen dazu ein, seinen Platz zu suchen und zu finden in der großen Menschengemeinschaft bei Gott.  Doch das Vertrauen bekommt immer wieder Risse. Vielen Menschen erscheint die Welt gottverlassen wie lange nicht.  

Die Erzählung vom murrenden Gottesvolk kennen alle drei Religionen. Auf dem Weg ins gelobte Sehnsuchtsland entzieht es dem Anführer Mose und Gott das Vertrauen. Die Hoffnung, ihre Geschichte könnte gut ausgehen, scheint dahin. Und Gott antwortet auf überraschende Weise, erzählen Bibel und Koran.  

Wie nehmen wir, wenn Hoffnung fern scheint, Gottes Geist in uns wahr? Wie entdecken wir wieder seine Kraft, seine Inspiration?

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Sehnsucht nach Gottes Geist

Begrüßung  

Gemeindelied Komm, Heilger Geist EG 564, 1-3 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

1. Wie das Feuer sich verbreitet 
und die Dunkelheit erhellt, 
so soll uns dein Geist ergreifen, 
umgestalten unsre Welt. 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

2. Wie der Sturm so unaufhaltsam, 
dring in unser Leben ein. 
Nur wenn wir uns nicht verschließen, 
können wir deine Kirche sein. 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

3. Schenke uns von deiner Liebe, 
die vertraut und die vergibt. 
Alle sprechen eine Sprache, 
wenn ein Mensch den andern liebt. 

Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, 
die uns verbindet und Leben schafft. 

Hinführung 

Ney-Musik  

Gedicht 

Gebet  

Musik Kurbanlar tiglandi Bektasi 

Gedanken zur Ney 

Psalm 63 in Tur-Sinai-Übersetzung 

Gemeindelied O Heil’ger Geist EG 130, 1+5solistisch+6 

1. O Heil’ger Geist, kehr bei uns ein 
und lass uns deine Wohnung sein, 
o komm du Herzens Sonne. 
Du Himmelslicht, lass deinen Schein 
bei uns und in uns kräftig sein 
zu steter Freud und Wonne. 
Sonne, Wonne, himmlisch Leben 
willst du geben, wenn wir beten 
zu dir kommen wir getreten. 

5. O starker Fels und Lebenshort, 
lass uns dein himmelsüßes Wort 
in unsern Herzen brennen, 
dass wir uns mögen nimmermehr 
von deiner weisheitsreichen Lehr 
und treuen Liebe trennen. 
Fließe, gieße deine Güte 
ins Gemüte, dass wir können 
Christum unsern Heiland nennen. 

6. Du süßer Himmelstau, lass dich 
in unsre Herzen kräftiglich 
und schenk uns deine Liebe, 
dass unser Sinn verbunden sei 
dem Nächsten stets mit Liebestreu 
und sich darinnen übe. 
Kein Neid, kein Streit dich betrübe,  
Fried und Liebe müssen schweben, 
Fried und Freude wirst du geben. 

Lesung Röm 8, 18-23 (Übersetzung Jörg Zink) 

Credo 

Ich glaube an Gott
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen

Musik Felix Mendelssohn-Bartholdy: Meine Seele dürstet nach Gott (Psalm 42 op.42) 

Meine Seele dürstet nach Gott, 
nach dem lebendigen Gotte! 
Wann werde ich dahin kommen, 
dass ich Gottes Angesicht schaue? 

Midrasch zu Bemidbar/Numeri 11,1-35 

Musik Ya quddssa rruhi I-llah

Dialogpredigt zu Numeri 11,1-35 

Gemeindelied Ya qudssa rruhi I-llah/ Erschein, du Heilger Geist  

1. Erschein, du Heilger Geist, die Liebe Gottes selbst, gibst Leben zum Geschenk, die große Gnade auch. 
Und wenn es dunkel wird, wend‘ ich zu dir mich hin, denn du wirst mich geleiten allezeit. 

2. Solo: Dir gebe ich zum Lob die schönsten Melodien. 
Du bist die Herrlichkeit, des Guten klarer Quell. 
Die Hoffnung schenke mir, die Liebe, Glauben auch, dass ich sie weitergebe allezeit. 

Fürbitten mit Liedruf 

Liedruf: Komm, heilger Geist, mit deiner Kraft, die uns verbindet und Leben schafft.

Vaterunser 

Vater unser im Himmel. 
Geheiligt werde dein Name. 
Dein Reich komme. 
Dein Wille geschehe, 
wie im Himmel, so auf Erden. 
Unser tägliches Brot gib uns heute. 
Und vergib uns unsere Schuld, 
wie auch wir vergeben 
unseren Schuldigern. 
Und führe uns nicht in Versuchung, 
sondern erlöse uns von dem Bösen. 
Denn dein ist das Reich 
und die Kraft 
und die Herrlichkeit 
in Ewigkeit. 
Amen. 

Gemeindelied Komm, Herr, segne uns EG 170, 1-3 

1. Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen, 
sondern überall uns zu dir bekennen. 
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen. 
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein. 

2. Keiner kann allein Segen sich bewahren. 
Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen. 
Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen, 
schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn. 

3. Frieden gabst du schon, Frieden muss noch werden, 
wie du ihn versprichst uns zum Wohl auf Erden. 
Hilf, dass wir ihn tun, wo wir ihn erspähen – 
die mit Tränen säen, werden in ihm ruhn. 

Verabschiedung 

Segen 

Gott segne und behüte dich 
Gott lasse sein Angesicht leuchten und sei dir gnädig 
Gott erhebe sein Angesicht auf dich  
Und gebe dir Frieden. Amen. 

Musik Üsküdara gideriken  

Mitwirkende 

Pfarrerin Melitta Müller-Hansen 
Dekan Christian Weigl 
Alexandra Morath
Prof. Dr. Susanne Talabardon 
Dr. Aysun Yaşar 
Lektor: Bernd Sutor 

Musikalische Gestaltung 

Musikalische Gesamtleitung: Michael Leyk 
Irina Firouzi, Sopran 
Volkan Türlü, Ney 
Marius Herb, Orgel 

Teamleitung und liturgische Beratung:
Pfarrer Alexander Brandl

Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (ktb)