übertragen im BR Fernsehen von 10-11 Uhr, danach in der ARD Mediathek abrufbar

Verbunden im Flow
Was verbindet uns, in einer Zeit, in der Lebensformen und Interessen sich immer weiter ausdifferenzieren? Darum geht es in dem evangelischen Gottesdienst aus der Pfarrkirche St. Anna in Augsburg. Im Mittelpunkt stehen die Worte Jesu an seine Jünger aus dem Johannesevangelium: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht.“
Mitglieder des Madrigalchors bei St. Anna erzählen in persönlichen Statements davon, wie das gemeinsame Chorsingen ihren Glauben und ihr Leben prägt. Pfarrerin Theresa Geißler aus Stadtbergen bei Augsburg erlebt Gott ganz im Hier und Jetzt und erinnert an die schöpferische Kraft des Glaubens. Der Augsburger Dekan Frank Kreiselmeier stellt die Frage, wie gute Beziehungen gelingen, und sucht nach Antworten in der Heiligen Schrift.
Theresa Geißler und Frank Kreiselmeier gestalten Liturgie und Predigt. Judith Becker spricht die biblischen Texte. Kantor Johannes Eppelein leitet den Madrigalchor und spielt die Orgel. Zu hören sind unter anderem Werke von Agneta Sköld und Felix Mendelssohn Bartholdy.
Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.
Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst!
Begrüßung
Musik Jubilate Deo, Agneta Sköld
Liturgische Eröffnung + Hinführung
Lied EG 288,1.2.4.-7 Nun jauchzt dem Herren, alle Welt
1. Nun jauchzt dem Herren, alle Welt!
Kommt her, zu seinem Dienst euch stellt,
kommt mit Frohlocken, säumet nicht,
kommt vor sein heilig Angesicht.
2. Erkennt, dass Gott ist unser Herr,
der uns erschaffen ihm zur Ehr,
und nicht wir selbst: Durch Gottes Gnad
ein jeder Mensch sein Leben hat.
4. Die ihr nun wollet bei ihm sein,
kommt, geht zu seinen Toren ein
mit Loben durch der Psalmen Klang,
zu seinem Vorhof mit Gesang.
5. Dankt unserm Gott, lobsinget ihm,
rühmt seinen Namen mit lauter Stimm;
lobsingt und danket allesamt!
Gott loben, das ist unser Amt.
6. Er ist voll Güt und Freundlichkeit,
voll Lieb und Treu zu jeder Zeit;
sein Gnad währt immer dort und hier
und seine Wahrheit für und für.
7. Gott Vater in dem höchsten Thron
und Jesus Christ, sein ein’ger Sohn,
samt Gott, dem werten Heilgen Geist,
sei nun und immerdar gepreist.
Psalm 66 i. A. (BasisBibel)
Jubelt Gott zu, alle Länder!
Singt von der Herrlichkeit seines Namens!
Stimmt an den Lobgesang auf seine Herrlichkeit!
Kommt und schaut die Taten Gottes!
Was er für die Menschen tut, ist gewaltig:
Er verwandelte das Meer in trockenes Land,
zu Fuß zogen sie sicher durch den Strom.
Dort am Ufer wollen wir uns über den freuen,
der für immer herrscht in seiner Macht.
Ihr Völker, preist unseren Gott!
Lasst sein Lob laut erschallen!
Er ist es, der uns am Leben erhält
und unseren Fuß nicht straucheln lässt.
Kommt und hört, was ich euch erzählen will!
Alle, die ihr Gott mit Ehrfurcht begegnet:
Hört zu, was er für mein Leben getan hat!
Gott hat mich gehört,
auf mein lautes Flehen hat er geachtet.
Gepriesen sei Gott!
Er hat mein Gebet nicht abgewiesen
und seine Güte nicht von mir genommen.
Besinnung mit 3x Kyrie-Ruf (EG 178.14)
Kyrie,
Kyrie eleison,
Kyrie eleison, eleison!
Christe,
Christe eleison,
Christe eleison, eleison!
Kyrie,
Kyrie eleison,
Kyrie eleison, eleison!
Gnadenzusage
Lied EG 607, 1-4 Herr Gott, wir danken dir
1. Herr Gott, wir danken dir
mit Orgeln und Trompeten,
mit Harfen, Zimbelschall,
Posaunen, Geigen, Flöten;
und was nur Odem hat,
ertön jetzt für und für;
Herr Gott, dich loben wir,
Herr Gott, wir danken dir.
2. Herr Gott, dich loben wir;
regier, Herr, unsre Stimmen,
lass deines Geistes Glut
in unsern Herzen glimmen.
Komm, komm, o edle Flamm,
ach komm zu uns allhier,
so singen wir mit Lust:
Herr Gott, dich loben wir.
3. Herr Gott, dich loben wir;
wir preisen deine Güte,
wir rühmen deine Macht
mit herzlichem Gemüte.
Es steiget unser Lied
bis an die Himmelstür
und tönt mit großem Schall:
Herr Gott, dich loben wir.
4. Herr Gott, wir danken dir
und bitten, du wollst geben,
dass wir auch künftig stets
in guter Ruhe leben.
Krön uns mit deinem Gut,
erfülle nach Gebühr,
o Vater, unsern Wunsch.
Herr Gott, wir danken dir.
Gebet
Lesung Evangelium Joh 15,1-8
Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt die Reben und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.
Glaubensbekenntnis
Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Amen.
Gemeindelied Ich bin der Weinstock (KAA 076)
1. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben,
Früchte könnt ihr bringen nur durch mich.
Wenn ihr in mir bleibt, schenk ich euch Leben.
Meine treuen Jünger segne ich.
Kehrvers: Und die Früchte, die wir bringen,
sollen unsre Taten sein:
Helfen und teilen, gut sein und trösten
Können wir mit Jesus nur allein.
2. Wer nicht in mir bleibt, kann nichts vollbringen,
keine gute Tat, kein gutes Wort.
So wie die Rebe ohne den Weinstock
Keine Früchte bringt und dann verdorrt.
Kehrvers
3. Wenn ihr in mir bleibt, habt ihr das Leben.
Bittet, worum immer ihr auch wollt.
Dann wird mein Vater euch alles geben,
dass ihr seine Huld erfahren sollt.
Kehrvers
Predigt I
Musik Vertonung Wochenspruch, J. Eppelein
Statements
Predigt II
Motette SWV 389, Heinrich Schütz Ich bin ein rechter Weinstock
Fürbitten
Vaterunser
Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.
Lied EG 170,1.3.2 Komm, Herr, segne uns
1. Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen,
sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.
3. Frieden gabst du schon, Frieden muss noch werden,
wie du ihn versprichst uns zum Wohl auf Erden.
Hilf, dass wir ihn tun, wo wir ihn erspähen –
die mit Tränen säen, werden in ihm ruhn.
2. Keiner kann allein Segen sich bewahren.
Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen.
Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen,
schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn.
Sendung + Segen
Der Herr segne dich und behüte dich;
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
der Herr hebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
Jauchzet dem Herrn, Mendelssohn
Jauchzet dem Herrn alle Welt.
Dienet dem Herrn mit Freuden.
Kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken.
Erkennet, dass der Herre Gott ist.
Er hat uns gemacht, und nicht wir selbst,
zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.
Gehet zu seinen Toren ein mit Danken,
zu seinen Vorhöfen mit Loben.
Danket ihm, lobet seinen Namen,
denn der Herr ist freundlich
und seine Gnade währet ewig
und seine Wahrheit für und für.
Orgelnachspiel
Mitwirkende:
Dekan Frank Kreiselmeier, Pfarrerin Theresa Geißler
Lektorin: Judith Becker
Statements: Raphael Schön, Susanne Zimmermann
Madrigalchor, Leitung Kantor Johannes Eppelein
Orgel: Harald Geerkens
Liturgische Beratung: Pfarrer Alexander Brandl
Alle Texte in Kürze verfügbar auf unserer Homepage http://www.evangelisch-im-br.de
Digitales Liedblatt: ELKB Campus Kommunikation (ktb)